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Sarah

Am nächsten Morgen werde ich wach und schaue sofort auf Samu. Ihn so zu sehen, lässt mein Herz flattern. Ich liebe ihn so unglaublich. Und wie er mich letzte Nacht geliebt hat. So intensiv und voller Gefühl. Nie hat er mich losgelassen. Immer hat er mir in die Augen gesehen. Am liebsten würde ich ihn hier behalten und die fanze Zeit mit ihm im Bett bleiben. Aber er fliegt heute Mittag schon wieder. Und ich werde dann zu Julian gehen. Schließlich habe ich es ihm versprochen. Jetzt rührt er sich und schlägt die Augen auf. Blau blitzen sie mir entgegen. Er grummelt mir ein "morgen" entgegen. Mein großer Muffel. "Ich mach uns Kaffee. Bleib liegen. Ich komme gleich wieder." Er brummt nur und ich stehe auf und mache uns zwei große, starke Kaffee. Als ich wieder komme, sitzt er im Bett. Das Haar zerzaust und das Handy zur Hand. Ich setze mich neben ihn und reiche ihm seinen Becher. "Danke Süße!" Er gibt mir einen Kuss und lehnt sich ans Kopfende. Er schaut zu mir. "Ist alles ok?" Er nickt "Hm..alles gut." "Samu..lass uns doch nochmal reden. Vielleicht finden wir noch eine bessere Lösung." Sofort winkt er ab. "Nein. Es ist alles gesagt. Es ist gut so. Und es ist ja auch nicht für immer. Sobald Julian allein klar kommt, sind wir wieder weg. Ich..werde eh nicht so oft hier sein. Ich hab viel zu tun. Ob ich dann hierher komme oder nach Helsinki..das ist dann auch egal. Nur wenn ich hier bin..dann möchte ich dich für mich haben! Julian muss dann so klar kommen. Er hat noch seine Eltern. Dafür muss er Verständis haben. Sag ihm, dass du eine Familie hast, die dich braucht!" #samuandsarah #samuhaber #hapahaber #sunriseavenue #samuhaberff

Samu

Wir fahren erstmal in unsere Wohnung. Dort reiße ich die Fenster auf und gehe auf den Balkon. Ich lehne mich über das Geländer und denke nach. Sarah kommt dazu. "Du willst die Wohnung wirklich behalten?" "Jetzt ja!" Erwidere ich knapp. Es ist nichts da..der Kühlschrank ist leer. Ich sollte was einkaufen gehen und meine Tasche herholen." Ist das jetzt wirklich ihr größtes Problem? Ich wende mich ihr zu. "Seriously, Sarah? Is that your fucking biggest problem?" Fahre ich sie an und sie sieht mich mit großen Augen an. "Nein! Natürlich nicht! Aber was soll ich denn jetzt machen? Ihn damit alleine lassen und zurück fliegen? Ist es das was du willst?" Fährt sie mich zurück an. Ich seufze auf "No..i'm sorry honey. Ich will nicht streiten. Wie lange soll das denn so gehen? What about Finn?" Sie wird auch wieder ruhiger. "Er bleibt erstmal bei deiner Mum. Ich schaue, was die nächsten Tage bringen und du beendest die Tour ganz normal." "Und dann? Julian wird nicht in ein paar Tagen wieder gesund! Ich traue dir viel zu. Aber das schaffst du nicht." "Das weiß ich selber." "Und dein Büro?" "Ich telefoniere mit Claudia. Mach dir darüber keine Gedanken." "But i do, Sarah! I'am your partner! I'm worried about you! I love you. You belong to me..to Finn!" "Ja. Ich weiß. Daran ändert sich auch nichts. Gib mir ein paar Tage. Ich krieg das schon alles irgendwie hin." "Bullshit! I'm not stupid! He will break us! For sure! I do not want to lose you." "Das wirst du nicht! Ich liebe dich! Nicht ihn!" Mir reicht es erstmal. Ich muss allein sein. "Go to your Moms house, Sarah! Please! Leave me alone. I have to think about it." "Du schmeißt mich raus?!" Sie schaut mich schockiert an. Ich gehe ins Schlafzimmer. Bald knallt die Tür zu und jetzt kann ich es endlich rauslassen. Es tut mir weh, sie so böse anzumachen. Aber sie soll nicht meine Tränen sehen.
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Samu

Als wir ankommen, ruft Sarah kurz bei Gudrun an. Die kommt uns sofort entgegen und umarmt sie. Mir gibt sie die Hand und dann gehen wir zu Julians Zimmer. Ich kann nicht mit rein. Warte draussen und schaue zur Scheibe, durch die Lamellen rein. Sarah geht an sein Bett und ich sehe ihren Lippen an, wie sie seinen Namen ausspricht. Als er seine Augen öffnet, blickt er zu ihr. Einen Moment schaut er sie an. Dann lächelt er. Seine Augen fangen an zu funkeln. In meinem Magen liegt plötzlich ein Stein, als Sarah zu mir schaut. Ihr Blick sagt mir alles. Er hat sie tatsächlich erkannt. Seine Mama strahlt. Sie freut sich. Als er nach ihrer Hand greift, ist es, als wenn mir jemand ein Messer ins Herz rammt. Sie setzt sich zu ihm und redet mit ihm. Er hört nur zu und nickt ab und an. Was wird nun geschehen? Wie geht es jetzt weiter? Es vergehen unzählige Minuten und dann steht sie wieder auf um zu gehen. Als Gudrun die Tür öffnet und mit Tränen in den Augen heraus kommt, stelle ich mich in die Tür. Sarah kommt auf mich zu, als ich seine Stimme höre. "Sarah..geh..nicht" krächzt er angestrengt. Sie schaut mich erschrocken an. Ich sie auch. Dann dreht sie sich zu ihm. "Ich komme bald wieder." Sagt sie und verlässt das Zimmer. "Ich muss an die Luft!" Sagt sie mir und wir gehen raus. "Hast du eine Zigarette?" Sie schaut mich an und ich hole die Packung hervor. Wie damals, teilen wir uns eine und schweigen dabei. Als ich die sie austrete, sagt sie "Ich muss nochmal rein. Der Arzt will was mit mir bereden." "Ok..ich..warte hier." Sie kommt näher umd gibt mir einen Kuss. "Ich liebe dich!" Haucht sie mir zu und geht dann rein. Ich mache mir noch eine an und setze mich auf eine Bank. Ich kann an nichts denken. Mein Kopf ist leer. Ich weiß auch nicht, wielange ich draussen sitze. Aber irgendwann setzt sich Sarah wieder zu mir. Wir schauen uns an. "Er braucht mich jetzt. Ich muss ihm helfen. Der Arzt sagt, ich bin sein Antrieb." Ich höre schweigend zu, was sie mir sagt und schaue zu Boden. Ich habe es gewusst. Sie ist zu gut. Könnte nicht damit zurecht kommen, wenn sie ihn allein lässt. Mir ist übel... #samuandsarah #samuhaber #hapahaber #sunriseavenue #samuhaberff

Samu "Fuck!" Stöhnend wache ich auf und mache den Wecker des Handy aus. Die Nacht war die Hölle. Ich hab kaum geschlafen. Ich gähne unaufhörlich und wälze mich nochmal in die Kissen. Dann stehe ich auf und gehe ins Bad. Ich kann meinen eigenen Atem nicht ertragen. Eine Mischung aus Zigaretten und Bier, die ich mir bis spät in die Nacht gegönnt habe. Heute und morgen haben wir frei. Wir sind in Österreich. Ich muss so schnell wie möglich nach Hamburg. Frisch geduscht und noch immer nicht richtig wach, laufe ich zum Frühstücksraum und hole mir einen großen Kaffee. Hunger habe ich nicht. Nachdenklich sitze ich am Fenster und schaue raus. Sarah ist sicher schon in Action. Finn wegbringen und dann zum Flughafen fahren. Mir ist etwas übel. Warum ist er aufgewacht? Konnte er uns nicht einfach für immer in Ruhe lassen? "Moi Samu! Du bist schon wach? Was ist passiert?" Mikko setzt sich mit einem Teller voller Leckereien und Kaffee zu mir. Er schaut mich an. "Samu! Was ist los?" Ich erzähle ihm alles. "Oh..shit! Jetzt willst du sicher zu ihr. Soll ich mich um einen Flug kümmern?" "Wäre super. Notfalls fliege ich mit auch mit einer Privatmaschine. Hauptsache ich bin schnell bei ihr." Mikko nickt "Ich schaue gleich mal was ich tun kann!" Und zückt sein Handy. "Danke Mikko." Ich weiß, dass er am liebsten mitkommen würde, aber er hält sich zurück und ich bin froh darüber. Ich muss tatsächlich mit einer Privatmaschine fliegen. Über die Kosten reden wir lieber nicht. Wir reden mit den Jungs, als sie dazu kommen. Sie sind sehr verhalten und wissen nicht so recht, was sie sagen sollen. Das kommt für alle ziemlich plötzlich. An Julian hat keiner mehr so richtig gedacht. Ich gehe packen und mache mich auf den Weg. Das mich ausgerechnet jetzt wieder ein paar Fans entdecken, passt mir gar nicht. Mir ist nicht nach lustig sein und lächeln. Aber ich ziehe es schnell durch. Als ich in Hamburg lande, habe ich ein beklemmendes Gefühl. Ich
habe hier noch immer die angemietete Wohnung. Ich hatte sie vergessen zu kündigen. Und jetzt kommt mir das zugute. Ich lasse mich hinbringen und rufe dann Sarah an.

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Samu

Heute hat Sarah ihren ersten richtigen Arbeitstag. Ich freue mich sehr für sie, dass es nun los geht. Ich habe mir extra den Wecker gestellt, um noch ein Frühstück für uns zaubern zu können. Sie soll einen tollen Start in den Tag haben. Ich richte den Tisch her, backe Brötchen auf und koche Kaffee. Dann hole ich Finn aus dem Bett und ziehe ihn an. Auf leisen Sohlen schleichen wir zu Sarah rüber. Dann bekommt sie links und rechts ein Küsschen von uns. Sie beginnt sofort zu lächeln. "Mhh..mehr!" Säuselt sie und ich schaue zu Finn. Ich gebe ihm ein Zeichen und Sarah bekommt noch zwei dicke Schmatzer. Sie öffnet ihre Augen und schmunzelt. "Ihr seid ja schon wach!" Gähnt sie und breitet ihre Arme aus, damit sie uns zu sich ziehen kann. "Ja. Und Papa hat auch schon Frühstück gemacht. Er ist auch nicht muffelig. Nur für dich!" Meint Finn leise und sie fängt an zu kichern. "Das ist ja toll!" "Na bin ich morgens wirklich so schlimm?" Ich weiß es ja selbst am besten. Aber ich gebe mir ja wirklich Mühe in letzter Zeit. Sarah gibt mir einen Kuss. "Ich weiß, du strengst dich an. Ich finde es nicht schlimm. Bleib so, wie du bist. Ich liebe auch den Morgenmuffel." Jetzt kann ich auch wieder lächeln und sie bekommt noch einen Kuss. "Love you honey!" "Aufstehen jetzt, Mama! Du musst gleich auf Arbeit!" Treibt Finn uns an und wir stehen schließlich auf. Sarah macht sich im Bad fertig und dann frühstücken wir.
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Samu

Wie süß sie ist. Noch immer ist es ihr unangenehm, wenn ich bezahle. Das habe ich noch bei keiner anderen in dieser Form erlebt. Es ist ihr sowas von egal, das ich soviel Geld habe, was ich wohl niemals alles ausgeben könnte. Sie rückt näher und sieht mich herausfordernd an. "Ich zahle es dir zurück, wenn ich meine erste Provision in der Tasche habe." Säuselt sie mir zu. Ich habe jetzt wirklich mit etwas anderem gerechnet. Aber nicht mit so einer Aussage. Mein Herz flattert schon wieder. Dieses sture deutsche Mädchen! "Ach Sarah..lass es doch gut sein! Muss ich jetzt betteln?" "Nein..aber es akzeptieren!" Boar..der Tag war doch so gut bis jetzt. "Aber..eine Anzahlung kann ich dir jetzt schon geben!" Flüstert sie mir ins Ohr und eine Sekunde später verschwindet ihre Hand in meiner Shorts. Sie findet sofort den richtigen Griff, der mich hilflos macht. Ich bin ihr sofort ausgeliefert. "Entspann dich!" Haucht sie mir zu, bevor ihre Lippen auf meinen liegen. Ich kann zur Antwort nur aufseufzen. Ihre Massage ist unglaublich gut. Mir ihrem Mund wandert sie zu meinem Hals bis hinters Ohr. Eine der vielen erogenen Zonen bei mir. Sie kennt sie alle. Die Shorts ist irgendwann weg und Sarah küsst sich an meinem Bauch herunter bis ihre Lippen an meinem Schaft angekommen sind und ihre Hand Verstärkung bekommt. "Sarah..uhh..fuck" Ich spüre ihr schmunzeln. Oh Gott..sie macht mich verrückt. Warum fühlt sich bei ihr alles tausend mal besser an, als bei allen anderen zuvor? Wie schafft sie das? Ich muss mich irgendwo festgehalten. Mich zwingen, mein Becken ruhig zu halten. Aber das fällt mir sehr schwer. Ich komme ihr immer mehr entgegen, spüre das Kribbeln, wie es immer mehr zunimmt. Meine Atmung ist schon ganz ungehalten. Gleich ist es soweit. Doch dann hört sie auf und legt sich eiskalt neben mich. "Den Rest zahle ich in bar. Gute Nacht." Flüstert sie mir zu und dreht sich zu Seite. "What!?" Rutscht es mir entsetzt heraus. Doch darauf reagiert sie gar nicht. Und ich weiß nicht, wohin mit meiner Errregung. Mit all dem Gefühlschaos, was sie mir hier gerade zugefügt hat. Das kann sie doch nicht machen!

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Samu

Heute kommt Sarah's Chef hergeflogen. Er will sich das Endergebnis ansehen und gibt dann sein Ok, wenn er mit allem zufrieden ist. Sarah ist aufgeregt und ist schon wieder im Büro. Sie will alles nochmal durchchecken. Ein Computerfachmann wird sich auch nochmal alles ansehen und alle Fragen mit Sarah durchgehen. Ich kann heute leider nicht bei ihr sein. Wir haben einen ziemlich vollen Terminkalender. Mum wird am Nachmittag Finn von der Kita abholen. Sarah möchte sich den ganzen Tag ihren Chef widmen. Er möchte sich die Stadt noch ein wenig ansehen und Sarah will ihn dabei begleiten. Wir schreiben uns daher nur ab und zu kurze Nachrichten. Wenn sie Eröffnung feiert, wollen wir alle dabei sein. Ich denke sie wird die Maklerkönigin von Helsinki. Sie hat sich in kürzester Zeit durch die Wohnwelt Helsinkis und Umgebung gewühlt und kennt nun jedes Viertel. Ich war oft mit ihr unterwegs und weiß, dass sie es rocken wird. So, wie sie es in Berlin gemacht hat. Als ich am Abend nach hause komme, ist Mum noch da. Finn liegt schon im Bett und Sarah ist noch unterwegs. Sie und ihr Chef sind noch Essen gegangen. Ich erzähle Mum von meinen Projekten und dann macht sie sich auch wieder auf den Weg. Ich warte noch auf Sarah. Als sie heim kommt, strahlt sie. "Er ist mit allem einverstanden und zufrieden! Es kann losgehen!" Meint sie und gibt mir einen stürmischen Kuss. "Wusste ich es doch! Glückwunsch Süße. Wann ist Eröffnung?" "In einer Woche! Bis dahin habe ich locker alles organisiert. Die Einladungen habe ich gerade noch in den Postkasten geworfen. Und die Werbung läuft ab morgen. Anna hat geniale Plakate gemacht." Sie ist so glücklich. Und ich bin es auch. Jetzt ist sie endlich richtig hier angekommen und fasst Fuß. Sie baut sich hier ein neues Leben auf und meine Angst, sie könnte wieder fortgehen, verschwindet gänzlich. Sie ist nur noch nörgelig, wenn es um die Sprache geht. Sie steht noch immer auf Kriegsfuß damit. Dabei klingt es so wunderschön, wenn sie sie spricht. Ihr Akzent ist hinreißend. Sie ist und bleibt die Ungeduld in Person. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern.
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Sarah

Am Nachmittag kommen der Bestatter und auch der Pastor. Alles wird besprochen. Wir äußern unsere Wünsche und er wird uns die meiste Arbeit abnehmen. Alles läuft an mir vorbei, wie in einem Film, als alle dem Pastor von Papa erzählen. Er bekommt so ein Bild davon, was Papa für ein Mensch war. Es fließen Tränen und ich sehne mich nach Samu. Seine Schulter zum anlehnen fehlt mir. Und dann steht er plötzlich im Raum. Er hat einen Gitarrenkoffer dabei. Jetzt weiß ich auch, wo er war und ein zartes Lächeln bildet sich auf meinen Lippen. Irgendwie logisch. Er stellt alles ab und kommt zu mir. Meine Mama erklärt dem Pastor, wer Samu ist und die Männer geben sich die Hand. Dann räuspert Samu sich und es wird still. Samu schaut abwechsend zu mir und Mama und sagt dann zum Pastor. "Ich möchte gerne singen für Klaus bei der Trauerfeier. Geht das?" "Aber sicher geht das Herr Haber. Wir machen alles so, wie es sich die Familie vorstellt. Nach der Trauerrede können sie singen. Oder auch am Grab. Besprechen sie das in Ruhe und sagen mir dann Bescheid." Samu nickt und schaut wieder zwischen mir und Mama hin und her. "Eine wunderschöne Idee Samu. Darüber hätte er sich gefreut!" Sagt Mama. Ich kann gerade nicht sprechen. Mir laufen schon wieder die Tränen. Deswegen hat er sich eine neue Gitarre gekauft. Samu hält mir ein Taschentuch hin und legt seinen Arm um mich. Meine Onkel und Tanten werden heute alle hier schlafen. Alle Cousins und Cousinen werden mit all den anderen Gästen zur Beerdigung kommen. Und dann ist der Tag da. Ein Freitag. Es nieselt am Morgen. Aber als wir alle fertig angezogen und bereit zum Aufbruch sind, klart es auf. Das war sicher Papa. Er weiß, dass Mama es hasst, wenn ihre Haare vom Regen nass werden.

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Samu

Ich bin fix und fertig. Das Sarah einfach so weg war und keiner wusste wo, das hat mich fast verrückt werden lassen. Wer weiß denn schon, was in einem Menschen vorgeht, der einen geliebten Menschen verloren hat? Was würde ich tun, ginge es um meine Mutter? Gott bewahre. Ich schicke ein Stoßgebet gen Himmel. Als sie endlich wieder auftaucht, bin ich ohne Absicht viel zu grob. Ich muss erstmal an die frische Luft. Als sie zu mir kommt, entschuldige ich mich sofort und sie sich auch bei mir. Dann sitzen wir noch eine Weile draussen. "Ich muss Mama jetzt helfen..die Beerdigung und so." Meint sie leise. "Ok. Was kann ich tun?" "Einfach hier sein." Erwidert sie. Zusammen gehen wir wieder rein. Birgit telefoniert gerade und Alex kommt mit Leuten herein, die gerade gekommen sind. Es ist Familie. Die Geschwister von Klaus. Zwei Brüder und eine Schwester. Sie sind alle ganz aufgelöst. Klaus war der Jüngste von allen. Ich habe Steine im Magen irgendwie wird das immer schlimmer. Sarah nimmt alle in den Arm und ich grüße auch einen nach dem anderen. Die Brüder sehen Klaus sehr ähnlich. Birgit legt auf. "Das war der Bestatter. Er kommt heute Nachmittag um alles zu besprechen." Sagt sie zu Sarah und Alex, die nur nicken. Ich muss mich erstmal setzen und schaue dem Treiben zu. Ich höre zu und verstehe nicht alles. Klaus hatte viele Freunde und Bekannte. Die Familie ist recht groß. Die Eltern sind schon gestorben. Es wird eine größere Trauerfeier werden und man bespricht auch schon, welche Lokalitäten in Frage kommen. Ich kann nur zusehen. Fühle mich nutzlos..machtlos. Ich muss mal raus hier und gebe Sarah Bescheid. Dann fahre ich in die Stadt hinein und lande in einem Musikgeschäft. Mit einer Gitarre setze ich mich auf eine Couch und spiele darauf herum. Da fällt mir was ein. Klaus liebte die Beatles. Vielleicht könnte ich seinen liebsten Song auf der Beerdigung spielen. Ich möchte mich irgendwie einbringen. Ihm die letzte Ehre verweisen. So kann ich es am besten... #samuandsarah #samuhaber #hapahaber #sunriseavenue #samuhaberff

Sarah

Ich habe völlig die Zeit vergessen. Ich weiß nicht wie spät es ist, als ich beschließe zurück zulaufen. Als ich das Haus betrete und zur Treppe laufe, ruft Mama mich. Ich stoppe und gehe ins Wohnzimmer. Dort sind alle Augen auf mich gerichtet. Alle sehen furchtbar aus. Samu sieht auch etwas wütend aus, als er zu mir kommt und mich an den Oberarmen packt. "Wo warst du?" Er klingt auch sauer. "Ich war joggen." "Solange? Kein Mensch joggt mehr als drei Stunden! Und dein Handy hast du auch hier liegen lassen!" Er zittert ja richtig. Sogar seine Stimme zittert. Seine Augen schauen mich weit aufgerissen an. "Samu..du tust mir weh!" Sein Griff ist etwas zu fest. Sein Blick ändert sich schlagartig und er lässt mich los. Tränen sammeln sich in seinen Augen. Dann dreht er sich um und geht zur Terassentür raus in den Garten. Ich schaue zu Mama und Alex. "Was ist denn los?" Mama kommt zu mir. "Na was schon?" Sagt sie leise. "Wir hatten Angst um dich. Du gehst einfach weg. Ohne Nachricht, ohne Handy. Und dann kommst du ewig nicht wieder. Wir hatten Mühe Samu zu beruhigen. Er liebt dich schrecklich. Das weißt du doch, mein Schatz!" Jetzt verstehe ich. Ich habe nicht darüber nachgedacht. Und nun stehe ich ganz verloren da. Mama umarmt mich. "Ich weiß, es ist schwer für dich. Du hast Papa so sehr geliebt. Wir alle haben das. Und du warst immer sein kleines Mädchen. Er hat dich über alles geliebt. Er wollte dir sicher nie so weh tun. Aber er kann ja nichts dafür. Und Samu kann auch nichts dafür. Du darfst ihn jetzt nicht ausschließen. Nur eine Nachricht..sag ihm vorher Bescheid, wenn du wohin willst." Ich nicke ihr zu. "Geh zu ihm. Für ihn ist es auch nicht einfach." Ich schaue zur Terrassentür und gehe dann hinaus. Samu sitzt auf der Mauer und zieht an einer Zigarette. Als er merkt, dass ich zu ihm gehe, drückt er sie schnell aus und sieht mich an. Er sieht verzweifelt aus. "Es tut mir leid Sarah. Ich..wollte dir nicht weh tun!" Ich setze mich zu ihm. "Ich weiß. Es tut mir auch leid. Ich hätte dir sagen sollen, wo ich hin will." Er legt seinen Arm um mich und mein Kopf lehnt an seiner Schulter.
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Samu

Wortlos nehme ich es hin, dass sie mir die Zigarette abnimmt ind und mit dem Fuß ausdrückt. Ich bin etwas perplex. Sowas hat noch keiner bei mir gemacht. Aber das hier ist eine Ausnahmesituation. Sarah läuft los. Wir hinterher. Alex und ich schauen uns kurz schweigend an. Angekommen, geht sie die Treppen hoch und kommt nicht wieder. "Was ist denn passiert?" Fragt Birgit. "Das war wohl too much für sie." Erwidere ich und sie nickt nur. "Ich verstehe. Sie ist ein Papakind, weißt du." Birgits stimme ist leise und monoton. Ich setze mich und weiß nicht was ich machen soll. Sarah kommt auch nicht wieder. Und hier unten wird viel geweint. Das Telefon klingelt in einer Tour. Alex kümmert sich darum. Es ist ein bedrückendes Gefühl. Nach einer ganzen Weile will ich nach Sarah schauen und lasse mir von Alex ihr Zimmer zeigen. Er geht wieder und ich klopfe. "Sarah? Ich bin's. Machst du auf?" Frage ich vorsichtig und warte. Doch nichts passiert. "Please honey. Open the door! I wanna be by your side!" Es dauert noch einen Moment und dann dreht sich der Schlüssel um. Ich gehe hinein. Sarah legt sich gerade wieder ins Bett. Ich gehe zu ihr und setze mich. Sie liegt auf der Seite. Tränen laufen und sie hat ein Taschentuch in der Hand. Ich streiche ihre Wange. "Es..tut mir leid. Das hätte ich nicht tun sollen. Du bist erwachsen und kannst tun was du willst." Flüstert sie mit gebrochener Stimme. "Ist schon gut Süße. Ich bin nicht böse. Außerdem hast du ja recht." Sie schaut zu mir. Es tut weh, sie so zu sehen. Ich lege mich zu ihr und ziehe sie wieder an mich. "Ich bin für dich da, Kleine. Weine ruhig! Lass es raus!" Und das tut sie auch. Ich halte sie, beruhige sie und küsse immer wieder sanft ihre Stirn, bis sie erschöpft einschläft. Ich schaue sie mir an und nun laufen auch bei mir wieder Tränen. Ich muss jetzt stark sein für sie. Aber ich muss meinen Gefühlen auch mal freien Lauf lassen. Sie schläft gute zwei Stunden und schreckt plötzlich wieder hoch. Ich erschrecke auch. Sie schaut mich an und sieht sich um. Dann seufzt sie auf. "Ich muss zu ihm!" Sagt sie und starrt ins Leere.

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Samu

Jetzt sitzen wir im Flugzeug. Ich habe alles geregelt und Sarah beim packen geholfen. Sie war so durch den Wind und wollte sogar Sachen von Finn einpacken. Sie will nichts essen und nichts trinken. Sprechen tut sie auch nicht. Ich weiß nicht so recht was ich machen soll. Sie sitzt nur da und spielt mit ihren Händen. Ich lege meine auf ihre. Sie ist ganz kalt. Bald laufen wieder Tränen und ich versorge sie mit Taschentüchern. Ich ziehe sie wieder an mich und sie wird wieder ruhiger. Am Flughafen angekommen, nehmen wir ein Taxi und fahren zu ihrem Elternhaus. Sie will erst gar nicht aussteigen. Wieder halte ich ihr meine Hand entgegen und endlich kommt sie raus. Ich nehme unsere Taschen und wir laufen zur Haustür. Sie steht da wie angewurzelt und möchte nicht klingeln. "Sarah..soll ich?" "Nein!" Sie schaut zu mir. "Ich..ich kann nicht! Dann ist es endgültig. Das will ich nicht!" "Sarah..mein Schatz..das ändert doch nichts. Komm..deine Mama braucht dich jetzt..Alex braucht dich. Und du brauchst sie." Wieder kommen ihr die Tränen und sie atmet tief seufzend aus. Dann klingelt sie und Alex öffnet Sekunden später. Er sieht auch fertig aus. Sofort fallen sie sich in die Arme. Sarah schluchzt auf. Arm in Arm gehen beide rein. Ich atme tief durch, wische mir die Tränen aus dem Gesicht und gehe auch rein. Die Taschen stelle ich ab und ziehe meine Schuhe aus. Dann gehe ich ins Wohnzimmer. Schon von weitem höre ich Birgit und Sarah weinen. Und als ich die Frauen sehe, wie sie sich in den Armen liegen, kommen mir endgültig die Tränen. Ich gehe dazu und nehme nun Beide in die Arme. "Samu..danke..dass du gekommen bist." Schluchzt Birgit. "Schon gut! Ich bin für euch da!" Ich drücke sie einmal feste und sie nickt. Als sie sich einigermaßen beruhigt haben, setzen wir uns. Eine Freundin von Birgit kommt nun auch dazu und hat Getränke dabei, die sie in der Küche zubereitet hat. "Wie ist das denn passiert?" Fragt Sarah ihre Mum nun. "Er..ist beim joggen zusammen gebrochen. Er kam einfach nicht wieder! Ich konnte ihm nicht helfen. Das Krankenhaus hat mich informiert. Aber da war er schon..es war zu spät!" #samuandsarah #samuhaber #hapahaber #sunriseavenue #samuhaberff

Sarah

Was ist denn nur los auf einmal? Es war doch bis ebend so schön. Und nun dieser Anruf von Alex. Mama konnte nicht sprechen. Ichhabe sie nur weinen gehört. Das kann doch nicht sein. Papa hat immer gesund gelebt. War sportlich und noch nicht mal sechzig Jahre alt. "Shh..beruhige dich Sarah. Wir fliegen morgen zu deiner Mama. Ich buche sofort den nächsten Flug." Flüstert mir Samu ins Ohr. Ich bin so froh, dass er jetzt bei mir ist. "Und Finn?" Schluchze ich. "Er bleibt hier. Bei Mum. Das ist kein Problem. Er muss das nicht hautnah mitbekommen. Er ist hier in gute Hände!" Ich nicke nur. Natürlich ist er das bei Eve. Daran hab ich keinen Zweifel. Samu hält mich noch immer fest. Er streicht beruhigend über meinen Rücken. Ich lege mich bald hin. Ich muss erstmal begreifen, dass mein Papa gestorben ist. Mein Vater..der starke Mann, den nichts so schnell umhauen konnte. Mein Held, der immer für mich da war und mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Samu nimmt sein Handy und geht leise aus dem Zimmer. Ich nehme seine Stimme wahr. Aber ich verstehe nicht, was er sagt. Er spricht finnisch. Mehr weiß ich nicht. Ich drehe mich zur Seite und starre aus dem Fenster. Der Mond scheint hell heute Nacht. Irgendwann kommt Samu wieder und legt sich zu mir. Sein Arm legt sich um meine Hüfte und er haucht mir einen Kuss ins Haar. "Versuche zu schlafen, Kleines." Flüstert er mir zu und ich schließe die Augen. Eine Träne stiehlt sich ins Freie. Ich bin in dieser Nacht ständig wach. Ich träume immerzu von Papa. Ich stehe auf und will meine Tasche packen. Samu folgt mir und bringt mich immer wieder ins Bett. Weinend schlafe ich in seinen Armen ein. Und dann ist es plötzlich hell. Ich schrecke hoch. War es nur ein schlimmer Traum? Ich bin mir nicht mehr sicher. Ein Griff zu meinem Handy und die Wahlwiederholung gedrückt. Als ich Alex Stimme höre, ist mir klar, dass ich nicht geträumt habe. Es ist wahr! Samu nimmt mir das Telefon wieder ab. Er spricht kurz mit Alex. "Wir sind heute Nachmittag da, Alex. Ja..ich komme mit." Er hört kurz zu. "Das ist doch selbstverständlich. Ich pass schon auf sie auf." #samuandsarah #samuhaber #hapahaber #sunriseavenue #samuhaberff

Sarah

Ich werde wach. Aber ich kann meine Augen nicht öffnen. Meine Lider sind so schwer. Außerdem pocht mein Kopf und mir ist schlecht. Nicht bewegen, Sarah! Andererseits müsste ich aber auch mal ins Bad, sonst..Ich seufze verzweifelt auf. Dann nehme ich all meine Kraft zusammen und öffne die Augen. "Oh scheisse..es ist zu hell in Finnland!" Ich schaue zur Seite. Samu schläft noch seelenruhig. Der hat's gut. Ich muss jetzt irgendwie zur Toilette. Also setze ich mich auf. Mein Kreislauf schläft noch. Es dreht sich alles. Ich muss kurz sitzen bleiben, bevor ich diesen Gang wagen kann. Und dann traue ich mich. Ich bin recht stolz, als ich im Bad ankomme. Aber gleichzeitig wird mir auch immer schlechter. Ich muss mich schließlich übergeben. Es ist nicht aufzuhalten. Ich bin schon jetzt fix und fertig. Mühsam stelle ich mich vor den Spiegel und erschrecke mich ordentlich. "Ist heute Helloween?" Ich sehe aus wie ein Zombie. Ich wasche mir das Gesicht, putze die Zähne und warte noch kurz, was mein Magen meint. Aber es geht. Dann gehe ich zurück und werde von dem Gestank direkt wieder erschlagen. Schnell die Fenster öffnen, sonst sterben wir hier. Dann setze ich mich aufs Bett und lasse mich in die Kissen fallen. Ok..ich hab schon viel geschafft heute. Jetzt brauche ich erstmal eine Pause. Samu fängt nun an vor sich her zu brummen. Ich schaue zu ihm. Boar..da kommt eine Fahne von ihm rüber. Er wird gleich sicher auch kotzen müssen. Da schlägt er die Augen auf und schaut mich an. "Sarah?" "Fragst du mich das jetzt ehrlich? Wer sollte sonst hier sein?" Erkennt er mich nicht? Sehe ich so schlimm aus? Er brummelt irgendwas daher und setzt sich an den Bettrand. Dann fährt er sich durchs Haar und steht auf. Fünf Minuten später kommt er aus dem Bad. Er hat schnell geduscht und Zähne geputzt. Er sieht gar nicht schlecht aus. "Hey..wie geht's dir?" Frage ich ihn. "Gut! Wollen wir frühstücken?" "Hää? Oh Gott..nein! Mir ist speiübel!" Er lacht "Speiübel? Like übel? Schlecht? Kotzen?" Ich stöhne nur auf. Muss er das jetzt alles aufzählen? "Ich hole dir Wasser und Tablette!" Checkt er die Lage und läuft runter.
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Samu

Meine Überraschung ist gelungen. Meine Süße ist hin und weg. Sie ist gerade so gelassen und wirkt wieder ehrlich glücklich. Ich spüre es, wenn sie nur so tut oder es wirklich ist. Ich kann mir vorstellen wie schwer das alles für sie sein muss. Aber ich werde ihr die Welt zu Füßen legen. Ich werde sie nicht nochmal verlieren. Sie und Finn sind doch meine kleine Familie. Und Familie war mir schon immer heilig. Das wichtigste auf Erden. Ohne die Beiden bin ich nicht mehr vollständig. Ich schaue zu Sarah. Sie putzt genüsslich ihren ganzen Teller weg und hält sich dann den Bauch. "Ich hätte früher aufhören sollen!" Sagt sie zu sich selbst und ich muss grinsen. Wie süß sie doch ist. Als ob Anna wüsste, was Sarah jetzt braucht, kommt sie mit drei Schnäpsen zu uns. "Lasst uns anstoßen! Wir haben noch nicht Brüderschaft getrunken!" Das holen die Zwei jetzt nach. "Kippis"und Sarah schüttelt sich danach kräftig. "Teufelszeug! Leck mich fett! Was war das?" Sagt die auf deutsch. Anna und ich schauen uns an. Wir haben nichts verstanden. Sarah muss lachen deswegen. "Ich muss definitely besser deutsch lernen! Was hast du da gesagt?" "Das lernst du bei keinem Lehrer mein Schatz. Sowas kannst du nur bei mir lernen!" Sie macht mich neugierig. Ich beuge mich zu ihr. "Ok..du lernst mir this stuff and ich bringe dir finnische böse Worte bei!" Jetzt muss auch Anna lachen. "Ihr Zwei gehört zusammen! Und jetzt hört mal auf zu flirten. Jetzt machen wir Party!" Und das machen wir dann auch. Ständig kommt jemand zu uns und wir müssen wieder und wieder anstoßen. Sarah trinkt mit vielen Brüderschaft. Wir werden morgen nicht vor nachmittags aus dem Bett kommen. Das steht fest. Sarah taut immer mehr auf. Das liegt auch an ihrem Alkoholpegel. Ungeniert tanzt sie mit Frauen und Männern. Ich mache einfach mit. Hier kennen ja alle meine Tanzkünste. Und ich bin nicht der Einzigste, der es nicht gut kann. Darauf achtet jetzt sowieso keiner mehr. Wir haben einfach jede Menge Spaß. Wie wir nach hause gekommen sind, weiß ich am nächsten Tag nicht mehr. Aber wir liegen in unserem Bett. Und das ist das Einzigste was zählt.

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Sarah

Samu will mich gar nicht mehr los lassen. Ein Kuss nach dem anderen landet auf meinen Lippen. "Hey...Samu! So lernen wir deine Freundin aber nicht kennen! Du musst sie schon mal los lassen." Werden wir unterbrochen und Samu löst sich von mir. "Jukka..du kommst immer im richtigen Moment!" Grinst er und stellt uns dann vor. Die Kennenlerntour geht also weiter. Ich habe selten soviele liebe Menschen auf einmal kennen gelernt. Es gibt viel zu lachen. Und ich bekomme einiges lustiges zu hören. Meist geht es dabei um Samu. Er hat ja wirklich schon viel angestellt. Mal sehen, was ich noch mit ihm erleben werde. Ich freue mich auf jeden Fall darauf. Es wird oft etwas zu lachen geben. Einige der Mädels nehmen mich ziemlich unter die Lupe. Ihre Blicke sind spürbar. Ob Samu mal was mit einer von ihnen hatte? Ach..das will ich lieber nicht wissen. Er ist ein toller Mann. Gut gebaut, wunderschön und groß. Er ist lustig und liebevoll. Jeder mag ihn. Er ist erfolgreich und überall beliebt. Natürlich werde ich da besonders von anderen Frauen beäugt. Und alle wollen gerne wissen "Was hat sie, was ich nicht habe?" Aber das weiß ich ja selber nicht. Nur eins ist sicher. Ich habe ein Kind von ihm. Und ich denke, das hat sonst keine andere. Ich stehe gerade mit Riku und Sami zusammen. Samu ist irgendwo im Raum. Ich kann ihn gerade nicht sehen. Aber bald hört man ihn recht deutlich. Er steht auf einmal auf der Bühne. Mit Gitarre in der Hand und einem Mikrofon. "Ich würde jetzt gern ein bisschen singen. Und zwar für die Hauptperson des Abends. Sarah..komm doch mal bitte zu mir!" Oh Gott! Ich soll zu ihm auf die Bühne kommen. Er wird doch nicht mit mir zusammen singen wollen. Das kann ich nicht..vor all den Leuten. Ich schlängel mich durch, bis ich bei ihm bin. "Setz dich!" Sagt er und ich setze mich auf einen der zwei Hocker. Er setzt sich auf den anderen. Es wird ganz still. Alle warten. Und dann fängt er an zu spielen. "Come to me, close to me
Park here beside me
Come to me, leave the rest far behind

Give me a moment
I need to say something
Give me a moment
I need to say something sweet... #samuandsarah #samuhaber #hapahaber #sunriseavenue #samuhaberff

Sarah "Du bist also Sarah. Die Frau, die Samu zum Papa gemacht hat. Das konnte ich mir vorher nie bei ihm vorstellen. Er ist doch unser Chaot. Was ich schon alles mit ihm erlebt habe. Ich kann dir sagen, sowas wie das hier, hat er noch nie bei einer anderen gemacht." Meint Sinka und lacht. Ich werde neugierig. Sie kann mir sicher viel von Samu erzählen. Was sie sagt, klingt vielversprechend. Auch Anna hat lustige Storys auf Lager, die sehr nach Samu klingen. Ich lerne noch mehr Frauen kennen und auch Männer. Mit Anna und Sinka an meiner Seite bin ich gut beraten. Zwischendurch treffe ich immer wieder auf Samu. Ich schaffe es, alle zu begrüßen und gebe jedem die Hand. Nicht mit allen komme ich ins Gespräch. Das wird alles nach und nach noch kommen. Es sind einfach momentan zuviele auf einmal. Aber alle sind total nett und aufgeschlossen. Man wird umarmt. Nicht nur einmal bekomme ich zu hören, ob ich mir das gut überlegt habe. Natürlich immer im Spaß. Samu nimmt es locker. Jetzt zieht er mich wieder in seine Arme. "Na? Alles gut, Kleine? Gehts dir gut?" Ein Kuss landet auf meinen Lippen. "Ja. Sehr gut! Du hast tolle Freunde." Samu schmunzelt und umarmt mich. "Schön, dass du dich wohl fühlst. Bleibst du jetzt ein paar Minuten bei mir? Ich hab schon Entzugserscheinungen." "Oje..du Armer. Wenn das so ist, dann bleibe ich jetzt erstmal bei dir!" Ich ziehe ihn zu mir und gebe ihm einen Kuss. Dann schaue ich in seine Augen. "Du hast ja nur Angst, dass mir alle Geschichten über dich erzählen!" Flüstere ich ihm zu und er muss selbst schmunzeln. "Du warst sicher oft ein böser Junge!" "Denkst du? Am besten findest du das selber raus!" Flüstert er zurück. Wieder landen unsere Lippen aufeinander.
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Sarah

Die Tage vergehen und es wird Freitag. Samu hat mir noch nicht gesagt, was er mit mir machen möchte. Er war nur ständig in seinem kleinen Büro und hat viel telefoniert. Wahrscheinlich geschäftlich. Ich lasse ihn immer in Ruhe, wenn er im Büros ist. Ich hole jetzt erstmal einen glücklichen, kleinen Jungen von der Kita ab und fahre gleich weiter zu Eve. Finn freut sich schon riesig auf seine Omi. Ich muss auch gar nicht lange bleiben. "Mami..du kannst ruhig fahren. Oma und ich kommen schon klar!" Will er mir weiß machen. "Ist ja schon gut! Aber deine Sachen darf ich noch holen ja?" Als das erledigt ist, fahre ich grinsend nach hause. Samu muss laut lachen, als ich ihm davon erzähle. Dann zieht er mich in seine Arme und küsst mich. "Jetzt sind wir also allein..das ganze Wochenende!" Brummt er mir ins Ohr. "Sieht so aus. Was machen wir denn jetzt?" "Also..zuerst werde ich dich ins Schlafzimmer bringen. Dann werde ich dich ausziehen..und dann werde ich dich vernaschen!" Raunt er mir zwischen seinen Küssen zu. Ich bekomme schon wieder Gänsehaut bei dem Gedanken daran, was mich gleich erwartet. "Das willst du machen? Das ganze Wochenende lang?" "Nein..jedenfalls nicht die ganze Zeit! Obwohl ich könnte!" Verteidigt er seine Männlichkeit und ich muss schmunzeln. Wir landen schließlich im Bett und ich im Himmel. Ich könnte nie genug von ihm bekommen. Wir liegen noch eine Weile im Bett um uns zu erholen. Dann gehen dir duschen und ich soll mich hübsch anziehen. Ich mache einfach, was er sagt. Als ich fertig bin und ihn sehe, wird es direkt wieder warm zwischen meinen Beinen. Er sieht so mega gut aus, dass ich fast vergesse zu atmen. "Du siehst hübsch aus, hiiri!" Sagt er und küsst mich. "Du..auch." gebe ich zurück. Er hilft mir in die Jacke und dann fahren wir los. Vor einem Club bleiben wir stehen. Wir steigen aus und gehen rein. Drinnen sind schon viele Leute. An der Bar hängt eine Girlande. Dort steht drauf "Welcome in Finnland, Sarah" Ich schaue zu Samu. "Was ist das?" Er lächelt "Eine verspätete Willkommensparty. Der Club gehört heute nur uns und all meinen Freunden und Bekannten." #samuandsarah#samuhaber #hapahaber #sunriseavenue #samuhaberff

Samu

Als Sarah fertig ist, fahren wir in die City. Sie sieht wundervoll aus. Wer sie nicht einstellt, ist selber Schuld. Vor dem ersten Büro gebe ich ihr noch einen Glückkuss auf die Stirn. Auf dem Mund darf ich nicht. Sonst verwischt wieder irgendwas. Sie geht rein, ist sichtlich nervös. Ich warte wie abgesprochen draussen und laufe auf und ab. Die eine oder andere Zigarette geht auch dabei drauf. Als sie eine halbe Stunde später raus kommt, lächelt sie. Ich gehe schnell zu ihr. "Und? Haben sie dich genommen?" Sie lacht leise und schüttelt den Kopf. "Nein. Das wäre ja zu einfach gewesen. Sie suchen gerade niemanden. Aber der Chef will sich melden, wenn sich daran was ändern sollte." Ich glaube, ich bin enttäuschter als sie. Auch beim zweiten Büro haben wir vorerst kein Glück, obwohl generell Interesse besteht. Sarah nimmt es gefasst auf. Ein Anfang ist gemacht. Ich bin stolz auf sie. Sie hat sich überwunden und Blut geleckt. Wir beenden für heute die Suche und beschliesen Mum zu besuchen. Die freut schon sich uns zu sehen. Wir erzählen vom Vormittag und sie ist sicher, bald wird es klappen. "Wann kann ich denn meinen Enkel mal wieder verwöhnen? Mit Übernachtung!" Hakt sie nach und schaut mehr zu Sarah als zu mir. "Generell jederzeit. Wie wäre es am Wochenende? Finn wird sich freuen." "Klingt toll! Bring ihn Freitag nach der Kita her und Sonntag Abend könnt ihr ihn wieder abholen!" "Das ganze Wochenende?" "Na klar! Macht euch eine schöne Zeit! Geht aus, bleibt zuhaus..was ihr wollt!" Sarah schaut zu mir. Mich braucht sie nicht zu fragen. Ich bin sofort dabei. Ich nicke ihr nur zu. "Nagut! Wenn was ist, meldest du dich einfach." Eve winkt ab. "Was soll denn sein? Ich habe Samu groß gekriegt. Ich weiß schon, was zu tun ist." Jetzt lachen die Frauen. "Hey! So schlimm war ich nun auch nicht!" "Das hat keiner gesagt, Junge." Grinst Mum. Was ich mir gefallen lassen muss hier! Wir bleiben noch ein Weilchen und fahren dann heim. "Was möchtest du denn machen, am Wochenende?" "Ich weiß nicht. Überrasch mich." Meint Sarah nur und gibt mir einen Kuss auf die Wange. Und mir fällt da schonwas ein.
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Sarah

Wir frühstücken und ich merke Samu an, dass er am grübeln ist. Diesen Blick kenne ich. "Er will mir nur helfen. Wir sind Freunde. Mehr nicht! Du brauchst gar nicht weiter darüber nachdenken!" Ertappt schaut er zu mir und nippt an seinem Kaffee. Er muss gar nichts mehr sagen. Ich werde es auch nicht tun. Mikko ist mein Ex. Wir hatten eine schöne Zeit. Aber ich war nicht bereits für das was er wollte. Ich war zu jung und konnte ihm nicht geben, was er wollte. Und auch jetzt kann ich ihm nur Freundschaft geben. Nicht mehr und nicht weniger. Das weiß er. Samu hingegen habe ich vom ersten Moment an geliebt. Auch wenn ich es lange nicht wahrhaben wollte. Schon damals an dem Rastplatz war ich hin und weg. Wie er verzweifelt vor den Toiletten stand und mich danach noch gebeten hat, mit ihm und den Jungs Kaffee zu trinken. Ich hätte nie nein sagen können. Und ich könnte auch heute nie nein sagen. Ihm ist das nur nicht bewusst. Wir räumen auf und ich checke meine Mails. Mikko hat mir schon die Adressen geschickt. Er ist wie immer, schnell und zuverlässig. Ich schaue mir im Internet die Maklerbüros an und fange an, meine Bewerbungen dafür vorzubereiten. Ich möchte mich persönlich vorstelllen und sie abgeben. Das finde ich besser, als sie per Post zu verschicken. Zwar habe ich schon jetzt Bauchkribbeln, aber da muss ich durch. Ich will es ja schließlich auch. Samu hat heute frei und schaut mir ab und zu über die Schulter. Er nickt immer wieder und meint "Ich würde dich sofort einstellen!" "Wie schön! Nur hast du leider kein Maklerbüro." "Wollen wir gleich mal ein zwei Büros abklapppern? Ich würde dich gern begleiten." "Können wir machen. Aber ich gehe allein rein." "Klar. Das hab ich mir schon gedacht! Ich warte brav draussen!" Ich muss lachen und sehe ein Schild vor Augen mit seinem Gesicht und der Aufschrift "Ich warte draussen". So wie es oft von Hunden erwartet wird. Meine Fantasie geht mit mir durch und ich kichere vor mich hin. Diese Vorstellung ist absurd. "Was lachst du denn so?" "Ach nichts weiter! Ich bin gleich fertig. Muss mich nur noch etwas herrichten. Dann können wir los." #samuandsarah #samuhaber #hapahaber #sunriseavenue #samuhaberff

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