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***Teil 12***:"Guten Morgen Mama, du solltest aufstehen. Dein Lover hat den hier dagelassen." Noch völlig schlaftrunken setzte ich mich langsam im Bett auf und sah meinen Sohn an, der putzmunter neben meinem Bett stand und den piepsenden Wecker ausschaltete. "War wohl eine lange Nacht gestern, was?", grinste er und musterte mich. "Der Wecker hat fast fünf Minuten lang geklingelt, dann dachte ich, ich sehe mal nach dir." "Wieso bist du denn schon wach?", fragte ich und rieb mir übers Gesicht. Dass es am Lärm meines Weckers gelegen haben musste, daran dachte ich im Moment nicht. Ich war noch damit beschäftigt die Informationen zu sortieren, die Moritz mir eben gegeben hatte. "Und was für einen Lover meinst du denn bitte?" "Oh Gott, Mama. Habt ihr so viel getrunken, dass du dich schon nicht mehr an ihn erinnern kannst? Ich bitte dich, du bist doch keine 20 mehr." Wieder lachte Moritz. Ich schüttelte den Kopf. "Jetzt mach mal halb lang. Du bist ganz schön frech." Nach und nach erinnerte ich mich an gestern Abend und daran, wie er mich gestreichelt hatte, bis ich eingeschlafen war. Mein Gesicht errötete augenblicklich. "Du erinnerst dich", stellte mein schlauer Sohn fest. "Und du könntest mal nett zu deiner Mutter sein und Frühstück richten." Er verdrehte die Augen. "Na gut, aber nur, weil du es bist." "Den lässt du hier!" Ich nahm meinem Sohn den Zettel aus der Hand und las. "Musste los, hoffe es ist wieder besser. Bis später" Mein Mund verzog sich zu einem Lächeln. Moritz lachte leise. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass er da war. "Mach jetzt, dass du in die Küche kommst." "Jaja, schon gut." Er drehte sich um und ließ mich allein. #iafstory #iaf #mariaweber #drmariaweber #drheilmann #annettrenneberg 🔽🔽🔽

Schneller als gedacht, hier der zweite Teil:Ein leises Klopfen am Holzrahmen der Tür zum Ärztezimmer ließ Lea aus ihren Gedanken aufschrecken. Seit sie vor einer Viertelstunde in das um diese Uhrzeit meistens leere Ärztezimmer gekommen war, hatte sie auf dem Sofa gesessen und vor sich hingestarrt. Sie war nicht fähig gewesen, über das eben Geschehene nachzudenken, brauchte dringend Abstand. Wollte den Schmerz, den Johanna in ihr ausgelöst hatte, nicht mehr fühlen. "Lea?", fragte Jenne vorsichtig und betrat das Zimmer. Er blieb vor ihr stehen und musterte ihr von Tränenspuren gezeichnetes Gesicht. Sie wirkte älter, erschöpft und doch war sie wunderschön, wenn sie weinte. Den Kinderwagen mit dem schlafenden Säugling stellte er auf die Seite, anschließend setzte er sich neben sie und griff nach ihrer Hand. Lea schenkte ihm ein sanftes Lächeln und hielt seine Hand fest. Als sich ihre Blicke trafen, stiegen der Ärztin erneut die Tränen in die Augen. Es brauchte keine Worte zwischen den Beiden um zu wissen, was Lea fühlte. Zärtlich legte Jenne seine andere Hand an ihre Wange und streichelte sie. Lea seufzte und schloss die Augen. Sie schluckte und schniefte, ehe sie ihren Kopf drehte und seine Hand küsste. Es tat ihr unbeschreiblich gut, ihn in diesem Moment bei sich zu haben. Wieder seufzte sie. Sie öffnete die Augen und sah ihn an. Ihr Blick war leer, stumpf, enttäuscht. Jenne konnte ihm nur einige Sekunden lang standhalten. Er war nicht unschuldig daran, dass es ihr so schlecht ging. Aber es hatte sein müssen. "Lea, ich… Ich muss dir was sagen." Sie nickte ruhig. "Du hast sie angerufen", flüsterte sie und strich über seine Hand. #drleapeters #drpeters #leapeters #jennea #babyjennea #babylea #anjanejarri #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

***Teil 10***:Ich lag mit geschlossenen Augen im Bett. Der Raum war abgedunkelt, doch an Schlaf war nicht zu denken. Mein Kopf tat weh, mir war immer noch schlecht, die Gedanken kreisten unaufhörlich. Warum musste Lena nach all der Zeit wieder in mein Leben treten? Und warum um alles in der Welt hatte sie nie etwas von Julie erwähnt? Hatte ich nicht ein Recht darauf, von ihr zu erfahren? Immerhin gehörte sie trotz allem irgendwie zu meiner Familie, das würde sich auch nie ändern. Ich rieb mir über die Schläfen, als helfe es, die Bilder und die Schmerzen wegzuwischen. Ein leises Seufzen entwich meinen Lippen, während ich krampfhaft versuchte, an etwas anderes zu denken. Moritz war heute zum ersten Mal seit langem wieder alleine unterwegs. Er hatte in der Reha einen Freund gefunden, der ein wenig außerhalb von Leipzig wohnte. Die beiden hatten sich in der Stadt verabredet, um den Nachmittag zusammen zu verbringen. Heute Abend stand ein Konzert ihrer gemeinsamen Lieblingsband auf dem Programm. Es freute mich, dass er so schnell Anschluss gefunden hatte. Scheinbar ging es ihm gut. Zumindest für ihn war Leipzig die richtige Option gewesen. Nicht für mich, das wurde mir immer klarer. Ich fühlte mich zwar wohl, doch nicht willkommen. Ob ich mir das einbildete, wusste ich nicht. Zu sehr verwirrten mich meine eigenen Gefühle momentan. Dr. Heilmann war mein Chef, nicht mehr und nicht weniger. Ich hätte mich niemals breitschlagen lassen sollen, gemeinsam bowlen zu gehen, auch wenn es der schönste Abend seit langem für mich gewesen war. Warum hatte ich ihn küssen müssen? Was war es gewesen, das mich dazu verleitet hatte? Ich versuchte die Situation nüchtern zu betrachten. Was faszinierte mich an ihm? Waren es seine Augen, seine Ausstrahlung? Über seinen Charakter konnte ich noch nicht sonderlich viel sagen, dazu kannte ich ihn nicht lange genug. Mir wurde wieder schlecht. Seufzend drehte ich mich vom Bauch auf den Rücken und versuchte bewusst und tief zu atmen. Es wurde nicht besser. Ich überlegte Alexander anzurufen, hielt es aber für keine gute Idee. #inallerfreundschaft #iafstory #iaf #mariaweber #drmariaweber #annettrenneberg 🔽🔽🔽

***Teil 9***:"Roland, hast du Dr. Weber gesehen? Sie sollte Frau Bauer zu ihrer Tochter bringen." Die Chefärztin trat in das Büro ihres Freundes ein. "Ich habe sie nachhause geschickt. Schwester Miriam sollte Frau Bauer eigentlich zu Julie bringen." Kathrin sah Roland fragend an. "Warum hast du sie nachhause geschickt?" "Sie… ist gestürzt", umschrieb der Klinikleiter das kleine Missgeschick. Ihm war bewusst, dass Maria der Vorfall äußerst peinlich war und ihr bestimmt viel daran lag, dass so wenig Leute wie möglich davon mitbekamen. "Gestürzt? Wie ist das denn passiert? Hat sie sich was getan?" "Ich weiß nicht genau. Sie ist ausgerutscht oder so, denke ich. Außer einer Platzwunde ist nicht viel passiert. Wahrscheinlich hat sie eine leichte Gehirnerschütterung abbekommen." "Hat sie sich übergeben?" "Ja, deswegen wollte ich sie eigentlich auch hierbehalten." "Aber das wollte sie nicht." Er nickte. "Typisch Ärztin." "Typisch Frau, wolltest du sagen." "Ach komm schon, du wärst auch nicht hiergeblieben." "Das stimmt allerdings." "Hat sie jemanden, der nach ihr schaut?" "Nein, aber ich habe ihr gesagt, dass sie sich bei mir melden soll, wenn es ihr schlechter geht oder sie nochmal brechen muss." "Und du glaubst das tut sie?" "Ich werde nach Dienstschluss bei ihr vorbeifahren und nach ihr sehen." Kathrin zog eine Augenbraue hoch. "Gibt es was, dass ich wissen sollte? Hatte euer Bowlingabend etwa Konsequenzen?" "Was für Konsequenzen denn? Kathrin, ich bitte ich. Das ist absurd." "Schon gut, schon gut." Sie hob beschwichtigend die Hände und lächelte ihn an. "Sie ist eine Kollegin, wie alle anderen auch. Außerdem kennt sie hier niemanden. Also schadet es nicht, wenn wir uns ein bisschen um sie kümmern." "Da hast du allerdings Recht." Kathrin lächelte und wandte sich zum Gehen, drehte sich aber im Türrahmen noch einmal um. "Ach und Roland, selbst wenn es so wäre: Ich würde mich für dich freuen… und Pia auch." #alexanderweber #drglobisch #kathringlobisch #iafstory #iaf #rolandheilmann #piaheilmann #annettrenneberg #drmariaweber #mariaweber

***Teil 7***:Mein Tränenschleier vernebelte mir die Sicht, sodass ich mit Schwester Miriam und dem Essenswagen zusammenstieß. Auf dem Boden liegend verschwamm alles um mich herum. Ich hörte, wie die Schwester mich fragte, ob es mir gut ging. Sie kniete sich neben mich und befreite mich vom Quark und dem Salat, die es heute für die Patienten als Abendessen geben sollte. "Ich glaube… es ist alles in Ordnung" flüsterte ich und richtete mich auf. Die Situation war mir total unangenehm. "Langsam, langsam. Bleiben sie einen Moment sitzen. Sie bluten am Kopf." Automatisch fasste ich an meine schmerzende Schläfe. Als ich meine blutverschmierten Finger immer schärfer vor meinen Augen sehen konnte, bekam ich Panik. "Ganz ruhig", konnte ich nun auch Dr. Heilmanns Stimme hören. Na super, er hatte das Missgeschick also auch noch mitbekommen. "Schwester Miriam, holen sie bitte einen Rollstuhl. Ich kümmere mich dann um Frau Dr. Weber." Ich versuchte nach dem Arm der Krankenschwester zu greifen, um sie zurückzuhalten, griff dabei aber ins Leere. "Nicht! Das geht schon. Ich brauche keinen Rollstuhl. Mir war nur ein bisschen schwindelig. Das geht schon wieder." "Kein Widerrede. Sie lassen sich jetzt von mir untersuchen. Ihre Kopfwunde werde ich nähen müssen." Schwester Miriam half Dr. Heilmann mich in den Rollstuhl zu setzen. Der Klinikleiter schob mich ins nächstgelegene Behandlungszimmer und schloss die Tür. Er nahm sich Desinfektionsmittel und einen Wattebausch. #drmariaweber #mariaweber #annettrenneberg #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

Ein kleiner Einteiler, zu den beiden besten bei iaF :) In Kooperation mit @drleapeters . Wenn ihr ihr noch nicht folgt, dann tut das unbedingt 😉❤️ #drpeters #leapeters #drleapeters #iaf #iafstory #inallerfreundschaft #anjanejarri #annettrenneberg #mariaweber #drmariaweber #queen&;chérie❤️ "Ludwig Peters, Sturz aus ca. 15 Metern. Thoraxtrauma, Bauchtrauma, schweres SHT, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll", berichtete die diensthabende Notärztin. Routiniert nahm Dr. Maria Weber den neuen Patienten entgegen. "Bitte sofort ins CT. Schwester Hannah, machen sie einen OP klar. Ich möchte Dr. Stein, Dr. Müller und Dr. Peters dabeihaben." Maria machte sich umgehend auf den Weg in den OP, um von dort aus die CT-Bilder auswerten und ihre Kollegen einweisen zu können. "Wir haben es mit multiplen Verletzungen zu tun. Vordergründig sind für uns zu allererst die Rippenserienfraktur und die gerissene Leber. Eine Absplitterung hat sich bereits in die Lunge eingebohrt, er verliert viel zu viel Blut. Außerdem hat er eine tiefe Kopfplatzwunde und einen angebrochenen Halswirbel." "Dann kümmern Dr. Müller und ich uns um den Bauchraum, sie versorgen die Lunge und sie, Dr. Peters übernehmen ihr Spezialgebiet. Sind irgendwelche Vorerkrankungen bekannt? " Maria verneinte. 🔽🔽🔽

Ein kleiner Einteiler, zu den beiden besten bei iaF :) In Kooperation mit @dr.mariaweber . Wenn ihr ihr noch nicht folgt, dann tut das unbedingt 😉❤️ #drpeters #leapeters #drleapeters #iaf #iafstory #inallerfreundschaft #anjanejarri #annettrenneberg #mariaweber #drmariaweber #queen&;chérie❤️ "Ludwig Peters, Sturz aus ca. 15 Metern. Thoraxtrauma, Bauchtrauma, schweres SHT, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll", berichtete die diensthabende Notärztin. Routiniert nahm Dr. Maria Weber den neuen Patienten entgegen. "Bitte sofort ins CT. Schwester Hannah, machen sie einen OP klar. Ich möchte Dr. Stein, Dr. Müller und Dr. Peters dabeihaben." Maria machte sich umgehend auf den Weg in den OP, um von dort aus die CT-Bilder auswerten und ihre Kollegen einweisen zu können. "Wir haben es mit multiplen Verletzungen zu tun. Vordergründig sind für uns zu allererst die Rippenserienfraktur und die gerissene Leber. Eine Absplitterung hat sich bereits in die Lunge eingebohrt, er verliert viel zu viel Blut. Außerdem hat er eine tiefe Kopfplatzwunde und einen angebrochenen Halswirbel." "Dann kümmern Dr. Müller und ich uns um den Bauchraum, sie versorgen die Lunge und sie, Dr. Peters übernehmen ihr Spezialgebiet. Sind irgendwelche Vorerkrankungen bekannt? " Maria verneinte. 🔽🔽🔽

***Teil 6***:"Frau Dr. Weber! Hallo." Dr. Heilmann kam gerade aus der Cafeteria, als ich zurück ins Klinikgebäude lief. "Hallo", entgegnete ich und versuchte zu lächeln. "Sie sehen aber nicht sonderlich glücklich aus. Ist etwas passiert?" Mein Herz schlug schneller. Er hatte mir angesehen, dass es mir nicht gut ging und sorgte sich. Empfand er etwa was für mich? Ich schluckte und schob meine Gedanken bei Seite, unterdrückte die Glücksgefühle, die in mir aufkeimten. So ein Schwachsinn. Er war mein Chef. Das war der einzige Grund, warum er sich sorgte. "Es geht schon, danke", antwortete ich so selbstsicher wie möglich, doch das unterschwellige Zittern meiner Stimme verriet mich. Wir liefen nebeneinander her Richtung Fahrstuhl. Dr. Heilmann musterte mich eingehend, während ich versuchte, mein Gesicht von ihm abzuwenden. Das sanfte Kribbeln in meinem Bauch als er mich versehentlich beim Einsteigen in den Fahrstuhl berührte, ließ mich zusammenzucken. Er drückte auf den Knopf zum ersten Stock "Wo wollen sie hin?" "Wie bitte?" "Na auf welche Station?" Ich räusperte mich verlegen und blickte auf den Knopf, den er eben gedrückt hatte. "Das passt." Die Türen schlossen sich, unsere Blicke trafen sich. Ich konnte nicht wegsehen, fühlte mich gefangen. Seine schimmernden Augen schienen mich zu durchbohren. #inallerfreundschaft #iaf #iafstory #mariaweber #drmariaweber #annettrenneberg #drheilmann🔽🔽🔽

***Teil 15***:"Julia Weber, 21 Jahre, Rezidiv im Gehirn." Lea räusperte sich. Sie hatte über Nacht starke Halsschmerzen bekommen. Auch ihre Glieder- und Kopfschmerzen waren schlimmer geworden, doch sie hatte sich gezwungen, in die Klinik zu gehen. "Die Patientin wünscht eine Operation mit anschließender Bestrahlung und Chemotherapie." "Sie wissen, wie riskant die OP ist und wie wenig erfolgsversprechend die anschließende Kombination der beiden Therapien", warf Brentano in die Runde und sah seine Kollegin verständnislos an. "Das Einzige, was sie ihr damit verschaffen können, ist Zeit. Sie wird mit nicht unerheblichen Nebenwirkungen zu kämpfen haben. Eine Chance auf Heilung schließe ich aufgrund der Lage des Tumors aus." Der Klinikleiter blickte auf den Monitor, der Frau Webers CT-Bilder zeigte. "Das ist der Patientin bewusst. Ich habe ihr bereits gestern erklärt, dass ich keine Chance mehr auf vollständige Heilung sehe und dass ich bei einer möglichen Operation auch nicht den kompletten Tumor entfernen kann. Wie man hier sieht, ist er zu sehr mit dem angrenzenden Gewebe verwachsen. Wir können ihn nur verkleinern und dafür sorgen, dass sich sein Wachstum verlangsamt." Dr. Globisch nickte. "Wie hat sie es aufgenommen?" "Relativ gefasst. Sie hatte allerdings große Hoffnung, dass man so wie beim letzten Mal vorgehen könnte. Als ich ihr sagen musste, dass ich das nicht können werde, ist sie in Tränen ausgebrochen. Selbstverständlich war das nicht einfach für sie." "Und für die Kollegin auch nicht", raunte Philipp Dr. Müller, der neben ihm saß, zu. Lea warf Dr. Brentano einen bösen Blick zu und wartete ab, was Dr. Heilmann anordnete. 🔽🔽🔽 #jennederbeck #jennea #babyjennea #babylea #drpeters #drleapeters #leapeters #anjanejarri #iafstory #iaf #inallerfreundschaft

***Teil 4***:"Maria, weißt du wo…" Alexander stockte, als er mein Gesicht sah. Lange hatte ich noch mit Lena auf dem Flur einfach so dagesessen, ehe ich in den Klinikgarten gegangen war. Ich musste den Kopf freibekommen, nachdenken und verstehen, was ich eben gesehen hatte. "Ist was passiert? Mit Moritz?" Er schaute besorgt. Ich schüttelte den Kopf, zog die Nase hoch und überwand mich zu einem zaghaften Lächeln. "Nein, nein. Moritz geht es gut." "Aber dir nicht, das sehe ich. Hattest du Ärger mit den Kollegen?" Alexander legte seine Hand auf meine Schulter. "Mit Kathrin?" "Nein, es ist nur… Ach, nicht so wichtig." Als ich spürte, wie wenig ich meine Stimme kontrollieren konnte, brach ich lieber ab. Alexander sollte mich nicht in solch einer emotionalen Verfassung sehen. Wir waren kein Paar mehr. Es fühlte sich nicht richtig an, sich jetzt von ihm trösten zu lassen, auch wenn es gerade nichts gab, das ich mir mehr wünschte. "Maria, ich kenne dich lange genug. Irgendetwas stimmt nicht mit dir. Nun sag schon." Wieder schüttelte ich den Kopf. Zögerlich wand ich mich ab und ging ein paar Schritte weiter. Er würde mir nicht folgen und das war auch gut so. Je weiter ich mich entfernte, desto größer wurde der Drang, mich umzudrehen und ihn anzusehen. Ich wünschte mir doch so sehr, dass er mir nachgehen würde, auch wenn er es nicht durfte. Verzweifelt versuchte ich noch einen Moment lang meine Tränen hinunterzuschlucken, doch ich kam nicht gegen sie an. Nach und nach bahnten sie sich ihren Weg über meine Wangen. Bedacht darauf, nicht zu schluchzen, atmete ich konzentriert durch den offenen Mund ein und aus. Ich schloss die Augen und legte meinen Kopf in den Nacken.🔽🔽🔽 #drkathringlobisch #alexanderweber #drmariaweber #mariaweber #annettrenneberg #iafstory #iaf #inallerfreundschaft

***Teil 3***: "Lena, wer ist das?" Sie senkte den Blick. "Maria, ich… Lass mich bitte einfach in Ruhe. Ich kann dir das jetzt nicht sagen. Nicht jetzt. Ich muss zu Julie. Ich muss doch wissen, was sie mit ihr machen. Ich muss bei ihr bleiben." Wieder umfasste ich Lenas Hand. "Du kannst jetzt nichts für sie tun. Sie ist in guten Händen, glaub mir. Dr. Globisch ist eine sehr erfahrene Ärztin und Dr. Peters ist die beste Neurochirurgin, die ich kenne. Wenn jemand Julie wieder hinbekommt, dann ist es sie." "Wenn jemand Julie wieder hinbekommt?", wiederholte sie mit zittriger Stimme und sah mich aus aufgerissenen Augen an. "Ist es so schlimm?" Ich senkte den Blick. "Wir müssen die Untersuchungen abwarten." "Sag mir die Wahrheit, Maria." "Lena, ich kann das nicht einschätzen." "Oh doch, das kannst du. Ich kenne diesen Blick. Verdammt nochmal Maria, ich muss wissen, was mit meiner Tochter ist." Nun war es raus. Julie war also Lenas Tochter. Auch wenn es naheliegend war, hatte ich nicht damit gerechnet. "Julie ist 5 Jahre alt. Lena, warum weiß ich nichts von ihr?" "Nicht jetzt, es ist nicht der richtige Zeitpunkt, zu streiten." Ich nickte und suchte verzweifelt nach der richtigen Antwort auf ihre Frage. "Sie darf nicht sterben, Maria, bitte." "Sie wird nicht sterben." "Versprich es mir." "Du weißt, dass ich das nicht kann." Betreten nickte Lena, bevor sich ihre Mundwinkel verzogen und sie zu weinen begann. Seufzend nahm ich ihre Hand und strich ihr immer wieder über den Handrücken. Ich wusste nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen sollte. Schließlich war es lange her, dass wir uns das letzte Mal begegnet waren. "Komm mit, lass uns ein paar Meter gehen. Wir können hier ohnehin nichts tun. Erzähl mir mal, was du hier in Leipzig machst." Lena schüttelte den Kopf und entzog mir ihre Hand. "Es ist nicht wieder gut zu machen, niemals. Auch jetzt nicht. Ich brauche dich nicht und das weißt du." Nun war ich es, die gegen aufsteigende Tränen kämpfte. #iafstory #annettrenneberg #drmariaweber #mariaweber #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

***Teil 2***:"Guten Morgen Frau Dr. Weber." "Guten Morgen." Etwas verwundert über Dr. Globischs herzliche Begrüßung blieb ich einen Moment lang auf dem Flur stehen und sah ihr nach. Sie schien das bemerkt zu haben, denn sie drehte sich ebenfalls noch einmal zu mir um. "Ich habe gehört, sie hatten gestern einen schönen Abend beim Bowlen." Da ich nicht einordnen konnte, ob es wirkliches Interesse war, oder ob sie mich bloß aushorchen wollte, blieb ich ein wenig auf Distanz. "Ja, das stimmt. Es war ein netter Abend und eine gute Gelegenheit, die Kollegen auch von einer anderen Seite kennen zu lernen." Ich lächelte zaghaft. Bevor wir unser Gespräch fortsetzen konnten, gingen unsere Piepser. Autounfall, ein verletztes Kind. Wir rannten beide in die Notaufnahme. Als ich sah, wer neben dem Kind, das komplett eingewickelt auf der Trage lag, her lief, wurde mir heiß und kalt gleichzeitig. "Lena, was ist denn passiert? Was machst du denn hier? Und wer ist…" Meine Stimme überschlug sich, während ich der zitternden, blonden Frau eine Hand auf die Schulter legte. Dr. Globischs mahnender Blick traf mich und zwang mich dazu, professionell zu bleiben. Natürlich wusste sie nicht, wer Lena war und natürlich wusste sie ebenso wenig, was es für mich bedeutete, dieses Kind zu sehen. "Julie Bauer, 5 Jahre alt, ist in der Innenstadt vor ein Auto gelaufen. Kollision erfolgte bei einer Geschwindigkeit von ca. 30 Km/h. Schweres SHT, Rippenserienfraktur, Fraktur des rechten Unterarms, sowie des linken Beines. Kopfplatzwunde, keine Kanten tastbar." Mit jedem Wort mehr, das die Notärztin sagte, schlug mein Herz schneller. "Ganzkörper-CT, anschließend sofort in den OP. Und sagen sie Dr. Stein und Dr. Peters Bescheid. Ich will sie bei der OP auf jeden Fall wegen der Kopfverletzungen dabei haben. Bitte informieren sie auch Dr. Brentano, dass er einspringen kann, sollte die Operation zu lange werden für Frau Dr. Peters." Die angesprochene Krankenschwester nickte und machte sich sofort an die Arbeit. Julie verschwand im Behandlungszimmer, während ich Lena auf dem Flur zurückhielt. #iaf #inallerfreundschaft #mariaweber #drmariaweber #annettrenneberg #iafstory

***Teil 1***: "Das Wichtigste im Leben sind Spuren der Liebe, die wir zurücklassen, wenn wir gehen." Alles, was passiert, geschieht aus einem besonderen Grund, daran glaube ich fest und doch frage ich mich in der letzten Zeit immer wieder, wann ich diesen Grund endlich erfahren werde. Warum Moritz Unfall? Warum die neue Stelle in der Sachsenklinik und warum die Intrige von Dr. Stein und Dr. Globisch? Ich bin auf mich allein gestellt, gerade erst in einem neuen Lebensabschnitt angekommen, der mir doch erschreckend ähnlich mit einem längst abgeschlossenen, alten erscheint. Alexander hat wieder einen Platz in meinem Leben eingenommen, dem ich ihm niemals mehr gewähren wollte, hatte er mich und unseren gemeinsamen Sohn damals einfach alleine gelassen, um seiner Karriere nacheifern zu können. Auch wenn ich spürte, dass er nun versuchte, wieder gut zu machen, was eigentlich niemals wieder gut zu machen war, so war er mir doch fremder denn je. Warum hatte ich mich bloß dazu hinreißen lassen, hier zu bleiben? Wegen Moritz? Weil er es unbedingt wollte? In gewisser Weise wahrscheinlich schon. Ich hätte es nicht ertragen können, alleine in München zurück zu bleiben, während er sich hier mit Dr. Globisch und Alexander ein neues Leben aufbaute, sich nach und nach mehr in eine neue Familie integrierte, in der ich nie einen Platz haben werde, nie einen Platz haben wollte. Ein verbittertes Lächeln huscht mir übers Gesicht, als ich an unsere Hochzeit denken muss. Es sollte der schönste Tag unseres Lebens werden. Wir hatten in weiß geheiratet, alles war wie im Märchen gewesen: groß, prunkvoll, voller Glitzer und Glamour. Ernüchtert hatte ich immer wieder feststellen müssen, dass nicht viel von dem einstigen Liebesglück übrig geblieben war. Eigentlich war es schon in Ordnung, wie sich alles in meinem Leben gefügt hatte, doch wenn ich nun durch die Fensterscheibe des Taxis sehe, auf dessen Rückbank ich saß, verschwammen die Straßenlaternen und Hausbeleuchtungen vor meinen mit Tränen gefüllten Augen. Ich weiß nicht, was plötzlich mit mir los ist. #inallerfreundschaft #iaf #iafstory #annettrenneberg #mariaweber #drmariaweber #drheilmann #rolandheilmann 🔽🔽🔽

Herzlichen Glückwunsch an die beiden gezogenen Gewinner meines Gewinnspiels: @ne.glb und @maja_iaf_love ! Schickt mir doch bitte eure Adressen via DN, damit ich euch die Bücher zukommen lassen kann. 😊🎀 Hier sind noch die richtigen Antworten: 1) Bei Ludwigs Beerdigung 2) Zwei Holzfiguren: eine Raupe und einen Schmetterling 3) Dr. Kaminski findet sie und kommt mit dem Schlüssel einer Nachbarin in die Wohnung 4) Frau Schnell bittet Lea, ihre Tochter Maia nach ihrem Tod zu sich zu nehmen. Danke an alle, die mitgemacht haben 😉 #inallerfreundschaft #anjanejarri #leapeters #iafstory

***Die heutige Folge hat mich so sehr berührt, dass mein Herz einfach danach geschrien hat, etwas zu schreiben. Das wollte ich nun gerne mit euch teilen...❤️***Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird. Oder in unserem Fall: Man erschrickt doch, wenn es plötzlich beginnt zu dämmern, wenn der Nebel sich die Dunkelheit zu Nutze macht und sich langsam von unten durch die Hosenbeine an unseren Körper heranschleicht und seine Kälte wie einen eisernen Schleier über unsere dünn gewordene Haut legt und uns dazu zwingt, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Ungefragt hat er uns überfallen, uns zu Marionetten seines perfiden, unumkehrbaren Spiels gemacht. Wir sind die Protagonisten eines viel zu schnell laufenden Films, müssen Entscheidungen treffen, von denen wir bis vor Kurzem noch nicht einmal wussten, dass wir uns darüber jemals Gedanken machen würden. Vehement habe ich mich gegen diesen Ausgang des Spiels gewehrt, habe dem Krebs meines einzigen Kindes den Kampf angesagt, habe all meine Kräfte darauf verwendet, ihn ins Abseits, weit fort vom Mittelfeld zu drängen. In einem Spiel ohne Schiedsrichter war es ein Leichtes für ihn, uns durch seine unzähligen, hinterhältigen Foulspiele anzugreifen und uns nach und nach die Kraft zu nehmen. Schützend haben wir uns vor unseren Torwart gestellt. Leonhard im Sturm und ich wie der Baum im Wind in der Abwehr. Ich habe meine Äste ausgebreitet, so gut ich nur konnte, habe auf den Ball gestarrt und jede einzelne, kleine Bewegung des Gegners fest im Blick gehabt, doch hatte ich nicht damit rechnen können, dass es mitten unterm Jahr schneien würde und mir die Blätter abfielen. Es war immer kälter geworden, der Ball war weit zu uns nach vorn gedrungen. Es wurde stiller zwischen uns und doch verstand ich meine Männer besser denn je. Nick war angeschlagen, der Torschuss war heftig gewesen, wir konnten das nicht verhindern. #iafstory #inallerfreundschaft #iaf #jonahrausch #dominiklorenz #susannelorenz #leonhardlorenz #isabelschosnig #kaiivobaulitz #krishaas #christinapetersen #miriamschneider #jascharust 🔽🔽🔽

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