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Ingrid verließ das Vorzimmer, ging noch kurz auf der Station vorbei, um Yvonne und Arzu Bescheid zu sagen und unterhielt sich noch kurz mit den beiden ehe sie die Klinik verließ und nach Hause ging.

Am frühen Abend holte Gernot Ingrid zu Hause ab und sie machten einen kleinen Spaziergang durch den Park in der Nähe von Gernots Villa.
„Hat Dr. Leipold nochmal mit dir gesprochen?“ fragte Ingrid nach einem Moment.
Gernot schüttelte den Kopf. „Ich habe ihn heute ehrlich gesagt gar nicht gesehen, warum?“
„Er wollte sich melden, falls er die Untersuchungsergebnisse heute noch erhält.“
„Dann meldet er sich bestimmt auch.“ er legte seinen Arm um Ingrid während sie weiter gingen und Ingrid lehnte sich an ihn.

Am nächsten Tag - noch vor dem Frühstück - rief Dr. Leipold Ingrid auf ihrem Handy an und informierte sie, dass die Ergebnisse vorlagen mit der Bitte in die Klinik zu kommen, um diese zu besprechen. Nachdem sie den Abend miteinander verbracht hatten, hatte Ingrid wieder bei Gernot übernachtet und er ließ es sich dieses Mal nicht von ihr ausreden sie zu Dr. Leipold zu begleiten.
„Ich möchte wissen, was mit dir ist und du hast doch auch Dr. Leipold mir gegenüber von der Schweigepflicht entbunden.“ sagte er und legte seine Arme um sie. Ingrid nickte nachdenklich, Gernot hob ihr Kinn an, damit sie ihn anschauen musste und küsste sie zärtlich.

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„Ich habe immer gehofft, dass Gregor sich irgendwann wieder melden würde, das war der einzige Grund, weshalb ich nach der Scheidung Arnos Nachnamen behielt und nicht wieder meinen Mädchennamen annahm.“ erzählte Ingrid weiter. „Aber ich musste irgendwann anfangen zu leben, als hätte ich keine Kinder, als hätte es Gregor nie gegeben, sonst wäre ich daran zerbrochen, auch wenn es mir noch so schwer fiel, doch mit der Zeit wurde es leichter. Im letzten Jahr hat er sich dann plötzlich gemeldet, da habe ich schon die Hoffnung fast aufgegeben, ihn jemals wieder zu sehen, wir haben uns seitenlange E-Mails geschrieben und telefoniert, er hat mich zu sich eingeladen, was aber nicht geklappt hat und dann hat er mir gesagt, dass er zu meinem Geburtstag kommen würde, mich vor vollendete Tatsachen gestellt. Eigentlich sollte er einen Tag später kommen, musste dann seinen Flug aber umbuchen, da sein ursprünglicher Flug storniert wurde und stand daher am Freitag völlig überraschend in der Klinik vor mir. Ich dachte ich sehe nicht recht, als er plötzlich da war, 16 Jahre habe ich ihn nicht gesehen und dann steht er völlig unerwartet einen Tag zu früh im Schwesternzimmer vor mir.“
„Du weißt, was du für Spekulationen ausgelöst hast, als du so fröhlich mit ihm durch die Klinik bist?“
Ingrid musste lachen. „Eine Beziehung mit einem 30 Jahre jüngeren.“ sie schüttelte den Kopf. „Hast du das auch gedacht?“ sie schaute ihm in die Augen.
„Ich wusste nicht, was ich denken sollte, als ich euch gesehen habe, als du mit ihm am Freitag die Cafeteria verlassen hast, du warst so glücklich und deine Augen haben gestrahlt, als du ihn angeschaut hast...“
„Er wäre doch viel zu jung für mich.“ Ingrid kuschelte sich in seine Arme.
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***Teil 37***: Ich nickte. "Das geht mir genauso", gab er zu und lehnte sich zurück. "Verrückt oder?", fragte ich. "Wir benehmen uns wie Teenager, obwohl wir es eigentlich besser wissen müssten." "Tun wir aber nicht." "Wie war das bei Pia?" "Damals war ich fast noch ein Teenager. Wir waren schrecklich verliebt." Sein Lächeln verriet mir, dass er in Erinnerungen schwelgte. "Und mit Alexander?", wollte Roland nach einiger Zeit wissen. "Ach das, ich wünschte, ich könnte es vergessen… Hochzeit in Weiß, mit allem Drum und Dran. Und was ist davon geblieben? Nichts…" Der Klinikleiter nickte. "Ich wünschte, ich würde niemals vergessen." "Entschuldige, das war unsensibel von mir." "Nein, das war es nicht. Ganz im Gegenteil." Er schaute zu Boden. "Du hast Angst sie zu vergessen?" Roland zuckte mit den Schultern. "Nicht direkt sie, aber ihr Bild vor meinem inneren Auge verblasst immer mehr. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll… Meine Gefühle für sie sind so unverstellt und echt. Ich höre den Klang ihrer Stimme, ihr Lachen, aber wenn ich die Augen schließe und sie vor mir sehen will ist alles verschwommen. Ich habe solche Angst mich irgendwann nicht mehr erinnern zu können. Das hätte Pia nicht verdient. Sie würde mich nie vergessen." "Das Wichtigste, wenn ein Mensch geht, ist das Denkmal, das er in den Herzen seiner Mitmenschen innehat. Das Herz fühlt, es tut sich nicht mit Äußerlichkeiten ab und es vergisst nicht. Mach dir keine Sorgen, du wirst sie immer spüren, dazu musst du sie nicht sehen." Roland sah mich an. Einen Moment lang war es still zwischen uns. Seine Augen wirkten müde und leer. Dann plötzlich legte er seine Hand in meinen Nacken und zog mich zu sich. Er schloss die Augen und küsste mich. #rolandheilmann #drmariaweber #annettrenneberg #drweber #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

***Teil 6***: "Herr Professor! Wo wollen sie denn hin?" Wieder war es Dr. Kaminski, der Leas Vater im Eingangsbereich der Klinik aufhielt. "Nachhause. Meine Tochter hat den Verstand verloren!" "Wieso das denn?" "Sie möchte ein C-Dings-Bums mit mir machen. Also solche Bilder von meinem Kopf. Sie denkt, mit mir stimmt was nicht. Sie behauptet, ich hätte gefragt, wann Christiane wiederkommt. So ein Schwachsinn. Als ob ich nicht wüsste, dass sie seit fast einem Jahr tot ist! Sie denkt ich wäre verrückt." Er tippte sich an den Kopf und lachte. "Das haben sie bestimmt falsch verstanden. Sie denkt sicherlich nicht, dass sie verrückt sind. Lassen sie uns einen Kaffee trinken und ein Käsebrötchen essen." Der Urologe nahm den Professor mit in die Cafeteria und setzte sich mit ihm an einen der Tische. "Sagen sie, glauben sie meine Tochter ist glücklich?", fragte er plötzlich unvermittelt und stellte seine Kaffeetasse auf dem Unterteller ab. Dr. Kaminski sah Herrn Peters verwundert an. "Ich denke schon, ja. Ihr kleiner Sohn tut ihr gut und Herr Derbeck auch." "Ihr kleiner Sohn?" "Tim", versuchte es der Mediziner. "Nein, nein. Wir haben nur eine Tochter. Sie heißt Lea." "Und ihre Tochter hat einen Sohn der Tim heißt." "Oh nein, sie müssen sie verwechseln. Lea ist noch viel zu jung, um selbst ein Kind zu haben." "Ihre Tochter ist Ärztin. Sie arbeitet hier." Verständnislos starrte der Professor den Urologen an und biss nachdenklich in sein Käsebrötchen. #iaf #inallerfreundschaft #iafstory #profdrchristianepeters #drleapeters #leapeters #drpeters #anjanejarri #jennederbeck #jennea #babyjennea #babylea #ludwigpeters #profludwigpeters 🔽🔽🔽

***Teil 36***: "Was machen sie denn hier?", fragte ich ungläubig und trat einen Schritt zur Seite. Mein Herz schlug mir vor lauter Freude bis zum Hals. Eben hatte es an meiner Haustüre geklingelt. Ich war noch lange in der Klinik gewesen und hatte mit Lena über damals gesprochen. Über Ben, über seinen Unfall, unsere Trauer, die Zeit danach. Mittlerweile war es kurz nach halb Elf. Etwas peinlich berührt sah ich an mir herunter. Ich hatte meinen weinroten Fleeceschlafanzug an. Dr. Heilmann stand in Hemd und Hose vor mir. "Sollten wir nicht langsam anfangen, "Du" zu sagen?" Ich schluckte und konnte nicht verhindern, dass sich ein Grinsen auf meinem Gesicht breitmachte. Roland schloss meine Wohnungstüre hinter sich. "Habe ich dich geweckt?", fragte er. Vermutlich hatte er mein Lächeln als Einverständnis gewertet. "Ähm, nein. Ich… hatte mich nur schon mal umgezogen. Und selbst wenn, du dürftest mich immer wecken." Autsch, war das dumm gewesen. Mit dieser Aussage hatte ich mich gerade zum verliebten Teenager gemacht. Er lächelte mich an. "Eigentlich hatte ich dich für heute Abend zum Essen einladen wollen, aber nach deiner Flucht aus dem Besprechungszimmer habe ich dich nicht mehr gefunden. Vorhin habe ich dich nicht erreicht, also dachte ich mir, ich komme einfach mal vorbei." Aus seiner Tasche zauberte er eine Flasche Rotwein. "Geh doch schon mal ins Wohnzimmer. Ich hole schnell die Gläser aus der Küche." Völlig überrumpelt von seinem plötzlichen Auftreten und meinen Gefühlen lehnte ich mich an den Kühlschrank und schloss die Augen. Irgendwie musste ich das Dauergrinsen aus meinem Gesicht bekommen. Was hatte es zu bedeuten? Erst der Kuss heute Nachmittag, jetzt sein Besuch. #rolandheilmann #drmariaweber #annettrenneberg #drweber #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

***Teil 34***: Leise schloss ich die Tür zu Julies Zimmer hinter mir. Das Gespräch gestern mit Lena, bei dem sie zugegeben hatte, dass Ben der Vater der Fünfjährigen war, hatte mich den ganzen Abend nicht losgelassen und mich bis in meine Träume verfolgt. Irgendwann nach ein Uhr war ich nach einem tränenreichen Abend endlich eingeschlafen. Ich hatte von früher geträumt. Von Ben und mir, unserem Strandurlaub. Davon, wie wir älter wurden, wie er Lena kennenlernte. Sie waren so glücklich miteinander. Von meinem ersten Tag im Studium, von den Wochenenden, an denen er mich immer besucht hatte, von unseren endlos langen Telefonaten unter der Woche, wenn wir uns nicht sehen konnten. Ja, wir waren die perfekten Geschwister gewesen, hatten uns immer aufeinander verlassen können. Wir beide wussten, dass es immer einen Menschen geben würde, der uns beistand, egal, was passiert war. Ein mieser Tag in der Uni, Stress mit Freunden, den Eltern, Zukunftsängste, Selbstzweifel. Wir zwei schafften es, uns gegenseitig wieder aufzubauen. Ich hatte von meinem Dienst in der Notaufnahme geträumt, damals als Assistenzärztin. Es war ein ruhiger Abend gewesen, bis zu dem Zeitpunkt, an dem es hieß, dass wir in den nächsten Minuten jede Menge verletzte Passagiere aus einem verunfallten Bus reinbekommen würden. Die Koordination, die der diensthabende Oberarzt hervorragend geplant hatte, ging bereits nach den ersten drei Patienten schief. Ben kam als Vierter. Ich seufzte leise, wollte nicht schon wieder daran denken. Es war vorbei. Seine Stimme verstummt, sein Lachen verhallt, seine Berührungen erstarrt, seit langer Zeit. Und doch war es mir, als könnte ich hier in Julies Zimmer in die Vergangenheit reisen. Ich spürte ihn plötzlich wieder so nah bei mir, wie lange nicht mehr. Seine Liebe legte sich über mein verunsichertes Herz wie ein Schleier und ließ mich für ein paar Sekunden zur Ruhe kommen. Zögerlich zog ich den in der Ecke stehenden Stuhl neben Julies Bett und setzte mich. #annettrenneberg #drweber #drmariaweber #rolandheilmann #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

Am nächsten Morgen fuhr Ingrid mit dem Bus zur Klinik, während Gernot weiterschlafen konnte und erst 2 Stunden später in die Klinik kam.
Yvonne war gerade dabei die Medikamente zu stellen und Ingrid machte eine Eintragung in eine Patientenakte, als Gernot das Schwesternzimmer betrat. „Guten Morgen die Damen.“
„Guten Morgen Herr Professor.“ grüßte Yvonne.
„Hallo Gernot.“ lächelte Ingrid ihn an. Einige Zeit hatten sie sich vor den Kollegen immer gesietzt, doch mittlerweile machten sie das nur noch vor den Patienten konsequent. Gernot duzte Ingrid grundsätzlich vor den Kollegen und während Ingrid meist nur bei größeren Besprechungen „Herr Professor“ zu ihm sagte.
„Ich habe dir etwas mitgebracht, Ingrid.“
Fragend schaute Ingrid ihn an und Gernot holte ihr Handy aus der Jackentasche.
„Wo war das denn? Habe ich das bei dir liegen lassen?" fragte Ingrid überrascht.
Gernot nickte schunzelnd. „Lag auf dem Schrank neben der Tür, ich dachte ich bringe es mal mit, falls du es vermissen und suchen solltest.“
Ingrid schüttelte den Kopf. „Habe ich bisher noch nicht. Aber danke.“ lächelnd gab sie ihm einen Kuss ehe Gernot in sein Büro ging.
„Also doch.“ konnte Yvonne sich nicht verkneifen und schaute Ingrid schmunzelnd an.
„Aber nicht schon so lange wie Sie wahrscheinlich denken.“ schmunzelte Ingrid.
„Auf jeden Fall hat er ja alles dafür getan, damit Sie ihn zum Ärzteball begleiten können.“
„Und das war ein sehr schöner Abend.“ lächelte Ingrid. „Mir ist einiges klar geworden, im Grunde schon während der letzten Wochen, aber ich wollte nicht, dass wir da weiter machen wo wir vor 4 Jahren aufgehört haben.“
„Und was heißt das?“
„Ein Neubeginn mit dem Wissen der damaligen Fehlern.“
„Ich freue mich wirklich für Sie beide und bin mir sicher, dass Sie beide sie nicht wiederholen werden.“ lächelte Yvonne.
„Danke Yvonne.“ #juttakammann #ingridrischke #oberschwesteringrid #oberschwesteringridrischke #dieterbellmann #gernotsimoni #professorsimoni #professorgernotsimoni #ingridundgernot #igfanfiction #igstory #iafstory #inallerfreundschaft #iaf #leipzig

***Teil 33***: "Frau Bauer, der Grund, warum wir sie hierherbestellt haben ist, dass wir besprechen müssen, wie es mit ihrer Tochter weitergeht." Ich lasse meinen Blick zwischen Dr. Heilmann und Lena hin und her schweifen. Beim Mittagessen vorhin in der Cafeteria habe ich mich dazu entschlossen, an diesem Gespräch teilzunehmen. Nicht, weil ich mir davon erhofft hatte, endlich wieder einen Draht zu Lena zu finden, sondern weil ich da sein wollte. Einfach nur da sein. Aus erster Hand erfahren, was mit Julie passierte. Ich saß neben Dr. Peters, uns gegenüber Lena, Dr. Heilmann saß am Kopf des Tisches und leitete das Gespräch. Ich hatte mir vorgenommen, mich zurückzuhalten, einfach nur zuzuhören, passiver Teilnehmer zu sein. Immer wieder wanderte mein Blick zu meinem Chef. Ich konnte mir ein sanftes Lächeln trotz all der Ernsthaftigkeit, die in der Luft lag, nicht verkneifen. Wenn ich die Augen schloss, spürte ich seine Lippen wieder auf meinen. "Wie geht es denn mit Julie weiter?" Lenas zittrige Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Sie klang wie damals, kurz bevor sie auf dem Klinikflur zusammengebrochen war. Zum Glück saß sie jetzt. "Frau Bauer, sie wissen, dass ihre Tochter schwere Schädelverletzungen erlitten hat." Nun war es Dr. Peters, die das Gespräch führte. Ihre linke Hand ruhte ununterbrochen auf ihrem Babybauch. Lena nickte stumm und sah die Neurochirurgin erwartungsvoll an. "Nun ist es so, dass wir nicht genau sagen können, warum ihre Tochter nicht aufwacht. Neurologisch betrachtet gibt es für mich keinen schlüssigen Grund. All die Tests, die ich im Zustand ihrer Tochter durchführen konnte, waren in einem annehmbaren Bereich." "Aber das ist doch gut, oder?" "Ja und nein. Ja, weil nichts dagegen spricht, dass Julie aufwachen kann und nein, eben weil sie noch nicht aufgewacht ist. Wir haben keinen Anhaltspunkt auf eine medizinische Ursache, außer, dass in ihrem Gehirn doch mehr kaputt gegangen ist, als wir bisher wissen." #rolandheilmann #drmariaweber #annettrenneberg #drweber #iafstory #iaf #inallerfreundschaft #anjanejarri #drleapeters #leapeters 🔽🔽🔽

„Zwei Kaffee, einen Kamillentee, einen Kräutertee und für Maggie einen Kakao?“ fragend schaute er bei seinen letzten Worten Elizabeth an.
„Lieber nur Milch.“
„Gut dann noch eine Milch für die Kleine.“
„Natürlich.“
Charlottes Blick ging kurz zu Gregor, Ingrid und Maggie, als sie die Getränke auf den Tresen stellte und sah, dass Gregor Ingrid etwas zuflüsterte und sie dann beide zu lachen begannen, während Ingrid ihre Hand auf seine legte.
Gernot folgte ihrem Blick. „Ist das nicht schön, wenn sich Mutter und Sohn noch immer so lieben, auch wenn sie sich jahrelang nicht gesehen haben?“
Sprachlos schaute Charlotte ihn mit offenem Mund an und nickte nur langsam.
„Stimmt so.“ schmunzelte Gernot und legte das Geld hin, ehe er und Elizabeth die Tassen nahmen und zurück zum Tisch gingen.
„Ich frage nicht, worüber ihr eben gelacht habt, aber Charlotte hat offensichtlich nichts gewusst und ich bereue es fast, dass ich es ihr gesagt habe.“
„Gernot bitte.“ streng schaute Ingrid ihn an, musste dann aber doch kopfschüttelnd lachen.
„Kaffee und Tee ist zwar vielleicht nicht unbedingt das richtige zum Anstoßen, aber es sollten meiner Meinung nach nicht noch mehr Tage vorüber gehen. Ich bin Gernot.“
„Gregor“ lächelte dieser.
„Lizzy“ lächelte auch Elizabeth.
Gemeinsam stießen sie miteinander an.

Später packte Ingrid in ihrer Wohnung für die nächsten Tage bei Gernot und zeigte Elizabeth, wo sie was in der Wohnung finden würde und schrieb ihr auch die Nummer von Gernot auf, damit sie sie erreichen konnte, falls doch mal etwas sein sollte.

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„Wenn es ein Problem für Sie ist...“ begann Elizabeth.
„Nein, nein, keine Sorge.“ unterbrach Gernot sie schmunzelnd. „Natürlich wäre ich damit einverstanden und Ingrid hat Recht, es ist die einfachste Lösung.“
„Okay, dann machen wir das so.“ während Elizabeth das sagte schaute sie kurz zu Gregor und er nickte einverstanden. „Übrigens fühle ich mich irgendwie beobachtet.“ redete sie dann weiter und schaute zu Charlotte.
„Von wem?“ fragte Gernot, drehte sich um und schaute Charlotte an, die sich schnell abwandte und versuchte beschäftigt zu wirken. „Ob Barbara ihr nichts gesagt hat?“ fragte er mit einem Schmunzeln im Gesicht an Ingrid gewandt.
„Warum?“ fragte Gregor.
„Sie hat sich gestern mit Barbara, meiner Sekretärin, unterhalten, nachdem sie Ingrid und mich gemeinsam hier in der Cafeteria gesehen hatte, dass sie sich sicher gewesen sei, dass ihr beide zusammen wärt, aber nun hätte Ingrid sich von mir in aller Öffentlichkeit küssen lassen. Ich habe das Gespräch nicht kommentiert, obwohl ich es mitbekommen hatte, als ich in mein Büro ging und nur gesagt, dass ich von niemandem außer Ingrid gestört werden möchte. Die überraschten Blicke der beiden Damen waren es wert.“ erklärte Gernot grinsend.
„Als ich später in sein Büro wollte, sprach mich Barbara darauf an und ich sagte ihr, dass du mein Sohn bist, der im Ausland lebt und ich daher lange Zeit nicht gesehen habe und sie dies auch gerne Frau Gauss sagen dürfte. Wenn sie nun wirklich als einzige noch nichts weiß, müsste sie mir fast leid tun.“ schmunzelte Ingrid.
„Das werde ich gleich wissen.“ schmunzelte Gernot. „Möchtet ihr noch einen Kaffee?“ er stand auf.
„Mir wäre ein Kamillentee lieber.“ sagte Gregor.
„Ich würde einen Kräutertee nehmen.“ sagte Ingrid.
„Ich würde einen Kaffee nehmen, danke und helfe beim Tragen.“ lächelte Elizabeth, stand auf und ging mit Gernot zum Tresen.

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***Teil 32***:Ich wich seinem Blick aus und setzte mich. Einen Augenblick lang war es totenstill in seinem Büro, dann brach es einfach so aus mir heraus. "Und wie soll es jetzt weitergehen? Wollen wir uns auf ewig aus dem Weg gehen? So tun, als sei nichts passiert? Ich meine, im Grunde genommen ist auch nichts passiert. Sie waren bei mir, weil es mir nicht gut ging, haben mich getröstet. Wie haben sie gesagt? Das macht man hier so unter Kollegen? Wenn sie mit ihren Gefühlen nach dem Tod ihrer Frau nicht umgehen können, kann ich das sehr gut verstehen, ebenso, dass sie vielleicht verwirrt sind. Aber wie sie seitdem mit mir umgehen, das kann und will ich nicht verstehen." Ich hatte mich in Rage geredet, war ungewohnt laut geworden. So kannte mein Chef mich nicht. Er sah mich mit offenem Mund an. Ich schluckte. "Entschuldigung", flüsterte ich kaum hörbar. "Schon in Ordnung. Das habe ich wohl mehr als verdient." Ich lächelte verlegen und musterte ihn. Was ich gesagt hatte, schien ihn nachdenklich zu stimmen. Wahrscheinlich hatte ich ins Schwarze getroffen. "Das soll jetzt keine Ausrede sein, aber ich war so lange mit Pia verheiratet, dass ich gar nicht mehr weiß, wie es ohne sie ist. Das, was jetzt passiert ist, es ist nicht so, dass ich es nicht will, ganz im Gegenteil. Aber irgendwas in mir fühlt sich ihr gegenüber schuldig. Verstehen sie, was ich meine?" Seine grau-blauen Augen schauten mich liebevoll an. Diese plötzliche Offenheit von ihm überforderte mich einige Sekunden lang. Ich durfte jetzt nicht falsch reagieren. Zögerlich legte ich meine Hand auf seine und nickte. "Ja, sehr gut. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Keiner kann erwarten, dass sie sich Hals über Kopf in ein neues Leben ohne ihre Pia stürzen und das sollen sie auch gar nicht. Es macht es nur einfacher für alle Beteiligten, wenn sie, so wie jetzt, darüber sprechen." #rolandheilmann #drmariaweber #annettrenneberg #drweber #rolia #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽 INFO: ab dem nächsten Storyteil wird es ein neues Storybild geben. Ich find das hier so schrecklich 🙈

Am Nachmittag packte Ingrid ein paar Sachen ein ehe Gernot ein Taxi rief, das sie zu seiner Villa fuhr. Er zog sich um, danach machten sie einen Spaziergang und fuhren am Abend zu Günther, der sich zunächst einen Kommentar verkniff, als sie Hand in Hand herein kamen und ihm zum Geburtstag gratulierten.
„Ich freue mich für euch, dass du scheinbar endlich über deinen Schatten gesprungen bist.“ sagte Günther in einer ruhigen Minute zu Ingrid und setzte sich neben sie.
„Danke, ich bin auch froh.“ lächelte Ingrid. „Wir haben uns heute viel unterhalten.“
„Ich hoffe, wir drei sehen uns in Zukunft dann wieder öfter. Ich fand es damals wirklich schade, dass wir beide uns aus den Augen verloren haben, nachdem ihr euch getrennt habt"
„Ich fand es auch schade und habe mich gefreut, wenn wir uns mal kurz auf dem Klinikflur begegnet sind, wenn du mal in der Sachsenklinik warst. Aber die erste Zeit war ich mir nicht sicher, ob eine Freundschaft zwischen uns weiter bestehen kann, wenn ich Gernot wiederum aus dem Weg gehe.“
„Vielleicht hätte es geklappt, wenn du in meine Klinik gewechselt wärst nach eurer Trennung.“
„Wer weiß schon, was gewesen wäre, wenn. Aber ich bin froh in der Sachsenklinik geblieben zu sein und dass Gernot und ich es in den letzten Jahren geschafft haben Freunde zu werden und jetzt wieder zusammen zu sein.“ lächelte Ingrid.
„Dieses Mal werdet ihr auch zusammen bleiben und wenn Gernot wieder Mist bauen sollte, werde ich ihm gehörig den Kopf waschen. Aber ich glaube nicht, dass es nötig sein wird, denn er weiß, was er verlieren würde.“ Günther streichelte lächelnd über Ingrids Wange.
„Störe ich?“ fragte Gernot streng hinter ihnen.
„Ja.“ sagte Ingrid und schaute schmunzelnd auf.

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***Teil 31***:"Guten Morgen zusammen. Dr. Peters, haben sie einen Moment für mich?" Der Klinikleiter streckte seinen Kopf ins Ärztezimmer. "Ja, natürlich. Worum geht es denn? Julies weitere Behandlung?" Seit die Kollegin abends bei mir zuhause gewesen war, waren inzwischen drei Tage vergangen. Drei Tage, in denen sich der Zustand der Fünfjährigen nicht gebessert hatte. Die Werte blieben unverändert, sie wachte einfach nicht auf. Wir hatten keinerlei Anhaltspunkte für eine neue Therapiemöglichkeit, die ihr helfen könnte. Lena befand sich inzwischen am Rande eines Nervenzusammenbruchs, noch immer kam ich nicht an sie heran. Ich hatte versucht, mich zu distanzieren, doch ich wusste ganz genau, dass es nur eine einzige Lösung gab, mit meinen Schuldgefühlen endlich umgehen zu können: Ich musste es sein, die Julie wieder gesund machte. "Dr. Heilmann? Könnte ich vielleicht mitkommen in die Besprechung?" Mein Chef verdrehte die Augen. "Frau Dr. Weber, ich habe sie nicht umsonst von dem Fall abgezogen." "Aber ich habe operiert." Meine Augen starrten ihn eiskalt an. "Na gut", seufzte er. Dr. Peters und ich folgten ihm in sein Büro. Wir setzten uns ihm gegenüber und warteten, dass er das Wort ergriff. "Wie sich aus der Akte ergibt, hat sich ihr Zustand nicht geändert?" Dr. Peters nickte. "Haben sie weitere neurologische Untersuchungen durchgeführt?" "Aus neurologischer Sicht spricht eigentlich nichts dagegen, dass die Kleine wieder aufwacht. Allerdings waren die Hirnblutungen stark. Es gibt Regionen, an denen ich nicht sehen kann, ob und wenn wie stark sie geschädigt sind. Diese Tests kann ich erst durchführen, wenn sie wieder wach ist." "Sie meinen das Sprachzentrum und das Kurzzeitgedächtnis?" Meine Stimme klang dünn. Ich räusperte mich und mahnte mich innerlich zu mehr Professionalität. #rolandheilmann #drmariaweber #annettrenneberg #drweber #anjanejarri #drleapeters #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

„Was ist los?“ fragte Ingrid nachdem sich Gernot und Elizabeth zu ihnen gesetzt hatten. Maggie war voll und ganz ins Malen vertieft.
„Im Hotel gab es vor 2 Tagen einen Wasserrohrbruch und der Schaden ist so groß, dass das Hotel bis auf weiteres geschlossen bleiben muss.“ erklärte Gernot.
„Sie meinten, dass sie uns eine Mail geschickt hätten, aber da ich in New York war und somit keinen Zugriff auf mein Postfach, habe ich diese nicht gelesen.“ redete Elizabeth weiter. „Und da Messe ist gab es in den andern beiden Hotels in der Nähe keine freien Zimmer, sodass wir nun erst mal wieder zurück gefahren sind.“
„Es ist Messe?“ überrascht schaute Ingrid zwischen Gernot und Elizabeth hin und her. „Das habe ich gar nicht mitbekommen.“
„Ich auch nicht bis wir am Hotel waren.“ meinte Gernot. „Und jetzt?“ fragte Gregor.
„Ich werde in anderen Hotels anrufen und hoffen, dass wir irgendwo noch ein Zimmer bekommen können für die nächsten beiden Wochen und ich nicht zu viel telefonieren muss.“
„Wenn Messe ist, da ist es fast unmöglich kurzfristig noch ein Zimmer zu bekommen.“ meinte Ingrid.
„Habe ich ihr auch schon gesagt.“ wandte Gernot ein.
„Was soll ich denn sonst machen? Eine Alternative gibt es ja nicht.“ meinte Elizabeth.
„Doch, die gibt es.“ sagte Ingrid und wurde von Gernot, Gregor und Elizabeth fragend angeschaut. „Ihr übernachtet in meiner Wohnung“
„Das hatten wir doch schon.“ fiel Gregor ihr ins Wort.
Ingrid schüttelte den Kopf. „Aber nicht so, wie ich es jetzt meine. Ihr übernachtet in meiner Wohnung und ich bleibe in der Zeit bei Gernot. Ihr habt die Wohnung für euch alleine.“
Elizabeth und Gregor schauten sich an und zuckten die Schultern.
„Ich werde wohl nicht gefragt, ob ich einverstanden bin?“ fragte Gernot.
„Nein, du hast keine Wahl, wenn die beiden einverstanden sind.“ Ingrid grinste und küsste ihn dann. „Sei lieber froh, dass ich die drei nicht in deinem Gästezimmer einquartiert habe.“ #juttakammann #ingridrischke #oberschwesteringrid #oberschwesteringridrischke #dieterbellmann #gernotsimoni #professorsimoni #professorgernotsimoni #ingridundgernot #igfanfiction #igstory #iafstory #inallerfreundschaft #iaf #leipzig

Unsicher aufgrund der fremden Umgebung und der vielen Menschen, die gerade unterwegs waren, klammerte sich Maggie auf dem Weg an Ingrid und schließlich hob Ingrid das kleine Mädchen hoch und trug sie das letzte Stück bis zur Klinik.
„Oberschwester?“ überrascht schaute Sarah Marquardt Ingrid an, als diese mit Maggie auf dem Arm an ihr vorbei ging.
„Guten Tag Frau Marquardt und danke für das Aufhalten der Tür.“
Bevor Sarah noch etwas sagen konnte, war Ingrid bereits an ihr vorbei in die Klinik gegangen und sie schaute ihr nur sprachlos hinterher. Vor dem Aufzug setzte Ingrid Maggie wieder ab und nahm sie an die Hand auf dem Weg zu Gregors Zimmer.
„Daddy!“ rief Maggie erfreut, als sie in sein Zimmer kamen und Maggie ihren Vater sah. Sie lief auf ihn zu und krabbelte zu ihm ins Bett.
„Hallo ihr beiden.“ lächelte Ingrid sie an und kam auch langsam näher. „Wie geht’s dir heute?“ fragte sie Gregor.
„In dieser Gesellschaft doch gleich sehr viel besser heute.“ lächelte Gregor.
„Das kann ich gut verstehen.“ #juttakammann #ingridrischke #oberschwesteringrid #oberschwesteringridrischke #dieterbellmann #gernotsimoni #professorsimoni #professorgernotsimoni #ingridundgernot #charlottegauss #ursulakarusseit #igfanfiction #igstory #iafstory #inallerfreundschaft #iaf #leipzig

Am nächsten Tag schliefen sie aus, wurden erst am späten Vormittag wach und blieben noch liegen. Ingrid lag mit dem Kopf auf seiner Brust und strich nachdenklich über die Narbe, die er seit der OP nach seinem ersten Herzinfarkt vor ein paar Jahren hat.
„Ich hatte damals ganz schön Angst um dich.“ sagte Ingrid nachdenklich und schaute zu ihm auf. „Und bei deinem zweiten Infarkt letztes Jahr auch.“
Gernot festigte seine Umarmung und gab Ingrid einen Kuss auf den Kopf. „Dank deiner guten Pflege ging es mir ja schnell wieder besser.“
„Zum Glück.“ lächelte Ingrid, rutschte ein Stück nach oben und küsste ihn zärtlich. „Fahren wir später gemeinsam zu Günthers Geburtstag?“ fragte Gernot nach dem Frühstück.
„Er hat mich gar nicht eingeladen.“
„Du brauchst keine Einladung von ihm, wenn ich dich mitbringe.“ schmunzelte Gernot.
„Glaubst du?“ schmunzelte Ingrid.
„Nein, das weiß ich.“
„Sag mal, kann es sein, dass ihr euch gestern über mich unterhalten habt, als du meintest, ihr hättet euch über Fußball unterhalten und Günther sagte, dass ihr über Golf gesprochen habt?“ grinste Ingrid.
„Erwischt.“ schmunzelte Gernot. „Günther fragte mich, ob ich wisse, dass wir das Gesprächsthema Nummer eins gestern Abend waren.“
„Und wusstest du es?“
„Ja, das ist auch mir nicht entgangen.“
„Es war ja auch nicht nur gestern Abend. Seit meiner OP wurde doch ständig darüber geredet, ob wir wieder zusammen sind oder nicht.“
„Hast du es dementiert?“
Ingrid schüttelte den Kopf. „Ich hab sie reden lassen, geglaubt hätte mir ja sowieso keiner.“
„Vermutlich nicht. Ich habe gemerkt, dass du Zeit brauchst und wusste, dass es nichts bringt, wenn ich dich zu irgendetwas dränge. Aber ich fand es schön, dass wir uns so nahe waren.“ #juttakammann #ingridrischke #oberschwesteringrid #oberschwesteringridrischke #dieterbellmann #gernotsimoni #professorsimoni #professorgernotsimoni #ingridundgernot #igfanfiction #igstory #iafstory #inallerfreundschaft #iaf #leipzig

***Teil 30***:Frau Dr. Peters steht vor mir. Unsicher starrt sie in mein tränennasses Gesicht. "Oh, Entschuldigung", murmele ich und wische mir fahrig die Tränen weg. "Kommen sie doch bitte rein." Ich trat einen Schritt zur Seite und bat die Kollegin ins Wohnzimmer. "Also wenn ich ungelegen komme, dann kann ich auch wieder gehen." "Nein, nein. Schon in Ordnung. Wollen sie was trinken?" "Nein, danke." "Bitte, nehmen sie Platz." Wir setzten uns nebeneinander aufs Sofa. "Ich wollte sie nur kurz über Julies aktuellen Zustand informieren. Ich dachte, das interessiert sie sicherlich." Am liebsten wollte ich ihr antworten "Ach und das können sie nicht telefonisch machen?", doch ich hielt mich zurück. Ich spürte ganz genau, dass dies sicherlich nicht der einzige Grund war, warum sie hergekommen war. Ich nickte und schaute sie an. "Wie geht es ihr denn?" "Unverändert. Ihre Werte haben sich nicht gebessert." "Und deshalb sind sie gekommen, um mir zu sagen, dass sich an ihrem Zustand nichts geändert hat?" Nun konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Wut stieg in mir auf. Wogegen sich diese Wut richtete, konnte ich nicht einordnen. "Nein, nicht wirklich", gab die Neurochirurgin zu und lächelte mich sanft an. "Ich… habe vorhin kurz mit Frau Bauer gesprochen. Sie hat mir erzählt, dass ihr Bruder damals einen Unfall mit einem Bus hatte. Sie hat von vielen Verletzten gesprochen. Sie waren damals noch Assistenzärztin, habe ich Recht?" Ich schluckte, bevor ich kaum merklich nickte. Warum hatte Lena mit Dr. Peters darüber gesprochen? Ich wollte nicht mehr daran erinnert werden. Diese Entscheidung, die Ben schlussendlich das Leben gekostet hatte, war Vergangenheit. Wenn ich es heute noch einmal machen müsste, ich würde ablehnen. Aber damals… ich war so jung gewesen. #drmariaweber #annettrenneberg #drweber #anjanejarri #drleapeters #leapeters #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

Gernot wartete vor dem Auto und während er die beiden Koffer in den Kofferraum legte setzte Ingrid Maggie in den Kindersitz, den Gernot von einem Nachbarn ausgeliehen hatte.
„Elizabeth möchte doch erst in die Klinik“ sagte Ingrid zu Gernot, als sie im Auto saßen.
„Kein Problem, wir können die Koffer ja im Auto lassen und ich bringe euch später ins Hotel.“ antwortete Gernot und schaute während der zweiten Hälfte seines Satzes Elizabeth durch den Spiegel an.
„Mummy I'm tired“ sagte Maggie leise.
„Wir schauen nur ganz kurz im Krankenhaus nach Daddy und fahren dann ins Hotel, Darling, okay?“ antwortete Elizabeth und Maggie nickte.
„Wir fahren an meiner Wohnung vorbei, ich könnte dort mit Maggie aussteigen und sie kann sich bei mir hinlegen, wenn das für dich in Ordnung wäre?“ sagte Ingrid.
Elizabeth überlegte kurz, dann nickte sie. „Ja, das wäre wahrscheinlich besser.“
Gernot fuhr dann in die Kochstraße und ließ Ingrid dort mit Maggie aussteigen, bevor er mit Elizabeth in die Klinik weiter fuhr. Gernot brachte Elizabeth zu Gregors Zimmer und sagte ihr, dass sie sich in seinem Büro melden sollte, wenn er sie ins Hotel bringen sollte.

Maggie lag nur wenige Minuten in Ingrids Bett, da war sie schon eingeschlafen. Da Ingrid die letzten beiden Tage kaum zu Hause war, machte sie während Maggie schlief in ihrer Wohnung erst mal ein wenig Ordnung, während im Hintergrund leise Musik lief.
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Wie Gernot gesagt hatte fuhr er gemeinsam mit Ingrid am nächsten Tag zum Flughafen und während sie am Ankunft Terminal auf Elizabeth und Maggie wartete, blieb Gernot im Auto und wartete dort. Obwohl Ingrid und Elizabeth sich nur von wenigen Bildern kannten, erkannten sie einander sofort.
„Wo ist Gregor?“ fragte Elizabeth, während sie zum Auto gingen. Ingrid hatte Maggie, die von dem langen Flug sehr müde war, auf ihren Arm genommen und trug sie, Elizabeth schob den Wagen mit ihren Koffern.
„Gregor ist im Krankenhaus, er musste am Montag den Blinddarm entfernt bekommen. Es tut mir leid, dass ich nicht Bescheid gesagt habe, an dem Abend war einiges zusammen gekommen und Gregor hatte gesagt, dass ihr einen Tag vorher schon zu einer Freundin fahren wolltet und dort übernachten, so konnte ich euch zu Hause nicht mehr erreichen gestern.“
„What? Wie geht es ihm??“ schockiert schaute Elizabeth ihn an.
„Er hat sich schon sehr gut von der Operation erholt und du brauchst dir keine Sorgen zu machen, er ist wirklich sehr stabil.“
„Okay. Wir fahren aber dann zuerst ins Krankenhaus zu ihm, oder?“
„Wollt ihr nicht erst ins Hotel euch frisch machen?“
„No.“ Elizabeth schüttelte den Kopf. „Ich möchte zuerst zu meinem Mann.“
„In Ordnung.“
„Nehmen wir ein Taxi?“ fragte Elizabeth dann, während sie zum Parkplatz gingen.
Ingrid schüttelte den Kopf. „Gernot, mein Partner, wartet in seinem Auto.“
„Partner? Ich dachte, dass du alleine lebst?“
Ingrid nickte. „Ist noch nicht lange und wir wohnen nicht zusammen. Gregor hat es auch erst erfahren.“ #juttakammann #ingridrischke #oberschwesteringrid #oberschwesteringridrischke #dieterbellmann #gernotsimoni #professorsimoni #professorgernotsimoni #ingridundgernot #igfanfiction #igstory #iafstory #inallerfreundschaft #iaf #leipzig

***Teil 29***:Der Tag verging langsam. Nachdem ich nachhause gekommen war, hatte ich mich sofort ins Bett gelegt, aber ich hatte einfach nicht in den Schlaf finden können. Zu viele Gedanken kreisten durch meinen Kopf. Was wäre passiert, hätte Dr. Peters nicht mit mir zusammen im OP gestanden? Hätte ich Julie sterben lassen? Diese Fragen stellte ich mir im Minutentakt und so sehr ich auch darüber nachdachte, ich fand einfach keine Antwort. Irgendwann war ich wieder aufgestanden und hatte die Wohnung gesaugt, den Boden nassgewischt, den Staub aus jeder einzelnen Ecke entfernt, die Vorhänge gewaschen und die Fenster auf Hochglanz poliert. Ich hatte diese Ablenkung einfach gebraucht. Inzwischen war es später Nachmittag. Die Sonne stand hoch am Himmel, es war wunderschönes Wetter. Vielleicht sollte ich ein wenig spazieren gehen? Nein, ich hatte keine Kraft dazu, wollte lieber unter meiner Wolldecke auf dem Sofa kauern und weinen. Weinen, weinen, weinen, bis keine Tränen mehr kamen. Vielleicht würde die Trauer und der ganze Schmerz so endlich aus mir herausfließen und mich mit der Vergangenheit in Frieden abschließen lassen. Komisch war, dass die Tränen nicht mehr so auf meinen Wangen brannten, wie in den letzten Tagen noch. Ich weinte, fühlte dabei aber fast nichts mehr. Dachte nicht an Ben, sondern immer wieder an die Situation heute Morgen im OP. Wie Julie dalag, so klein und leblos, das hektische Piepsen der Monitore, der monotone langgezogene Ton der Nulllinie. Ich schloss die Augen und wischte mir über mein nasses Gesicht. Was Ben jetzt wohl machen würde? Wäre er noch da, oh ich wüsste, dass ich ihn anrufen und um Rat fragen würde. Der Tag der Beerdigung erschien vor meinem geistigen Auge. Ich sah mich neben seiner Urne stehen, wie ich mit zittrigen Händen die weißen, beschriebenen Blätter in meiner Hand hielt und nicht wusste, wie ich es schaffen sollte, diese Rede zu halten. Es war eine Rede auf sein Leben, unsere Liebe, eine Liebe, wie es sie nur zwischen Geschwistern geben konnte. #drmariaweber #annettrenneberg #drweber #iafstory #iaf #inallerfreundschaft 🔽🔽🔽

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