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#currbiislife

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*POV Tobi*
2 Jahre später
"Neein Tobi halt mich fest!", schrie Curry in seine Mikrofon hin zu meinen Ohren. "Ich hab dich, ich hab dich Curry. Halt dich fest!", sagte ich zurück. Erik und Pan lachten nur im Hintergrund, während ich Kevin in dem Videospiel von der Klippe nach oben zog. Das kleine Männchen kämpfte sich nach oben, wackelte mit dem Allerwertesten und konnte sich dann auf dem Boden abstützen, damit er wieder fest stand. Wir lachten und jubelten, da ich Curry das Leben rettete. Unsere Männchen schmissen sich aufeinander, zogen an dem Anderen oder schmissen sich zusammen auf den Boden. Es sah irgendwie aus, als würden wir gleich miteinander schlafen und das wäre das kranke Vorspiel. Bei diesem Gedanken musste ich unwillkürlich grinsen. Wir lachten so viel zusammen, dass meine Bauchmuskeln schon schmerzten. Den anderen ging es nicht anders und es war so schön ihr Lachen zu hören. Ich war wirklich glücklich. Kevin lebte sich sehr gut ein, auch wenn es am Anfang noch ein wenig ungewohnt und schwierig war, weil Kevin bei vielem noch sehr verpeilt war, aber es wurde immer besser. Auch bei Tatti und Erik lief es sehr gut.. also Herr und Frau Hasenberg. Die beiden passten wirklich sehr gut zusammen und wir vier wurden dickte Freunde. Erik und ich, wie auch Tatti und Curry verstanden uns blendent. Zum Glück gab es keinerlei Komplikationen wegen den Chips. Sie erinnerten sich wirklich gar nicht an eine Geheimpolizeikarriere oder an irgendwelche Freunde oder Bekannte aus diesem Buissnes. Nein, sie wuchsen beide gut bei den Eltern auf, zockten schon ihr Leben lang und konnten ihr Leben jetzt von YouTube finanzieren. Mit Curry in einer Wohung war es auch sehr lustig. Der Kerl hatte unbeschreibbaren Humor, war total verrückt, aber war trotzdem so liebevoll wie noch nie jemand zu mir war. "Ey Tobi, bist du noch da?", riss mich Pan aus den Gedanken. "Hä? Achso ja klar." "Der futtert doch bestimmt wieder seine Chips.", lachte Erik. Wir lachten zusammen, da das leider zu oft die Realität war. Nach ein paar Stunden war auch schon die Aufnahmen mit dem HWSQ vorbei. Curry und ich trafen uns im Gang und sofort kam er gierig auf mich zu und küsste mich.

*POV Tobi*
Kevin schlief gerade in meinen Armen wieder ein, während ich sanft durch seine Haare strich. Auf meinen Lippen bildete sich ein zufriedenes Grinsen. Es lief besser als gedacht, da er mir glaubte, dass er bei dem Eis ausrutschte. Hoffentlich ging das so weiter. Ich blieb einfach den restlichen Tag bei Curry liegen und gedanknlich war ich bei Pan. *POV Pan* Gespannt sah ich Erik beim Schlafen zu. Auf dem Bett liegend hob und senkte sich seine Brust ruhig. Ich war sehr misstrauisch, was die Sache mit den Chips betraf. Natürlich waren bei ihm komplett andere Datein gespeichert als bei Kevin. Trotzdem zweifelte ich sehr, dass das alles funktionierte. Schließlich beeinflussten wir damit ihr Denken und ihre normalen Erinnerungen ihres Lebens. Ich war wirklich gespannt, wie Erik auf das alles reagierte. Gerade in diesem Moment regte  er sich. Langsam und schwer öffnete er seine Augen und musterte mich und das Schlafzimmer. Zuerst blickte er sehr geschockt, was mein Herz kurz stehen ließ, weil ich dachte, dass der Chip nicht funktionierte. Dann aber war er eher fragend, aber bei meinem Anblick wurden seine Augen von sanften Schein überzogen. "Hey Hase. Wie geht es dir?", fragte ich ihn sanft. "Es.. es geht schon. Ich hab aber fürchterliche Kopfschmerzen." Natürlich dachte ich mir das schon, also hielt ich ihm nur das Wasser und die Tablette hin. Sofort schluckte er beides und legte sich stöhnend wieder zurück. So als wäre es das normalste der Welt strich ihm durch seine Haare und kraulte leicht durch seinen Bart. "Ich.. ich bin ausgerutscht, oder?", fragte er leise. "Ja. Kevin genauso. Du bist mit dem Kopf aufgekommen beim Schlittschuhlaufen. Erinnerst du dich?" Kurz musste ich lachen, weil er so verpeilt aussah, aber dann schüttelte er kurz den Kopf. "Nein. Egal. Komm zu mir, aufnehmen können wir später." Also das hat schon mal geklappt, er dachte an seine Lets Plays. Ohne zu zögern kroch ich auch unter die Bettdeckte und kuschelte mich an Erik. Nach wenigen Minuten hörte  ich sein leises Schnarchen und grinste. Das wirkte noch alles so surreal wie in einem Traum. ⬇⬇

*POV Tobias*
Ich atmete laut genervt auf. Dieser Typ war verdammt stark. Ich merkte wie die warme rote Flüssigkeit aus meiner Nase floss. Wehe er hatte meine Nase gebrochen! Ohne lange zu zögern wischte ich es mit dem Ärmel kurz weg und schliff Erik an einem Bein zu dem Doc. Sein Kopf stieß immer wieder mal an die Fußschwelle am Boden... "Tobi kannst du nicht sanfter mit ihm umgehen?!", fuhr Tatti mich an. Naja Kevin trug ich wie eine Braut. Also nahm ich ihn für die letzten Meter auf meine Schulter. Verdammt.. er war nicht so leicht wie Kevin. Ich hiefte ihn also bis zur nächsten Liege und ließ ihn grob darauf fallen. "Doc, du kümmerst dich um die beiden, ja?" Mit diesen Worten ging ich wieder zu meiner Freundin. "Hey, ich geh dann." "Hä wohin? Ich dachte du wolltest bei der Operation dabei sein?" Eigentlich schon. "Ich kümmer mich um Dennis. Ich hatte nicht erwartet, dass Erik heute so plötzlich auftauchte. Ich schalte gleich die ganze Geheimoperation aus." Mit diesen Worten holte ich noch ein paar Waffen, Bezin und den Autoschlüssel. Ich ging bereits davon aus, dass er sich bei der anderen Halle befand, wo wir unsere Spritzen herstellten. Da waren allerlei Gifte, Betäubungsmittel usw. Dennis hatte es wahrscheinlich bereits gefunden. Bei der Halle angekommen fand ich tatsächlich sein Auto vor. Der Boden war auch schon geöffnet in der Halle. Kurzerhand kletterte ich leise hinunter und konnte Dennis überraschen. Ich machte nicht so ein großes Tamtam darum. Ich gab ihm einen Kopfschuss, nahm die Leiche, trug sie nach draußen und legte sie dort hin. Ich wollte alle sammeln, um sie später zu verbrennen. Danach fuhr ich gleich weiter zur ihrer 'Wache'. Dank einem Schalldämpfer konnte ich ungehindert von Raum zu Raum und erledigte letztendlich fünf weitere Leute. Vielleicht war der ein oder andere unschuldig, doch es war mir egal. Letztendlich nahm ich die Leichen alle in mein Auto, holte Bezin und zündete die kleine Halle an. Das Feuer breitete sich immer weiter aus.. Sofort verschwand ich dann mit meinem Auto und fuhr weiter zur Staatswache. Eine Person brauchte ich noch. Über das Telefon von Erik lockte ich ihn nach draußen, ⬇⬇⬇

*POV Tobias*
Verzweifelt drückte ich die Spritze in den Hals von Kevin und ließ die Flüssigkeit in seine Adern fließen. Nach wenigen Sekunden sackte er in sich zusammen und gab keinen Laut mehr von sich. Danach kamen sofort Tatjana und der Doc in den Raum. Auf den Arzt konnten wir vertrauen, da wir ihn einmal vor dem Gefängnis bewahren konnten. Er war uns für immer dankbar. "Oke. Also zuerst müssen wir sein Gedächnis löschen und danach euren Chip inplantieren. Hab ich das richtig verstanden?", fragte er. Ich nickte nur während ich die Fesseln von Kevin entfernte. Wie eine Braut hob ich ihn hoch und legte ihn dann auf der Liege ab. Er sah so wunderschön aus. In mir breitete sich ein schlechtes Gefühl aus. Er könnte bei der Operation sterben.... Das würde ich mir nie verzeihen. Ich streichte ihn noch kurz durch seine weichen blonden Haare und drückte ihm erneut einen Kuss auf dir Stirn. "Kann ich dann anfangen, Fulk?", riss mich der Doc aus meinen Gedanken. Ich nickte nur kurz abwesend und gab den Platz zu Kevin frei. Währenddessen brachte Tatjana die ganzen Werkzeuge zur Liege, wie auch den Chip. Für was wir den brauchen? Naja wir 'löschen' jetzt sozusagen mehrere Erinnerungen von ihm. Wir wollten erreichen, dass er sich seit Anfang seiner Polizei Karriere nicht mehr erinnerte. Ich wollte einen Neustart haben mit ihm an meiner Seite. Ich wollte ein Leben mit ihm aufbauen! Die Operation sollte sehr gefährlich sein und es war irgendeine Art von Lobotomie. Ich seuftzte schwer und setzte mich auf einen Stuhl auf der anderen Seite von Kevin. Wir desifizierten alles, befästigten Kevin an Sauerstoff und irgendeine Infsion und zogen uns solch blaue Kittel an mit Mundschutz und Haube. Gespannt sah ich dem Doktor zu, wie er mit Stäben hantierte, irgendwas wegschnitt, doch ich griff nie ein. Es blutete alles so sehr, dass ich dachte Kevin wäre schon längst tot. Zum Glück bekam er durch die Maske doch noch Sauerstoff... Nach einer Stunde platzte Tatjana auf einmal völlig aufgewühlt in den Raum. Sie plapperte nur, dass ich sofort mitkommen müsste, es wäre ein Notfall! Damit riss ich die Ärztekleidung weg und rannte Tatti hinterher.

*POV Erik*
Die Nacht war furchtbar. Kaum schlossen sich meine Augen kamen Bilder davor von Kevin. Ich sah wie er verblutete, seinen Kopf hielt und schrie oder wie er bei allen möglichen Foltermethoden verschandelt wurde. Seine Schreie gingen durch meine Knochen, mein Mark und dann genau in das Herz hinein. Es schmerzte sehr ihn so zu sehen. Wurde ihm sowas schlimmes überhaupt angetan? War er vielleicht gar nicht verletzt? Mitten in der Nacht schreckte ich verschwitzt in meinem Bett auf. Das war es dann mit Schlafen. Die restlichen Stunden verbrachte ich mit Videospielen oder Recherchen. Irgendwann am Morgen gingen Dennis und ich erneut zum Bürgeramt von Köln in der Hoffnung etwas neues herauszufinden. Die Mitarbeiter konnten uns aber nicht wirklich helfen. Das einzige war, dass Tatjana ürsprünglich aus Essen kommt und Tobias aus Darmstadt. Weitere Personalien wurden allerdings nie angegeben. Also musste es ja sehr unauffällig, versteckt und alt sein, wenn da niemand überhaupt eine Adresse weiß. Das kam mir sehr merkwürdig vor. Danach fuhren wir noch zur Staatspolizei und redeten dort mit einem alten Kumpel von mir, den Oberkomisar Rahmel. Wir diskutierten und spekulierten sehr viel, wo sie sich aufhalten könnten. Auf einer Stadtkarte wurden wir dann aufmerksam, da sich am Rand von Köln zwei Lagerhallen befanden. Dazwischen lagen ungefähr 10 Kilometer. Neue Hoffnung keimte in mir auf. Vielleicht war dort wirklich Kevin. Wir bedanken uns bei Valentin und versprachen, dass wir jederzeit uns bei ihm melden würden für Verstärkung. Sofort fuhren Dennis und ich dann kurz nochmal zum Revier. Jeder würde eine Halle übernehmen, da ginge es  schneller. Also fuhren wir mit jeweiligen Autos zu einer Halle. Wir beide hatten unser Handy dabei und die Staatspolizei war auf die Notfallnummer gesetzt. Nach einer länger Fahrt war ich bei meiner Halle angekommen. Sie sah sehr alt und herabgekommen aus, doch vielleicht war das eben ausschlaggebend. Meine Waffe hielt ich draußen schon mal in der Hand und das Handy war in meiner Hosentasche. Eine Schutzweste hatte ich auch an. ⬇⬇⬇

*POV Curry*
Irgendwann konnte ich meine Muskeln wieder spüren. Ich merkte wie ich atmen konnte und öffnete verwirrt und angestrengt meine Augen. Mein Kopf brummte mal wieder. Von diesen verdammten Spritzen bekam ich höllische Kopfschmerzen. Ich setzte mich gerade auf und merkte, dass meine Hände und Füße wieder gefesselt waren an einem Stuhl. Ich saß an der hinteren Wand eines dunklen Raumes, doch der Anblick jagte mir einen kalten Schauer über den Rücken. Eine blutige Liege stand bei der Wand. Panisch blickte ich mich weiter um. Neben mir war eine Abrichtung von... Ärzten oder Krankenhäuser.. es lagen blutverschmierte Werkzeuge darauf. Ich erkannte ein Schädel... säge? Dazu gab es noch lange, spitze Metallstäbe. Und es waren Messer dort von den kleinsten bis zu riesigen Fleischermesser. Ich wurde immer panischer und versuchte aus den Fesseln zu entkommen. Ich wippte mit dem Stuhl nach vorne, nach hinten und immer so weiter.  Das Teil war am Boden befestigt. Ich hörte wie das Holz zu knarzen anfing, als mich plötzlich eine Hand auf meiner Schulter berührte. Ein lauter Schrei vor Schreck kam aus meinem Mund und ich zuckte extrem unter der Berührung zusammen. Mit großen Augen blickte ich um meine Schulter und sah Tobias in die Augen. Durch meinen versuchten Fluchtversuch merkte ich gar nicht, wie er in den Raum kam. "Wie geht es dir?" Wollte der mich verarschen?! "Wie es mir geht? Was soll diese Scheiße hier?! Tobias, du hast dich nicht mehr kriminell oder gefährlich verhalten und jetzt kommst du mit so einer Scheiße?! Willst du mich operieren oder was, hm? Du konntest so nett sein, ich hab es genossen bei dir zu sein und jetzt..." Ich regte mich auf wie noch nie in meinem Leben, aber erneut wurde ich von Tobias gestoppt zu reden. Er drückte mal wieder unerwartet seine Lippen gierig auf meine. Vorsichtig und sanft küsste er mich und ich konnte einfach nicht widerstehen, so dass ich erwiderte. Er strich mit seiner Zunge über meine Unterlippe und biss bestimmend in diese. Ich öffnete meinen Mund weiter und unsere Zungen bewegten sich im Einklang. Mein Gehirn hatte sich ausgeschaltet und blendete mein Umfeld komplett aus. ⬇⬇⬇

*POV Erik*
Nach ein paar Tagen durfte ich wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Das war so wertvolle Zeit! Schon allein nach diesen zwei Tagen könnte Kevin tot sein, wegen Verblutung, Gift oder was weiß ich! Alles mögliche hatte ich mir im Kopf schon ausgemalt. Ich konnte nur hoffen, dass es ihm gut ging. Später wurde ich von Dennis am Krankenhaus abgeholt und zusammen fuhren wir gleich zur Dienststelle. Wir mussten herausfinden, wo Kevin war, doch die Frage war wie. Zusammen arbeiteten wir uns durch Akten von Tobias Tatjana. Später fuhren wir noch zum Bürgeramt, um irgendwie herauszufinden wo die beiden wohnten, wo wir aber nicht wirklich weiterkamen. Meine Gedanken allerdings hingen immer bei Kevin, so dass ich extrem unkonzentriert wurde. Dennis verstand mich sehr gut und so gab ich jeden den Tag frei. Aber selbst Zuhause konnte ich nicht zur Ruhe kommen. Ich brauchte meinen besten Freund wieder an meiner Seite. Vorher würde ich nicht mehr an etwas anderes denken können. *POV Kevin* Es war so komisch hier. Tobias und  Tatjana waren sehr nett zu mir. Sie gaben mir Essen, sie ließen mich duschen und aufs Klo gehen alleine, und nach zwei Tagen oder so wurden die Fesseln auf einmal abgenommen. Ich rieb meine Handgelenke, die rot waren durch das Reiben am Metall. Vor mir stand Tobias und betrachtete mich dieses mal aber ein wenig besorgt. "Was ist los?", fragte ich ihn. Ich musste sagen, er wuchs mir irgendwie ein bisschen ans Herz. Er zeigte mir seine liebevolle Seite und nicht die kriminelle. Nein, es sah aus, als wäre er ein komplett anderer Mensch mir gegenüber. Tobi antwortete mir nicht, aber er drückte mir langsam und liebevoll einen Kuss auf die Stirn. "Es tut mir leid, Kevin.", sagte er leise. Ich verstand nicht was los war und ich blickte ihn nur verwirrt an. Auf einmal aber stach er mich mit einer Spritze am Hals. Ich zuckte kurz auf und sah wie langsam die Sicht meiner Augen verschwamm. Die Flüssigkeit floss in meine Adern und verteilte sich im ganzen Körper. Ich fiel nur noch nach vorne und merkte die Arme von Tobias an meinem Rücken, während er mich sanft dort streichelte. Warum? Warum? WARUM? Warum machte er soetwas? ⬇⬇

*POV Kevin*
Ahh... verdammt. Mir brummte der Kopf so sehr. Ich schnaufte genervt auf. Ich sollte mir eine Kopfschmerztablette holen. Warum musste Arbeit manchmal so anstrengend sein? Ich öffnete langsam meine Augen und schloss sie sofort wieder. Es zog sich widerlicher Schmerz durch meinen Rücken, die Hände zur Schulter und schließlich bis zum Kopf. Langsam überlegte ich was überhaupt passierte... ich war beim Fitnesstudio mit Erik. Erik Range, mein Kollege und bester Freund. Dann... dann ging ich zum Auto. Ab da kam ich irgendwie nicht mehr weiter. Da waren noch Schläge, eine Waffe... und dann bekam ich eine Spritze in den Hals gejagt. Ab da war alles weg. Keine Ahnung. Ich wollte mir einmal über das Gesicht streichen um meine Augen wach zu bekommen aber meine Hände stießen nur an kaltes Eisen. Verwirrt öffnete ich meine Augen und blickte an meinen Körper hinunter. Meine Füße und Hände waren gefesselt und ich lag in einem fremden Zimmer. Allerdings sah es nicht so typisch aus, wie bei den vergangenen Fällen die auch entführt wurden. Sonst war es immer dreckig, kalt, ungemüdlich und so, aber bei mir war es auf einmal komplett anders! Das Bett war gemütlich *von den Fesseln abgesehen*, ich hatte einen Schreibtisch mit Büchern und einen kleinen Computer, da waren Regale und auf dem Boden lag ein schöner Teppich. Die Wände waren dazu in einem schönen Hellblau gestrichen. Das sah fast so ähnlich aus wie bei mir Zuhause und es traf genau meinen Geschmack. Was zur Hölle? So behandelte man doch eigentlich keine Entführten? Tobias und Tatjana.. sie steckten hinter all dem natürlich. Sie wollten mich und Erik in ihrem Team haben, doch was wollten sie jetzt mit mir anfangen? Und war Erik auch hier? Hoffentlich ging es ihm gut. Ich konnte mich nicht erinnern ihn einmal gesehen zu haben. Hat er mir überhaupt geholfen? Das ganze Nachdenken verschlimmerte meine Kopfschmerzen immens. Ich stöhnte leise auf und ich bewegte mich in den Fesseln hin und her. Meine Hand- und Fußgelenke rieben sich leicht wund, doch die Schmerzen waren wie betäubend für mich. Verdammt... wie konnte das alles nur passieren?

*POV Tobi*
Ja, ja und nochmal ja! Es lief fast genau nach Plan. Wir konnten das Auto von Erik und Kevin erfolgreich sprengen. Während sie im Studio waren konnten wir kleine Bomben anbringen. Kevin wurde von uns auch überraschend angegriffen und in die Bewusstlosigkeit geschickt. Erik machte ein paar mehr Probleme aber es lief dennoch sehr gut. Als er von der Explosion zurückgeschleudert wurde fielen wir beide auch nach hinten, doch wir konnten uns schneller wieder aufrappeln. Im Rauch tastete ich mich zu Kevin und zog ihn zu mir. Mit voller Kraft hiefte ich ihn auf meine Schulter und lief mit Tatti zusammen weg. Bei unserem Auto angekommen legte ich Kevin auf die Rücksitzbank und ich fuhr mit Tatjana zu unserer Halle. Ich hob Kevin wieder auf meine Schulter und brachte ihn in sein Zimmer auf sein Bett. Wir wollten ihn nicht so behandeln wie die restlichen Opfer von uns. Er war immernoch bewusstlos als ich ihn auf das Bett legte. Sein Gesicht und ein paar andere Stellen bekamen Schürfwunden ab und am Rücken hatte er eine leichte Verbrennung wegen der Explosion. Danach holte ich gleich einen Sanikoffer und verarztete so gut ich konnte seine Wunden. Seine Kleidung zog ich ihm auch aus bis auf seine Unterhose. Der Rest war eh sehr dreckig und frische Sachen hatte ich ihm eh schon raus gelegt. Ich betrachtete abwesend die schönen Gesichtszüge von Kevin. Er sah noch so jung und unerfahren aus, aber in Wirklichkeit war er sehr schlau, verantwortungsbewusst und sympathisch. Wie könnte man sich denn nicht in ihn verlieben? Ich verliebte mich damals in ihn, als ich das erste mal sein Lächeln sah und dazu seine strahlend blauen Augen funkelten. Ich seufzte schwer auf. Ich hätte ihn anders kennenlernen müssen, dann wären wir vielleicht ein normales Paar. Aber nein. Ich musste ja in die gewaltätige Spur geraten und jetzt hatte ich Kevin entführt, die Liebe meines Lebens. Schlechtes Gewissen verkroch sich langsam zu in mir. War das alles eine schlechte Entscheidung? Bevor ich zu sehr in Gedanken versank stand ich auf und machte Kevin am Bett fest. Am Anfang waren die Fesseln wahrscheinlich notwendig.

*POV Erik*
Ich unterhielt mich gerade mit einem Kollegen der Spurensicherung. Es gab immer ein individuelle Darstellung der Leiche, sie wurden immer gleich getötet und.. aufeinmal hörte ich einen lauten Hilfeschrei, der sofort wieder erstickt wurde. Ich dachte, dass ich mich verhört hatte, aber als ich dem Mann weiter zuhören wollte hörte ich erneut Schreie. "Erik! ERIK!!" Das war eindeutig Kevins Stimme! Sofort rannte ich runter und dann nach draußen. Am Straßenrand sah ich, dass gerade Tobias und Tatjana versuchten Kevin mit sich zu tragen. Er war gerade dabei meinen jungen Kollegen hochzuheben als ich eingriff. "Sofort die Hände nach oben!", sagt ich lautstark. Geschockt drehten sich die beiden zu mir. Wie in Trance hoben sie die Hände nach oben und waren für mich sehr ruhig und gelassen. Ich sah Kevin halb auf der Straße legen, aber er bewegte sich nicht von seiner Atmung abgesehen. Ich ging einen Schritt nach vorne und wollte gerade zum Reden ansetzen, da sah ich bei Tobias ein psychotisches Lächeln auf den Lippen. Ich merkte wie sie langsam ein paar Schritte zurück gingen und eigentlich wollte ich gerade zum Reden ansetzen, da geschah das unglaubliche. Wir standen alle auf dem Geweg, Kevin lag halb auf der Straße neben dem Auto und ich war genau vor den anderen und zielte mit meiner Waffe auf sie. Auf einmal spürte ich neben mir eine extreme Hitze, dann war da ein total lauter Knall und ich wurde wieder in das Gebäude geschleudert durch die Glastür. Ich merkte wie mein Körper auf dem Boden aufprallte und die Zeit stand für mich kurzerhand still. Unser Auto war explodiert, bei dem ich genau daneben stand. Kevin... er lag noch näher, nein fast unter dem Auto. Innerlich zwang ich mich jetzt aufzustehen um ihn zu helfen, aber kein Körperteil von mir rührte sich. Meine Ohren nahmen keine Geräusche mehr war, sondern nur das Rauschen meinen eigenen Blutes. Ich hätte beim ersten Hilferuf schon nach unten rennen sollen! Ich hätte wissen müssen, dass das Kevin war und dass da etwas schief gelaufen war. Was wenn er jetzt wegen mir tot war? Ich würde es mir nicht verzeihen, wenn Kevin wegen meiner Dummheit sterben würde. ⬇⬇⬇

*POV Kevin*
Erik und ich gingen zusammen in das Fitnessstudio. Zu dem Tatort natürlich. Nach längerem Suchen fanden wir die paar Leute der Spurensicherung. Zusammen sahen wir uns die Hantelbank an, bei der Nadim gefunden wurde. Es wurden keinerlei Fingerabdrücke oder DNAs hinterlassen, doch wahrscheinlich brauchten wir die gar nicht. Auf dem Leder klebte noch Blut und die Hanteln lagen wahllos am Boden herum. Ich sah den Kerl der Spurensicherung schief an. "Der Schädel wurde zusätzlich noch mit einer 20 Kilogramm eingeschlagen obwohl das Opfer schon an dem Gift gestorben war." Okay, also wollten die beiden die Leiche nur noch schänden. Mit Julien machten sie das selbe. Er wurde in die Seile gehängt obwohl er auch schon lang tot war. Aber warum? Machte das ihnen Spaß? "Kevin, kannst du den Doc anrufen? Dann fahren wir bei ihm auch noch vorbei.", sagte Erik. Ich fasste mir in die Hosentasche, aber mein Handy hatte ich vergessen. Ich musste jetzt übrigens mein privates Handy nutzen, da ich mein Diensthandy ja bei dem "Fest" verlor. Ich sagte kurz zu Erik, dass ich das kurz aus dem Auto holen wollte. Er gab mir die Schlüssel und ich ging alleine nach draußen. Ich fühlte mich so gar nicht wohl irgendwie, so als wäre ich verfolgt. Doch als ich mich umsah erblickte ich wirklich niemanden. Komisch. Gerade als ich schnell aus dem Gebäude ging geradewegs auf das Auto zu, da wurde ich an den Schultern gepackt und an die Wand gewaltsam gedrückt. Ich wehrte mich mit aller Kraft, schlug mit meinen Füßen zu, doch nichts half. "Sei ruhig Kevin.", flüsterte mir die bekannte Stimme  in mein Ohr. Mir schauderte es am ganzen Körper und meine Arme waren von Gänsehaut überzogen. Ich hörte nicht auf ihn und fing sofort an nach Hilfe und Erik zu schreien. Kaum kam aber ein lautes Wort aus meinem Mund hielt mir Tobias mit seiner Hand meinen Mund zu. Er drückte mit seinem Knie in mein Rückgrad um meine Hände weiterhin festzuhalten. Ich versuchte los zukommen, rieb sie gegen sein Knie, drückte dagegen und rüttelte extrem um meine Hände frei zu bekommen. "Tatti beeil dich!" Ich merkte wie mir alles aus den Taschen genommen wurde, vorallem sofort meine Waffe. ⬇⬇

*POV Tobi*
Pan und ich saßen wieder vor den Bildschirmen und sahen gespannt den jungen Männern zu. Sie diskutierten, schrieben und redeten über uns. "Meine Güte ey.. dieser Kevin ist echt nicht dumm.", meinte Pan. Sie hatte so recht. Einer der Gründe warum ich ihn bei uns haben wollte. Irgendwann kam dann der Fall Apored bei ihnen an. Kevin kümmerte sich um die Akten, aber langsam wurde es echt langweilig. Pan und ich diskutierten wie wir weiter vorgehen sollten bis schließlich am nächsten Tag alles ins Rollen gebracht wurde. *POV Erik* "Also er wurde auch mit diesem Gift getötet? Diesem..." Äh.. "Poneratoxin.", half Kevin mir aus. "Richtig. Er wurde in einem Fitnessstudio gefunden. Also genauso wie die anderen Opfer wurde er an einem Ort gefunden an dem er sehr viel Zeit verbrachte oder war ihn ausmachte. Hast du noch etwas über Tobinator und Pandorya herausgefunden?", sagte Kevin. Tobias und Tatjana waren zwei Namen, die seit Ewigkeiten nicht mehr aus dem Kopf gingen. Besonders Tatjana... sie war so wunderschön. Nein, sie war perfekt. Warte.. Kevin fragte mich etwas. "Ähm. Naja sie haben schon viele Morde hinter sich. Damals noch in Essen und Darmstadt, weil sie wahrscheinlich dort lebten. Ich füllte gestern ihre Mappen gut aus, also mit Personenskizze, Namen und Aussehen. Sonst eigentlich nichts." Ich erzählte das vorerst nicht, dass Tatjana mir nicht mehr aus dem Kopf ging. "Was denkst du über die beiden? Besonders über Tobias?", fragte ich. Man hörte förmlich wie es in Kevins Kopf ratterte. "Das sind zwei Schwerverbrecher Erik. Tobias... der geht mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf. Ich hätte ihn anders kennenlernen müssen und nicht über eine Verbrechensakte. Aber er... er sieht gut aus, könnte bestimmt auch echt nett sein, aber ich könnte nie etwas mit ihm anfangen, weil mir die Opfer immer Nacken hängen würden. Sie haben einen guten Grund, dass sie uns auf dem Kieker haben, Erik. Tatjana steht safe auf dich, Mann, aber wir müssen uns sie aus dem Kopf schlagen. Mit Verbrechern fang ich nichts an." Es zeigte so großes Vertrauen, dass Kevin mir das gerade erzählte. "Ich versteh dich.. ich versteh dich sehr gut." ⬇⬇

*POV Kevin*
Erst nach zwei Tagen ging wieder jeder ins Büro. Gestern gab Erik jedem frei und dafür war ich ihm unendlich dankbar, da es mir echt beschissen ging. Mein Bein fühlte sich dauernd taub an und bei der kleinsten Bewegung tat mein ganzer Körper weh. Ich war zu alt für einen Sprung aus dem dritten Stock. Erik fühlte sich auch nicht gut, er trank schließlich mehr Alkohol als ich. Am nächsten Tag schleppte ich mich förmlich in die Arbeit und ich konnte mir zig mal anhören wie scheiße ich doch aussah. Naja. Dann fingen wir drei zum diskutieren an über Tobias und Tatjana. Also Tobinator und Pandorya. "Das lief alles andere als geplant.", meinte Erik. Genau den gleichen Satz dachte ich mir gestern auch schon. Wir sammtelten alle Informationen, alle Aktionen und Worte. Außerdem erzählte ich ihnen genau was dann passierte als Tobias mich mit sich nahm. Wir fassten Tobias und Tatjana zusammen nach langen diskutieren und überlegen. Die beiden wollten uns für sich gewinnen und mit ihnen zu morden. Aber warum? Ich erklärte es so, dass Pandorya sich zu Erik und Tobias sich zu mir hingezogen fühlten. Schließlich wurde mir das so gesagt. Wichtig war auch noch, dass sie mehrere Anhänger hatten. Die ganze Menge wusste wahrscheinlich von dem Plan bescheid und dazu hatte Tobias seine.. Bodyguards? Oder so ähnlich. Auf jeden Fall steckten noch viel mehr Menschen dahinter als gedacht. Doch wie genau ging es jetzt weiter? Wir wendeten uns an die Behörden um genaue Telefonnummern oder die Adresse herauszufinden. Wir saßen lange an unseren Schreibtischen um den Brief an die Beamten zu schreiben bis uns Ben einen weiteren Fall brachte. Mord. Vergiftet. Es handelte sich um... Nadim Ahadi aka Apored auf YouTube. Ich schnaufte nur genervt auf. Das machte jetzt meine Kopfschmerzen nicht besser. Wir teilten die Arbeit auf. Ich fand mehr über diesen Mann kennen und Erik kümmerte sich um den Brief an die Behörden. Dennis währendessen saß mit Ben vorne um Bürokram zu erledingen und um mit der Staatspolizei in Kontakt zu bleiben. Vier Leute, die keinen blassen Schimmer hatten wie es weiter gehen sollte. @nussard.sg @panik_forever_ #currbiislife #currbi

*POV Dennis*
Ich brachte danach erstmal Erik zu sich nach Hause. Ich schliff ihn förmlich in seine Wohung und er war gerade so wach, aber als er im Bett lag war er sofort wieder eingeschlafen. Ich selbst fuhr dann auch nach Hause, da ich Kevin vertraute, dass er auch zu sich ging. Leider erreichte ihn ihn gar nicht mehr. *POV Kevin*
Verdammte, verwixxte, beschissene Scheiße nochmal! Als ich am Boden ankam wurde mir schwarz vor Augen. Ich landete irgendwie auf meinem Arm, der Schulter und der Hüfte. Mein ganzer Körper schmerzte unerträglich. Nach wenigen Sekunden rappelte ich mich auf und flog sofort wieder auf den Boden. Ich keuchte unfreiwillig auf und erhob mich aber gleich wieder. Ich durfte keine Zeit verlieren, diese Typen waren bestimmt schon auf dem Weg zu mir. Ich humpelte mich zum nächsten Gebüsch, doch ich blieb nicht stehen. Mit Schmerzen humpelte ich immer weiter und weiter auf dem Gehweg. Irgendwann war ich weit genug weg um stehen zu bleiben. Schnaufend lehnte ich mich paar Minuten lang an den Zaun. Was war da gerade passiert? Das lief alles andere als geplant. Dieser Tobias... was wollte der von mir? Und wie ging es Erik? Ich vertraute Dennis, dass er sich um ihn kümmerte. Ich sah ihn ja noch, wie er in den Saal stürmte. Es war alles okay.. von meinem Körper abgesehen. In meinen Hosentaschen wollte ich mein Handy rausholen, aber wie das Schicksal wollte war es nicht mehr darin. Ich schnaufte genervt auf, da musste ich wohl Heim laufen. Tief in der Nacht humpelte ich also zu mir nach Hause, aber es war relativ am Rand von Köln. Die Wunde an meinem Bein sah ich mir erst gar nicht an und zudem kroch die Kälte auch noch bis in meine Knochen. Irgendwann, nachdem ich durch die halbe Stadt lief, war ich bei meiner Wohung angekommen und mit dem Ersatzschlüssel ging ich hinein. Ich schälte mich aus den Klamotten und im Badezimmer untersuchte ich erstmal meine Wunden. Mein linkes Bein blutete stark, da ich gerade so noch angeschossen wurde. Idiot. Ich wischte das Blut so gut es ging weg und verband es. Das würde schon verheilen. Dann sah ich, dass meine Schulter, der rechte Arm und meine Hüfte blau war und ⬇⬇⬇

*POV Erik*
Ich fühlte mich wie in Watte eingehüllt. Seitdem ich dieses eine Glas da ausgetrunken hatte fühlte ich mich so... schwammig. Vor mir stand immer noch Tatjana. Sie war eine wunderschöne Frau mit einem perfekten Namen. Es war als hätte sie mich verzaubert und in ihren Bann gezogen. Kevin war irgendwie auch mal hier, aber ihn hatte ich komplett ignoriert, da meine Augen nur auf sie gerichtet waren. Wir machten Scherze, die sehr unter der Gürtellinie waren und flirteten was das Zeug hielt. Dieses Gefühl ging nicht mehr weg. Es war so etwas wie.. Geborgenheit und Zufriedenheit. Ich bemerkte den Rest meines Umfeld nicht mehr, bis Dennis auf einmal neben mir stand und an meiner Schulter rüttelte. Er würde doch nur im Notfall kommen? Er schrie irgendwas zu mir, doch in meinen Ohren hörte ich nur das Rauschen meines eigenen Blutes. Er schnappte sich meine Hand und die Schulter, damit er mich einfach nach draußen zog. Ich konnte mich gar nicht von Tatjana verabschieden! Ich wollte doch noch gar nicht gehen und ich verstand nicht warum Dennis überhaupt eingriff. Es war doch alles gut?! Ohne irgendeine Antwort zu bekommen wurde ich in den Vordersitz des Autos gesetzt und nach wenigen Minuten war ich schon eingeschafen. *POV Dennis* Wie zur Hölle konnte das passieren? Ich hörte von Erik und Curry nichts mehr und dann war ich sofort in den Saal gestürmt. Erik war komplett betrunken! Sie tranken doch nur Saftschorlen.. das musste ein Trick von Pandorya und Tobinator sein! Doch die Frage stellte sich.. wo ist Kevin? Das Mikrofon wurde herausgerissen und die Kamera ging kaputt, also hatte ich gute Voraussetzungen ihn zu finden. Nicht. Er wurde von dem Typen entführt.. Kevin flüchtete immer oder kämpfte. Ich rannte in den Saal und dann kamen mir mehrere Männer entgegen. Ich konnte mich gerade so noch verstecken, aber sie kamen mir wirklich sehr mysteriös vor. Ich folgte ihnen auf gut Glück, dass sie mich zu Curry brachten. Ich schlich hinter ihnen her, so dass sie irgendwann hinter dem Haus ankamen auf einem großen Rasen. Ich hatte großen Abstand zu den Männern und ich sah wie sie fluchend an einem Punkt standen. Ich erkannte.. Glassplitter? ⬇⬇⬇

*POV Kevin*
Tobias nahm seine Waffe von meinem Rücken nicht weg, sondern er legte die andere noch um meine Hüfte um es nicht wie ein Verbrechen rüber kommen würde zu den anderen Gästen. Wir gingen viele Stufen hinauf, dann links, wieder links, dann rechts und irgendwie so weiter. Das Adrenalin ließ meinen Bluthochdruck nach oben steigen und die Angst versuchte ich zu unterdrücken. Unter meinem Hemd trug ich eine Schutzweste, aber bei einem Kopfschuss würde die nicht mehr viel bringen. Letztendlich kamen wir in eine Art Aufenthaltsraum, wo er mich kurz nach vorne schuppste um die Türe zu verschließen. Als ich mich zu ihm drehte war die Waffe genau auf mich gerichtet. "Was willst du von mir? Du tötest doch nur YouTuber." Das lies Tobias hönisch auflachen. Ich fand das weniger witzig. "Du und dein schöner Kumpel werdet zu uns kommen. Ihr seid besonders. Außerdem habt ihr viel mehr Potential als ihr in der Geheimpolizei ausüben könnt. Und dazu... seid ihr viel zu atraktiv um in euch in Schutzwesten zu kleiden." Hab ich mich gerade verhört? Hat der mich gerade angemacht? Ich merkte wie meine Wangen sich knall rot färbten dadurch. Ich bekam keine Worte mehr aus meinem Mund und ich fühlte mich gerade total übefordert. In sowas war ich noch nie geraten, dass ich so aus der Bahn geworfen wurde. "Ich will dich nicht erschießen Kevin." Tobias ging näher an mich heran. Was war denn jetzt mit mir los verdammt? "Ich will dich näher kennenlernen, sehen ob es zwischen uns etwas werden könnte." Nun war er noch näher bei mir. Seine Waffe senkte er und starrte mir dann in meine Augen. Seine waren faszinierend schön... bevor ich aber ich eine andere Welt versank erreichte ich wieder meinen Verstand. Vor mir stand ein Mörder. Ein Verbrecher. Schnell schnappte ich mir die Waffe von ihm, schuppste ihn zu Boden und drückte ihn mit den Oberkörper nach unten. Gerade als ich etwas sagen wollte wurde allerdings die Türe geöffnet und zwei große muskulöse Männer standen vor mir. Außerdem waren sie bewaffnet. Ich reagierte schneller als gedacht. Ich drehte mich um, schoss auf das Fenster hinter mir und rannte dorthin. Ohne großartig auf die Höhe des dritten Stockes zu achten ⬇⬇

*POV Kevin*
Erik parkte das Auto am Straßenrand nahe des Festsaals. Ich drehte mich zu unserem Kollegen Dennis um. "Hast du unsere Kameras und Mikros?", fragte ich. "Ja. Ich sehe alles und höre euch auch." An unseren Skkos waren ganz winzige Kameras eingebaut und am Ohr hatten wir ein hochtechnisches Mirkofon. Wir waren mit Dennis verbunden der uns bei der Aktion unterstützte. Im Notfall würde er eingreifen. Wir verabschiedeten uns von ihm und gingen in die kalte Nachtluft hinaus. Zusammen gingen wir zum Festsaal. "Wir bleiben zusammen. Immer, verstanden?", sagte Erik. Ich nickte nur kurz. Wir durfte kein Risiko eingehen, schließlich wollte man uns beide hier haben in einer großen Menge voller Menschen. Ob Tobinator und Pandorya uns fangen und töten wollen? Das würde sich noch herausstellen. Auf jeden Fall mussten wir beide zusammen bleiben, da man zwei aufeinmal schlecht abschleppen kann. Okay, falsche Wortwahl. Im Saal angekommen trafen wir auf sehr sehr viele Menschen. Manche stufte ich als gefährlich ein und andere wieder auf kriminell aber sehr intelligent. Sie wussten genau was sie machten, genauso wie wir. Sofort gingen wir zur Theke und bestellten uns einen Saft, der aber aussah wie Wein. Damit mischten wir uns in die Menge und redeten mit allen möglichen. Wir benutzen nicht unsere normalen Namen, da man uns in der Krminal Branche gut kannte. Ich nannte mich Lukas Dorin und Erik hieß Thomas Ränger.  Wir schüttelten so viele Hände, grinsten gefakt bis sie irgendwann kamen. Ein knuffiger, kleiner Mann kam auf mich zu, lächelte mich an und schüttelte freundlich meine Hand. "Tobias Fulk mein Name. Ich glaube wir kennen uns noch nicht. Das ist meine Kollegin Tatjana Werth." Die Frau wendete sich hinreißend zu uns und verhielt sich sehr verführerisch gegenüber Erik. Die beiden luden und auf einen Trink ein, den wir genüsslich tranken. Sofort beim ersten Schluck merkte ich, dass das kein Saft mehr war. Es war.. so ähnlich wie Vodka. Oder war es Wiskey? Erik und Tatjana fingen stark zum Flirten an und als ich ihn kurz darauf ansprach flüsternd gab er mir keine Antwort mehr. Ich wollte ihn gerade mit mir ziehen, damit wir abhauen konnten, ⬇⬇

*POV Tobi*
Mit meiner Fernbedienung steuerte ich meinen kleinen Käfer, in dem eine Kamera eingebaut war. Über die großen Monitore konnte ich sehen, dass ich genau auf dem Ast des großen Baumes landete. Stolz betrachtete ich mein Werk und konnte genau auf den Rhein mit der Laterne im Vordergrund sehen. Das war der Fundort von dieser Dagmara. Es war Pans Idee sie dort aufzuhängen um es Anfangs als Selbstmord aussehen zu lassen. Nicht schlecht. Pan gesellte sich zu mir vor den Computer und setzte auch ihre Kopfhörer auf um die umgehenden Geräusche zu lauschen. "Denkst du wir sehen sie?", fragte sie. Natürlich kommen diese schnuckligen Spione hier her. Kevin und Erik waren uns schon lange aufgefallen. Sie waren nun an unserem Fall dran, viel besser als diese unnutzen Polizisten. Vorallem Kevin drehte mir förmlich den Kopf um. Seine Art zu reden, zu gehen oder seine schlaue Denkweise ist so besonders und wunderschön. "Natürlich kommen sie.", antwortete ich trocken. Ich wusste das Pan sich in Erik verlor und deswegen waren wir uns beide einig über diese Kamera. Nach wenigen Minuten kamen die beiden Männer in unser Blickfeld. Sie trugen unauffällige Kleidung und betrachteten die Laterne. Es waren noch manche Leute der Spurensicherung bei ihnen, aber sie konnten nichts relevantes berichten. Als sie alleine waren betrachteten sie es skeptisch. "Warum bringen sie ihre Opfer immer so zur Schau? Anstatt sie wegzuschmeißen, verbrennen oder das irgendwie zu vertuschen. Nein, sie zeigen die Leichen der Öffentlichkeit.", sagte Erik. "Die wollen sie zeigen um den anderen Angst zu machen. Die anderen YouTuber sind in Gefahr deswegen, weil die vier eben auch solche waren. Sie wollen Respekt und Macht dadurch. Sie sind schließlich keine normalen Möder, sie wollen besonders sein.", erklärte Kevin. Dieser junge Mann überraschte mich immer wieder. Er war so schlau, er hatte nämlich recht. Pan und ich waren besonders, intelligent und gefährlich. Ich war nicht hochnäsig, aber realistisch. Ich war wirklich gespannt wie Kevin und Erik weiter kamen mit dem Fall und ob sie uns jemals fangen würden. Unsere Kamera, die als Käfer getarnt war, hatten wir auch bereits in ihren Büros und im Auto⬇

*POV Curry*
"Ich hab etwas von ihnen herausgefunden. Keine Ahnung warum die Polizei das nicht wusste bzw den Fall nicht weiterführten.", sagte Erik. Gespannt sah ich ihn an, das waren gute Nachrichten. "Alle vier waren auf der sozialen Plattform YouTube aktiv. Du weißt schon so Videos hochladen von irgendwelchen Pranks oder.. so Schminkzeug. Ne die haben alles mögliche gemacht. Naja diese Bianca und Dagmara haben damit angefangen. Die Männer waren ihre Lebensgefährten. Bringen die beiden also nur YouTuber um?" Okay. Also waren prinzipiell alle in Gefahr, die diese Plattform nutzten. Erik und ich waren das nicht, wir hatten keine Zeit für soetwas. Wir schrieben uns das alles auf und fuhren dann weiter zur Autopsie. Warum töteten sie diese YouTuber? Hatten sie eine genauere Struktur? Waren nur Leute Opfer, die sie nicht mochten oder war dabei jeder betroffen? Gingen sie nur auf Paare zu? Wer waren sie genau? Irgendwann waren wir bei unserem guten Kollegen dem Doc angekommen. Wir nannten ihn wirklich nur so. Er erzählte uns, dass alle vier Opfer mit dem Gift Poneratoxin in großer Masse getötet wurden. Für Menschen verursachte dieses Gift starke Schmerzen und wegen dieser Menge starben ihre Opfer. Sie gingen also sehr radikal und gewaltsam vor. Dann brachten sie sie irgendwie zur Schau in der Öffentlichkeit. Dagmara wurde zum Beispiel bei einer Laterne aufgehängt obwohl sie schon längst tot war. Es war kein Selbstmord. Bianca wurde aber auf einem Strand gefunden mit Schminke verschmierten Gesicht. Die Männer wurden entweder in einem Pool oder in einem Freizeitpark gefunden. Hatte das etwas mit ihrem Verhalten oder ihrer Präsenz zu tun? Wahrscheinlich. Nach längerem Gespräch erfuhren wir noch, dass sie gefesselt, geschlagen und gefoltert wurden mit dem Gift. Sie hatten einen langen schmerzhaften Tod und erst nach ein paar Tagen fanden sie die Erlösung. Später fuhren wir dann noch weiter zum Fundort von Dagmara zu der Allee mit den Laternen. Erik und ich unterhielten uns über diese Ermordungsart. Tobinator und Pandorya waren wirklich radikale und gefährliche Mörder mit unheimlicher Brutalität. #currbiislife #currbi #panik

*POV Curry*
Das Licht fiel verdunkelt in mein kleines Büro. Der Dampf meiner Tasse Kaffee stieg in die Luft und versuchte vergebens mich wach zu halten. Die Luft war stickig, da es nur kleine verdreckte Fenster gab. Warum musste ich auch in so einem abgenutztem kleinen Haus arbeiten? Nein, nicht in einem normalen Bürozentrale oder in der Bank. Ich musste ja unbedingt in einer geheimen Spionorganisation arbeiten. Tja, da war ich wohl selbst schuld. Gerade saß ich vor Akten, die mir unheimliche Kopfschmerzen verpassten. Es handelte sich um die beiden Schwerverbrächer Pandorya und Tobinator. Bilder und richtige Namen existierten bei uns noch nicht. Das einzige was ich wusste war, dass die Polizei überhaupt keinen Plan mehr weiter hatte und sie uns deshalb den Fall überlassen hatten. Es gab ein weiteres Opfer von den beiden. Eine junge Dame wurde von ihnen gewaltsam umgebracht und an einer Straßenlaterne angebracht, so als hätte sie Selbstmord begangen. Die beiden gingen sehr schlau vor. Sie brachten die Opfer immer dort an, wo es keine Kameras gab. Fingerabdrücke hinterließen sie nie oder anderweitige Spuren. Außerdem wussten wir noch immer nicht ob es ein Bild zwischen den Opfern gab. Also die selbe Religion, der Beruf, Interessen oder sonst etwas. Verzweifelt ging ich zum Hauptbüro, zu meinem besten Freund und Kollegen Erik Range. Bei ihm angekommen hängte ich das Bild des neuen Opfers an die Pinnwand und betrachtete das Bild der Verstorbenen skeptisch. "Dagmara Nicole Ochmanczyk. Blond, hübsch, dünn. Sie sieht dieser Bianca Heinicke sehr ähnlich. Aber es ergibt schon wieder keinen Sinn, warum hätten sie dann diesen Julian und Eugen auch umgebracht? Eifersucht? Rache? Wut? Psychische Störungen? Ich versteh das nicht Erik. Wir sollten uns die Akten nochmal genau anschauen. Dann müssen wir noch zum Doc und dann nochmal zum Fundort.", sprach ich einfach los. Vier Opfer. Zwei Männer und zwei Frauen. Und sie waren bestimmt erst der Anfang von allen. #currbiislife #currbi #panik

*POV Curry*
Wir beide lagen zusammen gekuschelt im Bett und genossen die schöne Stille. Der Alkohol ebbte langsam ab und ich fühlte mich jetzt viel wohler. "Tobi?", füsterte ich ins Dunkle. "Mhm?" "Danke für diesen Tag. Ich liebe dich.", antwortete ich. Zaghaft küsste ich Tobis Wange und bekam ein müdes 'Ich dich auch' zurück. Nach kurzer Zeit schliefen wir beide auch schon ein. Am nächsten Morgen sah ich sofort Tobi, der mich anscheinend beim Schlafen beobachtete. Nach paar maligen Blinseln sah ich sein amüsiertes Lächeln auf den Lippen. "Morgen", grummelte ich. Tobi lehnte sich hinunter und küsste sanft meine Lippen. Weil wir beide noch sehr müde waren blieben wir länger im Bett und kuschelten. Wir redeten zuerst über die Hochzeit und wir beide fanden, dass sie einfach perfekt war. Die Leute hatten super Stimmung, die Trauung war wunderschön genauso wie die Feier danach. Dann kam irgendwann das Thema Zukunft auf. War es besser, wenn wir in Darmstadt weiterlebten in Tobis kleiner Wohung? Eigentlich war das keine Möglichkeit. Sie war viel zu klein, schon allein wegen den ganzen Gaming Merchadise von Tobi bzw auch von mir. Dann wäre es besser, wenn wir beide mehr Platz zum Zocke hätten. Tobi konnte mit seiner kleinen Kammer leben, doch ich wollte eigentlich nicht für immer in einem Schlafzimmer mit dem Bett als Hintergrund bleiben. Wir beschlossen, dass wir uns definitiv eine größere Wohung besorgen wollten und dann vielleicht in Köln. Dann standen aber vorerst unsere Flitterwochen an. Wir beide flogen nach Amerika und reisten zwei Wochen lang durch die USA. Ich erfüllte Tobi sogar den Wunsch live bei einem Wresling Match dabei zu sein und er ging dort auf wie ein... verrücktes Huhn. Ihn konnte man nicht mehr beruhigen. Es war so schön ihn glücklich zu sehen. Auf jeden Fall war es klasse mit ihm zusammen zuleben und ich bereute nichts. Nun lebten wir weiterhin in Köln und waren gespannt, was die Zukunft uns beiden noch bringen würde. #currbiislife #currbi

*POV Curry*
Wir tanzten noch sehr lange, tranken Alkohol und hatten Spaß. Viele unserer Gäste waren schon gegangen und letztendlich fuhren Erik mit Pan und Tobi und ich zurück zum Hotel. Wir beide hatten eine schicke Sweet gebucht, die extra für uns hergerichtet wurde. Ich sprach das mit den Hotelleuten ab, da es schließlich unsere Hochzeitsnacht war. Wir lachten in den Gängen, hielten uns aneinander fest und torkelten zum Zimmer. Erik und Pan waren auch schon abgehauen. Im Zimmer angekommen drückte Tobi mich gegen die Tür und küsste mich stürmisch. Ich streifte abwesend sein Sakko von den Schultern, wir zogen unsere Schuhe und Socken aus während unsere Zungen miteinander tanzten. Ich merkte wie Tobi sehr dominant wurde, also drückte ich ihn weg, wo er mich sehr geschockt ansah, und schuppste ihn an den Schrank um ihn genauso gierig zu küssen. Ich drückte meine Hüfte an seine, ließ sie kreisen und spürte unsere jeweiligen Beulen. Wir kreuchten beide gierig in den Kuss. Er zog an meiner Schleife und knöpfte mein Hemd auf. Ich hatte nicht so große Geduld, also riss ich seins mit voller Wucht auseinander, so dass nur noch Fetzen an ihm hingen, die ich leicht wegmachte. Mein Blick verlor sich bei seinem Anblick, da er einfach zu gut aussah. Tobi nutze diese Chance meiner Abwesenheit, schuppste mich auf das große Bett in der Mitte und kletterte sofort auf mich. Ich zog seinen Gürtel aus der Hose, knöpfte sie auf und streifte sie auch gleich herunter. Tobi strampelte diese sofort weg. Meine Hände ließ ich über seinen Körper gleiten und bleiben bei seinem Hintern stehen. Tobi machte es mir gleich, damit wir beide nur mit Unterwäsche hier lagen und dann gleich komplett nackt. Auf dem Nachttisch bereitete ich vor der Trauung schon Gleitgel und Kondom vor. Tobi schnappte sich diese, drehte mich auf die Knie und bereitete mich mit seinen Fingern vor.
Es fühlte sich so gut an und ich stöhnte voller Lust ins Kissen. Tobi nahm letztendlich drei Finger her um mich vorzubereiten, die er genüsslich bewegte. "Tobi mach endlich!" und hinter mir ertönte nur heißes Lachen. Er zog sie aus mir, richtete sich auf und drang langsam mit seinem besten Stück in mich ein. ⬇⬇⬇

*POV Curry* ❌ bevor du das ließt, bitte lass das Lied 'Perfect' von Ed Sheeran nebenbei spielen für die Atmosphäre please❌
Wir nahmen uns wie geübt in die Arme, das Licht fiel auf uns und wie in den Übungen waren nur noch Tobi und ich auf der ganzen Welt. Die Musik fing zum spielen an und langsam bewegten wir uns - vor und zurück - seite zu seite. 'I found love for me. Darling just dive right in and follow my lead.' Tobi und ich schmiegten uns aneinander, drehten und gingen miteinander. 'Well I found a men beautiful and sweet. I never knew you were the someone waiting for me. 'Cause we were just kids when we fell in love. Not knowing what it was. I will not give you up this time. But darling, just kiss me slow, your heart is all I own and in your eyes you're holding mine.' Tobi war meinem Ohr ganz nah und sang den Text leise mit: 'Baby, I'm dancing in the dark with you between my arms. Barefoot on the grass, listening to our favorite song. When you said you looked a mess, I whispered underneath my breath. But you heard it, darling, you look perfect tonight.' Über meinen ganzen Körper zog sich eine Gänsehaut und ich war noch nie so in einer anderen Welt wie in diesem Tanz. Die Schritte gingen von ganz alleine, selbst bei einer kleinen Figur und die Drehungen. Genau als Tobi das letzte Wort der Strophe sang 'tonight' öffnete sich das Netz über uns und die Rosenblätter fielen langsam auf uns herab. Tobi wusste das nicht und so war das Funkeln in seinen Augen noch stärker. "Ich liebe dich so sehr.", sagte ich und küsste ihn endlich. 'Well I found a man, stronger than anyone I know. He shares my dreams, I hope that someday I'll share his home. I found a love, to carry more than just my secrets. To carry love, to carry children of our own. We are still kids, but we're so in love. Fighting against all odds. I know we'll be alright this time. Darling, just hold my hand. Be my man, I'll be your man. I see my future in your eyes.' Tobi und ich sangen abwechselnd den Text in unsere Ohren, da es so sehr zu uns passte. Die Band sang extra für uns, dass es sich um zwei Männer handelte und keiner von uns eine Frau wäre. Während wir nur für uns beide tanzten in einer ⬇⬇

*POV Tobi*
Nach langen Glückwünschen, Umarmungen und Small Talk schnitten wir die Torte auf. Pan und Curry kümmerten sich echt gut um die Verpflegung, sie sah klasse aus! Wir setzten uns alle, tranken Kaffee und aßen Kuchen. Nebenbei spielte eine kleine Band, die nicht zu laut oder zu leise war. Es war perfekt. Die Leute lachten, redeten und waren genauso glücklich wie ich und Curry. Jetzt war aber Zeit um meine Rede und die vom Currys Vater. Ich stand auf, gab der Band ein Zeichen zum Aufhören und bat die Menge um Stille. Ich nahm das Sektglas in die Hand und fing zum Reden an: "Liebe Familien und Freunde. Ich danke jeden einzelnen von euch, dass ihr diesen langen Weg nach Holland aufgenommen habt nur um uns bei der Hochzeit zu begleiten bzw zu unterstützen. Von meiner Sicht aus sehe ich diesen Tag, als besten meines ganzen Lebens an. Zwar war der Tag als ich mit Kevin zusammengekommen bin oder kennengelernt habe auch schön, aber heute war es etwas besonderes. Ihn vor den Altar gehen sehen war wunderschön. Die Rede hat mich zu Tränen gerührt und das "Ja"-Wort hat mir den Rest gegeben. Ich gehe davon aus, dass die Zukunft genauso schön sein wird wie unser bisheriges Zusammenleben und ich freue mich schon auf jeden zukünftigen Tag mit meinem Mann. Auch wenn es Tiefen geben wird, wie in jeder Beziehung werden wir diese überwinden und besiegen. Zusammen. Ich kann nur meinen ewigen Dank aussprechen an Kevin, der sich das alles mit mir antut, meine Freunde und Familie die uns die ganze Zeit tatkräftig unterstützen. Ich spreche für uns beide, dass das der beste Tag unseres Lebens ist. Danke, Cheers." Die Leute klatschten und tranken mit mir Sekt. Curry stand auf um mich glücklich zu küssen, anscheinend war meine Mission erfolgreich. Kevins Vater Bernie sprach, dass er uns nur das Beste wünsche, er uns immer unterstütze und und und. Danach redeten wir noch sehr lange bis die Band uns das Zeichen gab zum Tanzen. Wir waren halt das Hochzeitspaar, deswegen standen wir beide in der Mitte und mussten vorerst alleine tanzen. Wir studierten beide unsere Schritte ein, doch trotzdem waren wir unendlich nervös. #currbiislife #currbi I know its bad and boring 😧

*POV Tobi*
Curry wischte sich kurz die Tränen aus dem Gesicht. Anscheinend war meine Rede zu emotional, doch ich selbst war den Tränen auch schon zu nahe. "Tobias Fulk. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass wir beide zusammen leben und heiraten würden. Nie hätte ich gedacht, dass die Flirts ernst gemeint waren. Aber es wurde alles Realität und dafür bin ich unendlich dankbar. Ich werde wie in unserer Freundschaft auf dich aufpassen, mit dir rumscherzen und spielen. Das wichtigere ist aber, ich werde dich immer lieben Tobias. Ich werde dich lieben bis der Tod uns scheidet und selbst dann noch. Ich werde mit dir mein Leben weiterführen. Damit nehme ich dich, Tobias Fulk, zu meinem Ehemann." Ich schluchzte kurz auf während Curry mir den Ring ansteckte. Unter all den Tränen lächelten wir uns an, hörten den Standesbeamten nicht mehr zu, sondern küssten uns. Es war der magischste Kuss in meinem ganzen Leben. Die Leute jubelten, über uns flogen weiße Rosenblätter und wir beide grinsten in dem Kuss hinein. Als wir uns lösten wischten wir uns die Tränen aus dem Gesicht und unser Grinsen wollte nicht verschwinden. Curry war so wunderschön mit diesen strahlenden blauen Augen und dem ehrlichen Lachen im Gesicht. Zusammen gingen wir durch den Gang in der Menge zum Auto. Anders gesagt fuhren wir mit einer kleinen Limousine. Als wir drin waren fielen wir über einander her wie wilde Tiere. Wir küssten uns innig und tief bis wir keine Luft mehr bekamen. Wir grinsten uns an wie zwei frisch verliebte Paare und wollten einander nie wieder los lassen. Zum Glück konnte der Fahrer uns nicht sehen. Dann kamen wir bei einer kleinen Halle an in der Nähe des Strandes. Wir stiegen aus und wanderten Hand in Hand hinein. Wir fuhren extra einen Umweg, damit unsere Gäste vor uns hier sein konnten. Und damit wurden wir mit Glückwünschen bombadiert und umarmt bis zum geht nicht mehr. #currbiislife #currbi 😄 Na welche Rede war besser von ihnen? ❤

*POV Curry*
Nervös und völlig hibbelig stand ich vor einem Spiegel und versuchte irgendwie in einem Anzug gut auszusehen. Hinter mir entdeckte ich Pan in einem schönen roten Kleid, gelockten Haaren und hohen Schuhen. "Du siehst doch voll gut aus Curry. Sei mal nicht so sketisch.", meinte sie. Hoffentlich hatte sie recht und Tobi würde es gefallen. Wir packten unsere Sachen und stiegen ins Auto, um zum Strand zu fahren. In meinem Kopf spielte sich die Hochzeit ab, unser Leben. Sein Lachen brachte mich auch zum grinsen. Tobi spukte so oft in meinem Kopf rum. Ich stellte mir vor, wie wir später über die Tanzfläche gleiten würden im Rythmus zur Musik, uns im Sonnenuntergang küssen und.. "Curry?", unterbrach mich Pan. "Hä? Ja was?" Erst jetzt fiel mir auf, dass wir bereits da waren. Wir stiegen aus dem Taxi aus und maschierten zu meinem Vater. Er würde mich nach vorne begleiten. Wir nahmen uns in die Arme und ich konnte mein Lächeln nicht mehr verbergen. Pan ging schon mal nach vorne zu Erik. Nach wenigen Sekunden spielte die Klaviermusik und mein Vater und ich hakten uns bei den Armen ein. Wir gingen an den Gästen vorbei. Unsere Familien und Freunde wie Dennis, Bronze, Ben und so weiter. Ich war froh, dass sie alle hier sein konnten. Ich blickte nach vorne und sah Tobi, wie er mich mit einem großen Lächeln entgegen strahlte. Er sah so gut aus in diesem Anzug. Vorne bei ihnen angekommen ging mein Vater zu meiner Mutter und ich küsste Tobi kurz auf die Wange. Pan und Erik standen bei uns vorne als Trauzeugen. Die Zeremonie war so schön. Sie war jetzt nicht nur über Gott und Heilgen Geist oder so, sondern.. genau so wie wir es wollten. Natürlich sagten Tobi und ich beide "Ja" zu der Ehe. Dann gab Erik uns die Ringe. Tobi scheute keine Kosten und kaufte erneut zwei. Er war zuerst dran, nahm meine Hand und fing zu reden an: "Kevin Dorissen. Nach langer Freundschaft und Beziehung wollte ich dich nicht mehr los lassen. Du wurdest zu dem Sinn meines Lebens und meine großen Liebe. Jeden Tag stehst du an meiner Seite und ich will darin kein Ende sehen. Damit nehme ich dich zu meinem Ehemann, Kevin Fulk." ⬇⬇⬇

*POV Tobi*
Die Vorbeitungen waren wirklich anstrengend gewesen und ohne Pans und Eriks Hilfe hätten wir das nie geschafft. Curry war die ganze Zeit aber trotzdem voller Freude. Er freute sich so sehr auf die Hochzeit, dass der Stress an ihm relativ vorbei ging. Für die ganzen Organisationen teilten wir uns aber auf. Erik und ich kümmerten uns um die Lokation, die Gäste und besorgten die Verträge für die Ehe. Curry und Pan kümmerten sich um den Standesbeamten, die Band und natürlich das Essen. Die beiden gingen voll in ihrem Element auf. Die Anzüge kauften wir getrennt, aber es war eher etwas schlichteres. Erik war mir hier wirklich eine große Hilfe und bei Curry lief es auch sehr gut mit Pan. Gerade stand ich in meinem Hotelzimmer in Holland mit Erik. Natrülich teilte er sich eins mit Pan, aber heute war der Tag unserer Trauung. Curry blieb wieder bei Pan. Ich stand vor dem großen Spiegel und versuchte irgendwie meine Schleife hinzubekommen. Ich trug ein typisches weißes Hemd mit einer schwarzen Hose und schicken Schuhen. Ich fluchte leise vor mich her, weil ich diese verdammte Fliege nicht binden konnte. Warum mussten wir genau so eine kaufen?! Meine Schulter wurde von Erik berührt, damit er mich zu sich drehen konnte. Er blickte mich nur amüsiert an, da er schon fertig angekleidet war mit perfekter Krawatte. Der Größere band mir mit ruhigeren Fingern die Fliege, so dass es am Ende echt gut aussah. "Und, aufgeregt?" Haha, lustig. Meine Hände zitterten schon den ganzen Tag und mein Herz klopfte doppelt so schnell, seit ich in diesem Anzug stand. "Natürlich bin ich aufgeregt. Was wenn etwas schief läuft? Was wenn Curry einen Rückzieher macht und "nein" sagt?" Verzweifelt blickte ich in die blauen Augen von Erik, gerade war ich unendlich dankbar für meinen besten Freund. "So ein Quatsch. Curry würde nie "nein" sagen. Er freut sich wie ein kleines Kind laut Tatti. Und wenn etwas schief gehen sollte bekommen wir das schon hin, verstanden?" Genau diese Wörter brauchte ich und so umschloss ich Erik mit einer Umarmung. Er lachte nur und meinte, dass wir jetzt los mussten. Also schnappte ich mir mein Sakko mit einer Blume in der Tasche, ⬇⬇⬇

*POV Curry*
Nur nach wenigen Minuten entschieden wir den Brüdern und Schwestern bescheid zu geben. Schließlich haben sie alle die Wahrheit verdient, da sie alles mitmachten und sogar in den Krieg gezogen wären. Damit riefen wir eine Versammlung auf, bei der alle Engel anwesend sein mussten. Wir fünft, Erik und Pan, Tobi, Maufuy und ich, standen auf einer Bühne mit einem Mikrofon vorne. Neben uns waren große Bildschirme damit uns die hintersten auch sehen konnten. Vor uns erstreckte sich eine Menge aus tausende von Engeln und gerade waren wir am diskutieren, wer denn alles erklären sollte. Letztendlich wurde ich das Opfer. Mit zittrigen und schwitzigen Händen ging ich langsam nach vorne. Kurz blickte ich zu Tobi, der mit aufmuntern zulächelte. Na gut, es gab kein Zurück mehr. "Sehr geehrte Brüder und Schwestern. Ich danke euch, dass ihr kurzfristig hier her kommen konntet. Wir haben euch eine Erklärung schuldig, was genau passierte auf dem Feld und wie es zukünftig weiterginge. Der Krieg wurde von unserem Vater aufgehalten. Er hatte kein Gesicht, keinen bestimmten Körperbau oder ein Individium. Er sprach deshalb auch nicht, weil es tausende von Sprachen gibt. Er besteht aus kleinen Lichtern, die uns Frieden zeigen sollten. Auf dem Feld ging er auf meinen Freund und mich zu, damit er meine Wunden heilen konnte. Nur durch ihm trage ich keine Wunde mehr am Körper, doch das Wichtigste ist, dass er den Krieg zwischen uns verhinderte. Er verlangt Frieden von uns! Keine Fraktionenteilung oder sonstige Rebellionen. Wir sind Engel, die die Menschen auf der Erde schützen, das dürfen wir nicht außer Acht lassen. Ohne uns würde alles außer Gleichgewicht geraten. Damit kann ich mich nur bei euch allen entschuldigen. Ich war blind vor Liebe zu meinem Schützling, dass ich alles andere hinten anstellte. Ich ignorierte die Gesetze, meine Brüder und Schwestern, wie auch meine eigene Gesundheit. Ich kann von einem Wunder reden, dass ich überhaupt noch lebendig bin. Ohne Regeln geht gar nichts und wir brauchen bestimmte Gesetzte, die das Chaos verhindern sollten, wie eben das was bei uns passierte. Mafuyu versuchte lediglich diese Regeln beizubehalten und sie zu schützen. ⬇⬇⬇

*POV Erik*
Tobi hatte sich verzogen und ich hoffte nur, dass er bald zurück kam. Wir standen gerade an der großen Art 'Wiese' aus Wolken. Innerlich sträubte sich alles gegen diesen Kampf. Ich konnte doch jetzt keinen töten! Das konnte ich einfach nicht. Pan hielt gerade meine Hand und ich streichelte ihr durch ihr wunderschönes Haar. Ich verfiel meiner eigenen Welt wo nur sie im Vordergrund stand. Sie sah mich mit diesen strahlenden grünen Augen an und das süße Lächeln zierte sich über ihre Lippen. Sie kam auf mich zu und wollte mich küssen, als ich plötzlich aus meinen Vorstellungen gerissen wurde. Pan sah mich erwartungsvoll an.. oh verdammt. "Was?", fragte ich. Sie lachte zum Glück nur und war nicht böse wegen meiner Abwesenheit. "Ich mach mir Sorgen um Curry und Tobi. Hoffentlich geht es ihnen gut." Die beiden hatte ich für einen Moment schon vergessen. "Das werden die beiden schon schaffen.", sagte ich und küsste sie auf ihr Haar. Sie lehnte ihren Kopf gegen meine Brust, die mit einer eisernen Rüstung überzogen war. In meiner rechten Hand hielt ich diese silberne Klinge. Engelsklinge oder so. Damit sollte ich die anderen angreifen. Auf einmal hörte man einen lauten Schrei. "Für die Ordnung und das Recht!!!" Es hörte sich nach Mafuyu an und dann ging alles ganz schnell. Alle rannten auf einmal los, schrien und waren total im Blutrausch. Ich schnappte mir wieder Pans Hand und war mit ihr recht weit vorn. Jetzt ging es um Leben oder Tod. Wir rannte aufeinander zu wie in den typischen Filmen Herr der Ringe. Wir waren kurz davor uns zu bestechen, als ein helles Licht vor uns auftauchte. Wie aus dem Nichts flogen wir allesamt zurück durch die Luft und landeten auf den Boden. Was zur Hölle passierte hier? Pan landete auf mir und wir sahen uns verwirrt in die Augen. Was war das? Es herrschte komplette Stille im Himmel, keiner sprach auch nur ein Wort bis auf einmal ein lautes Schnaufen daher kam. Es hörte sich typisch nach Tobi an. Er maschierte mit Curry auf der Schulter auf uns zu und war der einzige auf den Beinen. Jeder lag noch auf den Boden, weil niemand sich traute sich zu rühren. Nun war Tobi im Mittelpunkt. ⬇⬇⬇

*Allgemein*
Man sah die Wut in den Augen der Engel, wie auch in denen der paar Menschen. Mafuyu stand aufrecht vor Tobias und keiner der beiden wollte nachgeben. Der Engel allerdings drehte sich dann um, damit er zu seinen Nachfolgern gehen konnte. "Ihr habt es so gewollt. Wir treffen uns hier wieder in der 13. Stunde des Tages. Dann werden wir sehen, wer denn das Recht hat über diesen Himmel zu herrschen." Mit diesem Satz des Oberengels flog diese gesamte Gruppe weg. "Wir müssen uns rüsten, stärken und die restlichen Mitfolger zusammen bringen." Damit begann die Zeit des Krieges. Man zog stählerne Rüstungen an, jeder von ihnen bekam eine Engelsklinge. Damit konnte die Gnade des himmlischen Wesens geschädigt bzw ausgelöscht werden. Tobias und Erik mussten sich besonders in Acht geben. Schließlich hatten sie keine mächtigen Kräfte, die sie hätte nutzen können. Nach ein paar Stunden versammelten sich die Gruppen auf dem abgesprochenen Platz. Auf diesen Wolken standen tausend über tausende von Engeln. Wenn man in die Augen jeder blickte sah man die Verachtung und Hass, aber trotzdem auch bitterliche Angst und Verzweiflung. Keiner von ihnen wollte den Krieg, doch man sah keine andere Lösung. Wenn man zu den Rebellen sah merkte man wie wütend sie waren, doch ein normaler Mann fehlte. Was machte dieser? *POV Tobi* Nach der Rüstungsvergabe schlich ich mich weg. Erik und Pan wussten darüber bescheid aber nicht die anderen Rebellen. Ich musste Curry finden. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch zwei Stunden Zeit, um ihn zu finden und ich rannte von Raum zu Raum. Zum Glück waren alle Engel so mit dem Kampf beschäftigt, so dass mich keiner störte. Normaler hätte ich schon lange aufgegeben, doch mein Herz weigerte sich strickt dagegen. Irgendwann kam ich bei einer Tür an, die in einer Art Keller führte. "Curry?", fragte ich leise in das Dunkle. Ich ging die Stufen hinunter und fand mehrere Zellen wie im Gefängnis. Dieser Mafuyu.. meine Gedanken wurden unterbrochen durch ein Wimmern. Es hörte sich so verdächtig nach Curry an. Ich zog den Schlüssel aus der Hosentasche, den ich mir aus Mafuyus Büro 'borgte'. Ich sah mir jeden Raum an und beim letzten stockte mir der Atem. ⬇⬇⬇

*POV Tobi*
Pan redete wie ein Wasserfall, doch ich hörte ihr gespannt zu. Ich sorgte mich so sehr um Curry, er bekam diese Strafe nur wegen mir verdammt. Ich konnte es nicht zulassen, dass er jetzt starb. Er verhinderte das schließlich auch immer bei mir, da konnte ich schon etwas zurückgeben. Pan fühlte anscheinend genauso. Sie wollte einfach ihren besten Freund nicht verlieren. Sie sah mich hoffnungsvoll an, als sie einen Plan von mir verlangte. Wir brauchten etwas, auf dem man immer sanft landen konnten. Wasser wäre zu schmerzhaft beim Aufprall, also etwas... weiches. "Ein Kissen! So ein riesiges? Vollgestopft mit Watte? Kannst du sowas.. keine Ahnung.. herzaubern?" Pan sah mich nachdenklich an.. "Ein Kissen...? *Pause* Ist das dein Ernst Tobias?" Ich meinte das eigentlich nicht ironisch. "Fällt dir was besseres ein? Wasser ist zu schmerzhaft beim Aufprall." Anscheinend überzeugte das Pan und sie schnippste bloß kurz mit den Fingern, da tauchte hinter mir ein riesiges Kissen auf. Es war bestimmt um die drei Meter hoch und fünfzehn in die Breite. "Okay, jetzt müssen wir nur sehen, wo Curry genau landet, damit wir das Kissen genau dort hin plazieren.", erklärte ich. Wir sahen beide in den Himmel. Er war dunkel, es war schon sehr spät und man sah ein paar Sterne am Himmel funkeln. Einer glänzte besonders und er drehte sich irgendwie des Öfteren. "Hey Pan, meinst du das ist er?" Kaum sprach ich diese Worte aus kam der "Stern" immer näher. Er glühnte schon nach wenigen Sekunden rot und orange. Pan navigierte die richtige Position, dass Curry dort aufschlagen würde. Nun konnte man erkennen, dass es sich um eine menschliche Statur handelte. Ich schickte ein Stoßgebet ab und hoffte er käme heile hier an. Nach wenigen Sekunden hörte ich neben mir ein Rauschen und Curry landete mit voller Wucht mitten ins Kissen. Pan machte eine sehr gute Abschätzung. Zusammen krochen wir auf das Kissen und blickten zu dem verletzten Engel. #currbiislife #currbi

*POV Pan*
Verdammt, verdammt, verdammt! Wie konnte ich nur so blöd sein, dass ich mich nicht mehr anstrengte! Ich hätte Dennis abhalten können, wenn ich mich mehr konzentriert und vorbereitet hätte. Er sah mir an, dass was nicht stimmte und das Flügel Reißen war die Folge davon. Oh Curry... ich musste ihn doch irgendwie retten, wenn ich ihm das schon antat. Leise konnte ich mich entschuldigen bei ihm, doch das machte es nicht besser. Seine Augen strahlten Glück, Liebe und Zufriedenheit aus und dann das. Als er verschleppt wurde beschloss ich, das nicht mitanzusehen. Ich hatte solche Schuldgefühle und Angst, doch ich konnte gar nicht nachvollziehen wie es Curry gerade ging. Diese Schmerzen.. ich wollte nie, dass ihm das passierte. Ich erinnerte mich noch genau als er als frisch gebackener Engel zu mir kam. Völlig verängstigt, klein und schwach und schüchtern kam er bei mir an. Ich sollte mich um ihn kümmern, sagten sie. Ich hatte mehr als versagt. Völlig in Gedanken war ich bei unserem Loch. Dort kam mir eine wahrscheinlich völlig dumme Idee, doch das war ich meinem Engel schuldig. Mein bester Freund Curry hatte nur das Beste verdient und nicht diese Folter. Ich öffnete ein Portal und stand in dem Zimmer von Tobi. Verwirrt sah mich dieser an, doch wir mussten uns beeilen. "Ich brauch deine Hilfe.", sagte ich nur, legte meine Finger an seine Stirn und wir flogen zu der Stelle, an der Curry damals auch landete. Auf dem Boden sah man noch das Einschlagloch, oh mann wie das weh getan haben musste. "Bist du die Freundin von Curry? Was ist los?", fragte Tobi mich völlig verwirrt. Ach stimmt, den vergaß ich schon beinahe. "Stimmt. Ich bin Pan, seine beste Freundin. Curry... es flog auf, dass er  bei dir war. Und außerdem erzählte er einem Menschen *also dir* von den Schutzengeln. Er war nun zwei mal auf der Erde und brach noch ein Gesetz. Nun wurden ihm die Flügel gerissen und ich will ihn irgendwie retten. Nein, ich muss! Irgendwie verdammt! Wir können von Glück reden, wenn er überhaupt noch lebt.. Er müsste jeden Moment mit einer riesigen Geschwindigkeit hier runter fliegen. Ich brauche deine Hilfe, weil ich nicht weiß, was ich machen soll..", flehte ich Tobi an.

*POV Tobi*
Ich war verwirrt, perplex, glücklich und verängstigt. Das schaffte ich alles in einem Moment zu sein. Ich horchte den Worten von ihm aufmerksam, mein Herzschlag beschleunigte sich bei den Worten 'Ich liebe dich' und mir blieb die Spucke weg als ich seine riesigen Flügel sah. Ich erkannte einzelne Schrammen an ihnen, dir er nur wegen der Rettungsaktion hatte. Er riskierte zum zweiten mal sein Leben für mich und er kannte mich seit meinem Lebensanfang. Das war unglaublich. Meine Gefühle übernahmen langsam die Überhand und so ging ich auf Curry zu. Vor ihm legte ich meine Hände um sein Gesicht und küsste den Engel sanft. Er seufzte kurz auf, legte seine Hände an meine Hüfte um mich näher zu sich zu ziehen. Unsere Lippen bewegten sich im Einklang miteinander. Man spürte förmlich dieses Feuer zwischen uns brennen und die Leidenschaft dahinter. Der Kuss war der beste, den ich je hatte, weil sich in meinem Körper ein Kribbeln und eine Wärme ausbreitete. Wir lösten uns und ich legte meine Stirn an seine. "Danke für alles Curry. Ich l..." Ich wurde unterbrochen, da hinter meinem Engel ein helles Licht auftauchte. "Ich liebe dich auch!", sagte ich noch schnell. Curry sah mir nochmal in die Augen, küsste mich kurz und verschwand durch das Portal, das sich nach ihm sofort schloss. Ich war so glücklich wie noch nie in meinem Leben. Ich verpflanzte mich ins Bett und rief Erik an, damit er kurz rüber kommen konnte. In meinem Kopf ging ich nochmal alles durch. Ich hatte einen Schutzengel, der mich liebte und für mich sein Leben riskierte, damit er bei mir sein konnte. Außerdem konnte er sehr gut küssen. Ich hoffte so sehr, dass er wegen mir jetzt keine Strafe bekommen würde. Nach ein paar Minuten kam Erik in mein Zimmer, setzte sich mir gegenüber und war noch komplett ahungslos. Ich erzählte ihm die komplette Geschichte von meiner Rescherche bis zu unserem Kuss und dem Portal. Ich erklärte auch, dass er einen weiblichen Schutzengel hatte und deshalb nicht erschlagen wurde. Erik war genauso verwirrt, perplex, glücklich und verängstigt von all dem wie ich am Anfang auch. Wir diskutierten noch eine Weile darüber und ⬇⬇⬇

*POV Pan*
Mir schmerzte es im Herzen Curry so zerstört zu sehen und Tobi hatte das definitiv auch nicht verdient, dass man ihn so derartig enttäuschte. Ich musste etwas unternehmen und mir kam eine Blitzidee. Curry ließ ich erst mal kurz sitzen, damit ich Dennis ablenken konnte. Curry würde währendessen durch ein Portal gehen um Tobi alles zu erklären und ein paar Minuten mit ihm zu verbringen. Ihm erklärte ich alles flüsternd ins Ohr und er war begeistert. *POV Curry* Pan war einfach die beste Freundin, die man haben konnte. Ich saß ein wenig am Loch bis sich  vor mir ein Portal öffnete. Sie war so stark, dass sie das einfach kontrollieren konnte und ich bewunderte sie so sehr für ihre Kräfte. Sofort ging ich hindurch und landete einfach in Tobis Zimmer mittendrin. Das Portal schloss sich. Ich hatte nur ein paar Minuten Zeit, also musste ich mich beeilen. Tobi lag weinend im Bett und starrte mich an als wäre ich der Teufel persönlich. Naja eigentlich war ich das Gegenteil. "Tobi es tut mir aufrichtig leid. Ich hab nur wenig Zeit um dir das jetzt alles zu erklären, also musst du mir einfach zuhören, okay?" Tobi stand auf, blickte mir in die Augen, wischte tapfer seine Tränen weg und nickte. Ach wie ich ihn liebte. "Tobi, ich bin dein Schutzengel. Ich hab dich angelogen, ich bin nicht hier her gezogen und ich komme auch nicht aus Kleve. Vom Himmel aus beschütze ich dich seit deinem ersten Lebensjahr. Ich hab verhindert, dass du ernsthaft krank wirst, bestohlen wirst oder sogar stirbst. Mehrmals. Neulich als du auf den Gleisen standest... wir beobachteten dich kurz über unser Loch, aber da meine Kräfte noch nicht so ausgereift sind, weil ich noch recht jung bin sprang ich durch und beschützte dich mit meinem Körper anstatt mit meiner Kraft. Erik hat auch einen Schutzengel, meine beste Freundin, deswegen wurde er neulich nicht vom Baumstamm erschlagen. Ich breche gerade zum zweiten mal das Engelsgesetz für dich Tobi und ich kann von einem Wunder reden, wenn ich da lebend raus komm. Was aber der Punkt ist Tobi. Ich liebe dich, ich konnte dich nicht sterben lassen. Ich bin ein verletzter, junger Engel und dürfte eigentlich gar nicht hier sein und ⬇⬇⬇

*POV Tobi*
Der Tag in dem ich Curry traf war der Beste seit Ewigkeiten. Ich war so glücklich und voller Hoffnung. Allerdings wurde ich nach ein paar Tagen sehr skeptisch und traurig. Curry meldete sich einfach nicht bei mir. Hatte er kein Telefon? Hatte er überhaupt ein Zuhause, ne.. warum kam er nicht einfach nochmal bei mir vorbei? Er würde mir doch alles erzählen, vorallem, weil er neu hier herzog in unser Dorf in der direkten Nähe bei Köln. Nach einer Woche wollte ich trotzdem noch nicht aufgeben. Damit ging ich in unser Rathaus und informierte mich über eine neue Familie, oder einfach irgendwer der neu hier war. Wisst ihr was? Die Frau dort fand mich als verrück, weil schon seit einem Jahr niemand mehr ins Dorf zog. Wütend, traurig und enttäuscht ging ich nach Hause. Ich dachte Curry hätte wirklich Interesse, aber ich hatte mich getäuscht. In meinem Zimmer schmiss ich mich in mein Bett, warf das Kissen mit voller Wucht an die Wand und weinte so sehr wie noch nie in meinem Leben.
*POV Curry*
In mir baute sich ein unheimlich schlechtes und übles Gefühl auf. So gern hätte ich ihn angerufen, wäre erneut zu ihm gekommen und erneut mit ihm geredet. Am liebsten hätte ich ihm auch die Wahrheit erzählt, aber nichts von all dem konnte ich machen. Völlig deprimiert saß ich an Pan und meinem Loch und sah Tobi beim Weinen zu. Mir flossen selbst die Tränen die Wangen hinunter und unterdrückte mein Schluchzten. Pan saß mir gegenüber, redete etwas doch ich war zu sehr an meine Trauer und Selbsthass gefesselt. Ich hatte Tobi zutiefst verletzt und ich konnte nichts machen. Ich ging davon aus, dass ich viel zu schwach war um es zu überleben, wenn man mir die Flügel raus riss. Meine Kräfte waren nicht so stark, wie bei den älteren Engeln. Und auf die Erde fliegen konnte ich nicht nochmal, das wäre mein Todesurteil.  Mein Herz war noch nie so voller Verzweiflung und Trauer. Ich hatte Tobi verloren. #currbiislife #currbi

*POV Curry*
Wie befohlen setzte ich mich auf einen Stuhl auf der anderen Seite des Schreibtisches. "Du weißt warum die hier bist? Erzähl mir doch einfach mal die Geschichte, Curry." Ich überlegte kurz und versuchte nicht ängstlich zu wirken. "Also.. es kam ein Alarm von meinem Schützling Tobias. Ein Zug raste auf ihn zu, aber ich dachte meine Kraft wäre zu schwach um ihn aufzuhalten. Also flog ich hinunter. Tobias konnte ich schützen und das ist letztendlich unsere alle Aufgabe." Mfuyu ignorierte gekonnt meine letzte Aussage. "Es ist uns verboten die Erde zu betreten! Seit 500 Jahren war niewieder ein Engel auf der Erde bis zu dir nun. Es ist toll, dass du Tobias schützen konntest, aber abstatt auf die Erde zu fliegen hätten alle anderen ihn sterben lassen! Ich nämlich auch! Du hast dich in große Gefahr gebracht, hast dich verletzt, hast das größte Gesetz der Engel gebrochen und hättest alle Engel verraten können! Normalerweise sollte ich dir die größte Strafe erteilen! Du weißt was das bedeutet?" Ich nickte hastig. Mein Boss schrie mich teilweise an und blickte mir grimmig ins Gesicht. Ich sank immer mehr in mich selbst zusammen. "Ich gebe dir noch eine Chance Curry. Sei es die kleinste Verspätung, Verrat oder Lügen, dann reiß ich dir persönlich die Flügel raus und werfe dich runter, verstanden? Noch ein Fehler und du bist weg vom Fenster. Du kannst gehen." Sofort stand ich auf und ging so schnell es ging raus. Ich schnappte mir Pan, flog zum Loch und erklärte ihr alles. Sie war genauso geschockt wie ich. Die Strafe des Flügel reißen. Es ist die höchste Strafe mit dem größten Leid. Angeblich sind es unerträgliche Schmerzen und normalerweise überlebt man dann auch nicht mehr den Sturz auf die Erde. Man verliere angeblich schon beim Reißen das Bewusstsein. Über meinem Körper zog sich eine Gänsehaut. Wenn nur irgendjemanden erfahren würde, dass ich in Tobi verliebt war bedeutete das sozusagen meinen Tod. Es durfte nie jemand erfahren. Pan würde mich nie verraten, da legte ich meine Hand ins Feuer. So tollpatschig wie ich aber des Öfteren war konnte ich mir selbst zutrauen es irgendwie zu laut zusagen oder sonst wie. #currbi #currbiislife

*POV Tobi*
Diese Augen des Jungen. Sie waren so blau wie ein Ozean, so wunderschön und klar. Sie glänzten und sahen so besonders aus. Ich hätte in ihnen versinken können. Er war komplett in weiß gekleidet, aber sie war dreckig. Sein blondes Haar war völlg verwuschelt, aber bei ihm sah es gut aus. Gerade wollte er schon wieder gehen, doch ich wollte nicht. Er kam mir so besonders und... ich hab keine Worte dafür. "Warte!", bekam ich gerade so aus meinen Mund raus. Der Junge drehte sich um, ging nochmal her und blickte mir wieder in die Augen. "Du.. du kannst doch jetzt nicht einfach gehen. Du hast mir mein Leben gerettet. Ich.. ich will mich revonschieren." "Wie heißt du überhaupt und wo kommst du her? Ich hab dich noch nie hier gesehen.", mischte sich jetzt Erik ein. Der Junge sah uns verwirrt und nachdenkend an. "Ähh... äh ich heiße... Curry und... äh... komme von... Kleve. Ursprünglich. Ich.. äh... zog erst hier her.", stotterte er. "Curry? Also ich bin Tobi und das ist Erik. Was hältst du denn so, wenn du zum Zocken mit uns kommst? Oder willst du lieber mit zum Essen kommen? Oder was anderes?", schlug ich ihm vor. Ich wollte irgendwie Zeit mit ihm verbringen. Curry. Das war so ein komischer Name, aber er war besonders. Genauso wie sein Aussehen, das Verhalten oder seine Ausstrahlung. Mich zog es in einen Bann der Schönheit. "Ich.. äh.. zocken hört sich gut an.... glaub ich.", stotterte er. Und zocken mochte er auch! Besser konnte es doch nicht werden. Damit nahmen ihn wir mit zu mir nach Hause und dort schlossen wir die Konsole an und zockten Fifa. Curry kannte es komischerweise noch nicht, aber er wurde immer besser. Erik ging schon bald und so waren wir beide alleine. Sein Lachen erfüllte das ganze Haus und erwärmte mein Herz. Nach über zwei Stunden musste er nach Hause. "Hey Curry. Danke nochmal für heute. Wir.. wir können uns gerne nochmal treffen, wenn du willst natürlich.", sagte ich nervös. "Ja klar. Es hat echt Spaß gemacht." Ich schnappte mir einen Zettel und schrieb meine Telefonnummer darauf. Curry nahm ihn lächelnd und verabschiedete sich dann. In meinem Zimmer rutschte ich die Tür hinunter und lächelte zufrieden. ⬇⬇⬇

*POV Curry*
Mein Rücken schmerzte wie noch nie in meinem ganzen Leben. Meine Beine waren schwach, aber ich gönnte ihnen keine Pause. Mein Herz schlug viel zu schnell und mein Puls schoss in die Höhe. Mein Atem ging schnell und meine Augen tränten ein wenig. Ich näherte mich immer weiter Tobias, doch leider auch der Zug. Ich durfte ihn nicht sterben lassen! Meine Beine verschnellerten sich noch, meine Arme zog ich nach vorne. Nach wenigen Schritten berührte ich die Schulter von Tobi, dann schürzte ich mich auf ihn, um ihn weg zuschupsen. Im Flug drehte ich uns, so dass Tobi auf mir landete und ich schmerzvoll auf dem Boden. Der Zug hupte und fuhr mit rasender Geschwindigkeit vorbei. Ich spürte das Gewicht von Tobi auf meinen Körper. Ich wimmerte kurz auf vor Schmerzen und dann erwachte Tobi aus seiner Starre. Er rappelte sich ein wenig auf, dass er nicht mehr komplet auf mir lag. Ich öffnete meine Augen und sah in sein geschocktes Gesicht. Wir blickten uns beide in die Augen. Seine waren wunderschön, das wusste ich schon, aber jetzt in dieser Nähe glänzten sie wie ich noch nie welche sah. Erik meldete sich zu Wort und half Tobi aufzustehen. Ich lag noch am Boden und dann wurde mir die Hand von Tobi angeboten, die ich einfach nahm. Durch meinen Körper schossen nur so die Gefühle, dieses Kribbeln im Bauch. Ich stand mit seiner Hilfe auf und so standen wir drei in einem kleinen Kreis. Erik und Tobi sahen mich immer noch so komisch an. "So. Um es kurz zu fassen. Fordert euer Glück nicht heraus. Ich hätte jetzt auch nicht hier sein können und du wärst jetzt tot. Macht so etwas nicht nochmal, das ist einfach blöd." Damit sah ich sie kurz noch nickend an und drehte mich um zum Gehen. Ich durfte eigentlich gar nicht hier sein. Ich durfte ihnen körperlich gar nicht helfen. Ich durfte das nicht! Ich war immer ein guter Engel. Ich folgte immer den Gesetzten und das würde definitiv Folgen haben. Humpelnd ging ich also ein paar Schritte. #currbiislife #currbi

*POV Curry*
"Tatti was ist denn jetzt schon wieder passiert?", fragte ich meine beste Freundin, als sie genervt an ihrem typischen Loch saß im Schneidersitz. "Dieser Idiot! Der tickt einfach genauso wie Tobi. Gerade wär er mir fast gestorben!" Ich setzte mich still einfach neben sie, nickte damit sie es mir erzählte. "Erik. Der wollte mit dem Fahrrad zu Tobi und fast wäre er von einem Baumstamm erschlagen worden, weil er Kopfhörer in den Ohren hatte und so die Motorsäge nicht hörte!", erzählte sie sichtlich gerzeit und gestikulierte wütend mit ihren Armen.  Ich lächelte sie nur wissend an und meinte, dass sie es doch bestimmt verhindert hatte. "Maaaan... warum müssen wir beide diese Chaoten beschützen. Die können gerade noch so sicher aus dem Bett steigen so oft mussten wir schon eintreten. Das ist doch nicht normal!" Oh ich verstand sie zu gut. Wie oft ich schon Tobi beschützen musste vor Unfällen, Verletztungen oder sogar Diebstählen! "Tja Pan. Aber dafür lieben wir wahrscheinlich diese zwei Idioten.", flüsterte ich ihr zu. Sie kicherte nur und nickte verlegen. Warum ich flüsterte? Es war eigentlich verboten sich in seinen bestimmten Menschen zu verlieben, den man beschützen muss. Vorallem darf ich das schon dreimal nicht, mich in Tobi zu verlieben. Pan und ich empfanden das als normal, aber nicht die anderen Engel oder sogar unser Vater. Naja, aufjeden Fall blickten wir gerade vom Himmel aus auf die beiden Jungs hinunter. Gerade umarmten sie sich. Ich seufzte schwer. Wie gerne ich einfach mit Erik befreundet wäre und mit Tobi in einer Beziehung. Nein. Ich wäre schon überglücklich einmal auf der Erde zu sein und noch besser wäre es mit Pan, ihren Erik und meinen Tobi. Doch das wird wahrscheinlich nie wahr werden. #currbi #currbiislife

*POV Tobi*
Laute Musik dröhnte mir in die Ohren. Mein Körper bewegte sich wie von selbst im Rhythmus. Der Alkohol ließ mich mein Umfeld vergessen und machte mich glücklich. Neben mir sah ich meinen besten Freund Erik. Ich wurde heute erst 17 Jahre und er war schon 19, aber das hinderte uns keines Wegs. Wir feierten noch lange in die Nacht hinein bis es 2 Uhr war. Wir zogen uns beide zurück und verschwanden auf die dunklen Straßen von Köln. Wir hielten uns gegenseitig fest als wir vor uns her torkelten. "It's the time of my liiiiifeeee" sangen wir beide irgendwie. An einer Kreuzung mussten wir uns wie immer verabschieden. Mein Weg war ein bisschen länger als der von Erik, aber mir kam eine brilliante Idee. Es gab hier eine Abkürzung, die eigentlich genau zu mir nach Hause führte. Also schlich ich um die dunklen Häuser und war gerade totmüde. Meine trägen Beine konnten mich gerade noch so halten. Ich stapfte durch das hohe Gras und fiel immer wieder mal hin. Dieser verdammte Alkohol in meinen Blut war so schwer in meinen Körper. An der Hälfte der Strecke waren die Zuggleisen. Natürlich war es eine völlig dumme Idee das jetzt zu machen, doch damals konnte ich mich nicht aufhalten. An den Gleisen angekommen legte ich mich genau zwischen die Schienen hin und schlief sofort ein. Es war zwar nicht bequem, aber das machte mir in dem Moment nichts aus. Am nächsten Tag wurde ich geweckt und im blinzeln konnte ich einen Polizisten entdecken. "Er lebt!", schrie er auf einmal. Was? Ich redete mit vielen Sanitätern und Polizisten bis es mir endlich erklärt wurde. Ich schlief auf den Gleisen ein und ein Zug rollte über mich, doch ich wachte nicht auf und überlebte alles ohne jeglichen Schaden! Für mich hörte sich das wie ein riesiges Wunder an, doch ich war unendlich froh darüber. Bei meinen Eltern erklärten die Polizisten alles und sie waren natürlich sauer und zeitgleich auch überglücklich. "Du hast einen wahren Schutzengel mein Sohn! Dir hätte alles mögliche passieren können! Normalerweise wärst du jetzt tot.", sagte mein Vater. Ich bekam auf jeden Fall für zwei Wochen Hausarest, aber damit konnte ich leben. ⬇⬇⬇

*POV Tobi*
Damals sah mich Curry mit voller Hoffnung in die Augen, das brachte mein Herz zum Schmelzen und ließ mich in seinen blauen Augen versinken. Sie waren so wunderschön. "Wie könnte ich dich nicht mehr lieben Curry? Du warst und bist meine erste wahre, große Liebe. Während unserer Trennung dachte ich jeden Tag an dich. An uns. Ich hatte nicht den Mut dir gegenüber zustehen und zuzugeben, dass alles meine Schuld war. Ich liebe dich wie am ersten Tag Kevin Dorissen. Wie am ersten Tag, als ich dich das erste mal sah." Wir standen uns gegenüber und nahmen uns in den Arm. Auf einmal fing Curry stark zum Weinen und zum Schluchzten an. Seine Schultern bebten und ich strich einfach über seinen Rücken. "Es ist doch alles gut Curry. Du musst nicht weinen.", flüsterte ich in sein Ohr. "Es.. es ist so schön... dich wieder.. bei mir zu haben.. und.. und ich liebe dich.. auch Tobi. Wie am.. am ersten Tag. Ich weine nur vor Freude." Tja. Das wars dann wohl mit unserer Tragodie, doch diese war damit vorbei. Wir lebten zusammen weiterhin in Darmstadt und das nun seit 30 Jahren. Jetzt war schließlich 2017! Ich war zwar schon 55 Jahren alt und Curry 52, aber das änderte nichts. Wir standen uns wieder gegenüber, genauso wie bei unserer Versöhung. Nur diesmal standen wir vor einem kleinen Altar bei der Nordsee, wo Curry und ich zusammen waren. Unsere Familien und Freunde saßen hier und ein Priester redete irgendwas. Ich starrte aber nur Curry an bis er zum Reden anfing. "Tobi. Ich werde dich für immer lieben bis zu unserem Ende. Ich werde dich lieben wie am ersten Tag." Mir liefen still und heimlich Tränen über die Wangen und er steckte mir den Ring an. Ich tat es ihm gleich nach meiner Rede. "Ich erkläre sie hiermit zum Ehepaar Kevin und Tobias Fulk." Damit küssten wir uns und im Hintergrund wurde geklatscht. Es wurde unser Lied gespielt von Elvis und es war der schönste Tag meines Lebens. Wir tanzten noch viel, machten mit der gleichen Kamera die Fotos und planschten auch wieder im Meer. Im Jahr 2017 heirateten wir beide, zogen in ein gemeinsames Haus und lebten unser Leben glücklich weiter. Tatsächlichen liebten wir uns wie am ersten Tag. ⬇⬇⬇

*POV Curry*
Mir fiel ein riesen Stein vom Herzen. Ich weinte vor Freude, als er diese Worte aussprach 'meine große Liebe'. Ich war so glücklich, wie schon lange nicht mehr. Auf einmal beschleunigte sich sein Herzschlag und er wurde bewusstlos. Was war denn jetzt los? Der Herzschlag wurde wieder langsamer. "Wahrscheinlich hatte er so starke Kopfschmerzen und wurde dadurch bewusstlos. Wir müssen das Schmerzmittel erhöhen und er könnte Fieber bekommen. Und er wird vielleicht auch stetige Übelkeit bekommen, aber nicht unbedingt. Sonst muss er einfach im Bett bleiben, nichts lesen oder fernsehen.", murmelte ich vor mich her. Ich schloss eine Inufsion an und wandte mich Erik zu. Meine Wangen waren nass von den Tränen und die Augen rot. "Es ist gut, dass er uns erkannte Curry. Und was sagte er? Du wärst seine große Liebe.", sagte er und nahm mich in den Arm. "Ich weiß. Ich weiß. Ich bin auch unendlich dankbar dafür.", flüsterte ich, doch trotzdem hatte ich ein mumiges Gefühl, das ich aber ignorierte. Den restlichen Tag verbrachte ich gut in der Arbeit und meine Stimmung war sehr gehoben. Das änderte sich auch nicht, da Tobi schon am nächsten Tag wieder aufwachte. Ich wollte ihn nicht so überstürzen, deswegen behandelte ihn Erik. Sie hatten auch während unserer Trennung, als Tobi in Köln war immer noch Kontakt und Tatti verriert mir, dass er auch öfters hier in Darmstadt war, aber nicht den Mumm hatte mit mir zu reden. Tobi blieb noch zwei weitere Tage im Krankenhaus bis wir ihn entlassen hatten. Aber was jetzt? Sein Motorrad war Schrott und er hatte immer noch ein gebrochenes Bein mit Krücken. Erik meinte zu mir ich sollte ihn mitnehmen und bei mir lassen bis er wieder nach Köln wollte bzw. musste bzw. konnte. Also schnappte ich ihn mir nach der Entlassung und zusammen mit Erik fuhren wir zu meiner Wohung wie jeden Tag. Ich wusste, dass ich mit ihm reden musste, doch ich hatte Angst. Diese Angst ihn wieder zu verlieren, das dritte mal! Ich liebte ihn immer noch wie am ersten Tag und ich bezweifelte irgendwie seine Aussage, ich wäre seine große Liebe. Schließlich stand er unter starken Medikamenten, war gerade von der Bewusstlosigkeit aufgewacht und ⬇⬇⬇

*POV Erik*
Ich hielt Curry noch mehrere Minuten in meinen Armen bis er sich selbstständig löste, um sich die Tränen weg zuwischen. "Wenn du willst kann auch ich oder ein anderer Arzt ihn behandeln.", schlug ich ihm vor, doch er schüttelte nur den Kopf. "Ich.. ich kümmere mich um ihn. Wie ich es damals auch schon tat. Es wär aber gut, wenn du einfach hinter mir bist und mir hilfst im Notfall. Dafür wär ich schon unendlich dankbar." "Das ist selbstverständlich Kevin. Wir können zusammen nochmal zu ihm gehen und dann machen wir Feierabend." Zusammen also zogen wir unsere Kittel aus und maschierten mit unseren Taschen zu Tobis Zimmer. Ermutigend drückte ich Kevins Schulter und wir betraten seinen Raum. Tobi sah tatsächlich nicht gut aus und ich las mir die Beschreibung auf seinen Papieren. Schwere Gehirnerschütterung, gebrochenes Bein, innere Verletztungen (noch nicht genau messbar), Prellungen und große Wunde auf der linken Seite. Mir blieb erstmal die Spucke weg. Das waren viele Verletztungen und ich wusste nicht, was genau damit gemeint war mit innere Verletztungen. Das machte mir tatsächlich Sorgen, genauso wie Curry, der mir über die Schulter sah. "Das bekommen wir scho  wieder hin. Wir zusammen, okay? Tobi schafft das schon und morgen werden wir sehen wie er sich schlägt." Zusammen sahen wir uns Tobi noch genauer an, doch ich musste zu Tatti langsam zurück. Curry wollte ich mitnehmen und erst nach langer Diskussion kam er dann auch mit. Er hatte einen anstrengenden Arbeitstag, er brauchte Ruhe und Schlaf. Also saßen wir in meinem Auto und ich fuhr in Richtung seiner Wohung, die eh auf der Strecke lag. "Meinst du.. meinst du Tobi schafft das? Ich mein innere Blutungen! Und es bedeutete noch nie etwas gutes, wenn es noch nicht genau messbar war. Oder die schwere Gehirnerschütterung! Was wenn er all seine Erinnerungen dadurch verliert oder er nicht mehr aufwacht?" "Kevin, beruhig dich! Du weißt, dass man normal aufwacht bei einem Schädel-Hirn-Trauma, egal welchen Grades. Und wegen den inneren Blutungen sehen wir morgen weiter. Das schafft unser Tobi schon. Da bin ich mir fast sicher." #currbi #currbiislife

*POV Tobi*
Ich freute mich riesig meine beiden Chaoten wieder zu treffen und das für ein ganzes Wochenende! Erik nahm sich auch extra für Samstag frei um die Zeit mit uns zu verbringen. Die Notfälle würden seinen Kollegen übergeben, er arbeitete ja im Krankenhaus und war sozusagen der Oberarzt dort. Kevin war sein Kollege und angeblich machte er seine Arbeit sehr gut und war auch beliebt bei den Patienten bzw den Kollegen. Ich nahm mir auch vor am Sonntag mit ihm zu reden, doch ob ich das wirklich durchzog.. Auf jeden Fall fuhr ich am Freitag Abend zirca um 6 Uhr Abends erst los. Ich musste arbeiten, also würde ich erst um 8 Uhr ungefähr bei ihnen sein. Also schwang ich mich mit einem Rucksack auf mein Motorrad und fuhr los. Ich liebte dieses Gefühl des Windes auf meinem Körper. Dieses klischeehafte Gefühl der Freiheit und Geborgenheit. Während dem Fahren bildete sich immer ein Lächeln auf meinen Lippen und ich verflog immer wieder mit meinen Gedanken wie auch in dieser September Nacht. Was würde ich Curry sagen nach 3 Jahren? Hatte er sich sehr verändert? Liebte er mich immernoch wie ich ihn? War er in einer neuen Beziehung? Ich wusste, dass ich seine Liebe eigentlich nicht verdiente. Schließlich machte ich mit ihm Schluss, benahm mich am Ende der Beziehung wie ein Arsch und meldete mich 3 Jahre lang nicht ein mal bei ihm! Ich hatte es eigentlich nicht verdient, dass er mich mit offenen Armen wieder lieben würde. Ob er wohl.... meine Gedanken wurden von einem hellen Licht unterbrochen, das neben mir auf einmal auftauchte. Unter dem Helm riss ich die Augen auf, versuchte auszuweichen, doch es war zu spät. Der LKW raste in mich hinein und ich flog mehrere Meter weit weg und krachte mit einer Wucht wieder auf. Mein Körper fühlte sich so taub an und ich war gerade noch so bei meinen Gedanken da. Ich versuchte meine Augen offen zu halten, doch ich schaffte es nicht und sie fielen müde zu. In meinen Ohren hörte ich nur noch ein Rauschen und das war das letzte was ich wahrnahm. Was passierte mit mir? #currbi #currbiislife

*POV Tobi*
3 Jahre. 3 Jahre sah ich Kevin nicht wieder. Des öfteren war ich in Darmstadt, doch ich bekam es nicht hin ihn zu besuchen, geschweige denn ihn anzurufen. Meine Karriere dagegen lief relativ stabil weiter. Also ich war so wie vor 3 Jahren. Ich machte meine üblichen Rennen und gewann ab und zu. Allerdings nicht mehr so oft wie vorher, da ich Curry nicht mehr als Anfeuerer hatte. Nebenbei arbeitete ich wieder in einer Werkstätte. Es war nicht mehr so wie damals, doch ich versuchte so zu leben. Erik und Tatti schimpften mich jedesmal, wenn ich ihnen sagte, dass ich immer noch nicht mit Curry redete. Ich wusste es doch selbst nicht, was ich wollte. Es war so still und alleine in meiner kleinen Wohung. Außerdem akzeptierte ich langsam das Geschehene im Krieg. Als ich mich von Curry trennte nahm ich mir viel Zeit um das alles zu verdauen. Ich war auch noch bei der Mutter von Dennis und unterhielt mich ein paar Stunden lang mit ihr. Der Vater war weg gegangen als Dennis geboren wurde, aber sie liebte ihn trotzdem unendlich. Die kleine Schwester von ihm traf ich auch, die ihren Bruder vermisste. Die Mutter, Magrid, wünschte mir nur das Beste zukünftig und war mir sehr dankbar für diese Geschichte, auch wenn sie unendlich traurig war, laut ihr. Sie wünschte mir Gottes Segen und alles so. Naja, aufjeden Fall half mir dieses Gespräch sehr über Dennis hinweg zukommen. Vergessen würde ich ihn nie, aber ich akzeptierte seinen Tod, irgendwie. Anderes Thema, zu diesem Zeitpunkt telefonierte ich mit Erik. Er meinte, dass ich mal wieder vorbei kommen musste. Tatsächlich hatte ich die beiden seit Monaten nicht mehr gesehen hatte und so packte ich eine Woche danach ein paar Sachen zusammen, damit ich am Freitag Abend fahren konnte. Ich würde das Wochenende bei ihnen verbringen. Was würde ich aber machen, wenn ich Curry wieder sehen würde? Ich liebte diesen Doofkopf doch immer noch wie am ersten Tag, doch ich war einfach nur ein elendiger Feigling, verdammt...#currbi #currbiislife

*POV Curry*
"Warte bitte.. und.. und hör mich auch an." Wir standen zusammen an der Tür und blickten uns beide in die Augen. Er nickte kurz als Bestätigung. "Ich... ich akzeptiere.. deine Entscheidung. Ich.. will, dass es dir besser geht und wenn es so sein muss, dann ist es mir das wert. Ich überlass es dir, wann.. o.. oder ob du wieder kommst, doch bei mir bist du immer wilkommen und ich... ich werde dich immer lieben Tobi. Ich werde dich nicht vergessen und ich lass dir die Zeit, die du brauchst. Ich weiß, dass ich dir vielleicht nicht so helfen kann dabei, aber wenn du das Bedürfnis hast mit mir zu reden oder so... komm einfach vorbei. Das wichtigste ist, dass es dir besser geht, da.. da nehm ich das inkauf. Bi.. bitte versuch.. dass es dir besser geht, ja?" Während ich diese Worte aussprach flossen mir die Tränen über die Wangen und auch Tobi musste sich stark zusammen reißen. Er nickte nur und sagte: "Es ist das Beste. Glaub mir." Er kam mir näher und nahm mich in die Arme. Nun brach ich völlig zusammen und schluchzte in seine Halsbäuge. Meine Hände krallten sich in sein Shirt am Rücken. Mein Körper bebte beim Weinen und wahrscheinlich konnte man mein Weinen im ganzen Haus hören. Tobi strich mir beruhigend über den Rücken und weinte selbst still und leise. Wir lösten uns damit ich meine Wangen trocknen konnte. "Wir sehen uns Kevin." Mit diesen Worten drehte er sich um und verschwand im Treppenhaus. Ich ging wieder in meine Wohung. *Allgemein* Die beide, von Liebe schlagenden Herzen, trennten sich und wer wusste wann sie sich wieder vereinen konnten. Beide trauerten über die Beziehung, doch beide wussten, dass es das Beste für sie waren. War es damit das Ende ihrer Beziehung? Fanden sich die beiden wieder zusammen? Würde ihre Liebe wieder so brennen wie am Anfang? #currbi #currbiislife

*POV Curry*
An diesen Abend fand meine Seele und mein Herz keinen Schlaf. Verzweifelt rollte ich mich im Bett umher, doch mir fehlte die Wärme neben mir, wie vor der Zeit als er im Krieg war. Es fehlte dieser Körper, der unendlich wohltuende Wärme ausstrahlte, das Herz das neben mir die gleiche Liebe empfand, die Arme, die sich schützend um mich legten. Es fehlte dieses Gefühl der Liebe und Geborgenheit. Ich lag hier nur im Dunklen alleine und es war bitterkalt. Tobi war nicht mehr der selbe. Alkohol trank er nur sehr selten und das Rauchen gab er schon vor Jahren auf. Das war wohl die deprimierte, dunkle und schwierige Seite an Tobi. Ich liebe in von ganzen Herzen, und ich weiß dass diese Seite ihm nicht gut tat. Er wollte das doch selbst nicht, doch ich wusste einfach nicht, was ich tun sollte! Zuerst dieser Traum, dann das zerbrochene Glas mit Milch und jetzt dieser völlige Rückstoß. Der Krieg hatte ihn zerstört. Ich lernte im Studium, dass sich manche Situationen ins Gedächnis "brennen" konnten, so dass man immer wieder daran denken musste und man es nicht vergaß. Bei Tobi war das der Fall... Ich stand auf um nach ihm zu sehen im Wohnzimmer. Dort lag er verkrampft auf dem Sofa, seine Wangen waren nass und er zitterte leicht. Den Anblick konnte ich nicht ertragen und so weckte ich ihn auf. "Tobi.. Tobi?" Er öffnete seine Augen und sah mich an. Innerlich fing ich zum Schreien an. Seine Augen waren blass, keinerlei Lebenskraft, Liebe oder Verlangen waren in ihnen zu sehen. Sie waren leer, kalt und nicht wieder zuerkennen. "Geh ins Bett Kevin. Du sollst schlafen." Der Atem blieb in mir stehen, das Herz setzte aus. "Aber.. kommst du.." Weiter konnte ich nicht sprechen, da er mir das Wort abschnitt. "Ich sagte geh ins Bett Kevin!", sagte er mit höherer Lautstärke. Meine Hand zuckte zurück, als ich versuchte seine Wange zu streicheln. So hatte er noch nie mir mir geredet, schon gar nicht in diesem Ton! Mit gesenktem Kopf ging ich wieder ins Schlafzimmer, legte mich hin und schloss die Augen. Still und leise flossen die Tränen aus meinen Augen und mein Herz zog sich schmerzend zusammen. Ich kroch mich in ein kleines Bündel zusammen und weinte.
#currbi #currbiislife

*POV Curry*
Nach unserer Kuschelaktion ließen wir Tobi sich kurz abwaschen und frische Klamotten anziehen. Ich hüpfte in der Wohung herum wie ein Kleinkind, was seine Süßigkeiten bekam. Ich war ganz hibbelig, aber es war so schön wieder glücklich zu sein. Tobi schlufte nach 15 Minuten aus dem Schlafzimmer und ich kam ihm entgegen. Er grinste mich an, drückte mich an sich und küsste mich. Es war voller Leidenschaft und wir steckten unsere Sehnsucht in den Kuss hinein. Seine Zunge strich über meine Lippen und zusammen spielten wir und vertieften ihn mehr. Meine Hände wanderten unter sein Shirt und berührte seinen Bauch bis zur Brust. Tobi löste sich und blickte mich an. "Da können wir später weitermachen.", flüsterte er mir ins Ohr. Wir gingen in die Küche und setzten uns zu den beiden. Gierig verspeisten wir die Lasangne. "Also Tobi... erzähl uns, warum du von den Soldaten als tot erklärt wurdest.", sagte Tatti neugierig. Natürlich interessierte es mich auch brennend. "Also... wir wurden bei einem Marsch überfallen. Ich kam wegen den... Bomben von den Kameraden ab. Ich hab mich verletzt bei dem Sturz und anscheinend wanderte ich mehrere Tage umher. Vielleicht verschlief ich auch wegen den Wunden. Auf jeden Fall war ich von der Route abgekommen und erst nach ein paar Tagen kam ich wieder beim Lager an, doch es war keine Menschenseele da. Ich konnte niemanden anrufen und so verband ich kurz die Verletztungen und packte das Wichtigste zusammen. Dann nahm ich mir ein altes Auto und fuhr einfach weg. Irgendwann kam ich beim Bahnhof an. Dort schleichte ich mich illegal in einen Wagon mit Lebensmittel. Zum Glück fuhr dieser nach Deutschland, genauer gesagt nach Köln. Von dort aus gab ich der Regierung und den Kommandanten bescheid und ich fuhr mit dem Zug wieder hier her nach Darmstadt. Tja und hier bin ich wieder." Wir drei blickten Tobi erstaunt, besorgt und glücklich zugleich an. Ich lehnte mich an seine Schulter und er gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Die Kommandanten meinten, dass ich nicht mehr in den Krieg müsste, nur im Notfall. Sie sprachen mich von der Wehrpflicht frei. Ich muss da nicht mehr hin." Ich hob meinen Kopf und sah in seine blauen Augen. ⬇⬇⬇

*POV Kevin*
Es verging eine ganze Woche seit dem Tobi starb. Zum Glück hatte ich frei, denn mich bekam man nicht mehr wirklich zum Bewegen. Ich lag im Bett und ließ mich gehen. Erik und Tatti wollten gerade etwas kochen, doch ich glaubte weniger, dass ich etwas aß. Gerade wollte ich über den Gang wieder ins Bett kriechen, als es an der Tür klingelte. Erik und Tatti hörten es nicht wegen den bruzelnden Fett, also öffnete ich diese. "Ja Hallo?", sagte ich und sah die Person nicht einmal an. "Das ist aber eine nette Begrüßung." Diese Stimme... die konnte nur einer Person gehören! Meine Augen sahen sofort in ein bärtiges, dreckiges Gesicht, aber es handelte sich um Tobi. Bilde ich mir das gerade nur ein? Mit zitternder Hand berührte ich seine Schulter und tatsächlich berührte ich meinen Tobi. "Du bist es.. wirklich.", flüsterte ich und mir kamen Tränen über die Wangen gelaufen. Tobi näherte sich mir und legte seine Arme um mich. Ich drückte mich an ihn und weinte in seine Schulter. Wir hielten uns in den Armen und ich versuchte mich irgendwie zu beruhigen. "Wie.. wie kannst du... die Soldaten.. sagten du seiest tot!", stotterte ich. "Ich erzähl dir später alles, okay?", beruhigte er mich. "Ich hab dich so vermisst Tobi..", und umarmte ihn wieder. "Ich hab dich auch vermisst Kevin.", flüsterte er in mein Ohr. "Curry, wer ist an der... Tür.", hörte ich Tatti hinter mir. Wir lösten uns und sie stand mit offenen Mund dar. "Tobi!", schrie sie fröhlich und umarmte ihn auch. Erik machte natürlich das gleiche. Nun konnte ich mir Tobi genauer ansehen. Er trug noch seine dreckige Uniform und er hatte sehr abgenommen. Sein Körper, die Hände und das Gesicht waren alles voller Schmutz. An seinem Rücken war die Uniform zerrissen und ich erkannte ein paar Schrammen und eine größere Verletzung am Bein. An sich sah er sehr schlimm aus, aber es handelte sich weiterhin um meinen Tobi. Ich würde ihn nie wieder her geben. Ich fühlte mich seit langem wieder unendlich glücklich und mit Liebe umhüllt. So viel gelacht und vor Freude geweint war schon lange her. Es war der beste Tag seit langem.  #currbi #currbiislife
➡ Sorry, dass es heute erst kommt. 😊

*POV Kevin*
Ich wusste nicht wie lange ich nur auf dem Sofa saß. Irgendwann bemerkte ich Erik und Tatti, die versuchten mich zu sich zu bekommen. Ich gab ihnen vor Wochen den Ersatzschlüssel, damit sie immer kommen konnten wann sie wollten. Anscheinend bekamen sie auch die Nachricht, denn Tatti weinte vor meinen Augen. Ich erwachte aus meiner Starre, stand auf und nahm sie in meine Arme. Sie weinte an meiner Schulter und meine Tränen tropften auf ihr Haar. Erik sah uns traurig an und er machte eine große Bärenumarmung um uns beide. Ihm flossen wie mir leise die die Tränen hinunter. Ich griff mich verzweifelt an das Oberteil von Tatti und versuchte Halt an ihr zu gewinnen. Mein Halt war nämlich nicht mehr hier und so fiel ich in ein Loch ohne es gewollt zu haben. Unser Schluchzten war das einzige Geräusch in der Wohung. Irgendwann löste Tatti sich ein wenig von mir und die Familienumarmung war vorbei. Wir sahen uns an und jeder wischte die Tränen weg. Ich sah den beiden an, dass sie sich genauso schlecht fühlten wie ich selbst. "Es... es.. tut mir.. so leid.. Curry. Ihr wart... so ein... süßes.. Paar und ihr.. habt es nicht.. verdient so schnell.. und Tobi.. hat es.. auch nicht.. verdient und... ahh *schluchz*", stammelte Tatti vor sich her. Erik nahm sie in seine Arme und sie fing erneut an zu weinen. Die beiden kannten Tobi schon seit Jahren und nun war ihr bester Freund verstorben. Ich verlor an diesem Tag meine große Liebe, die erste wirkliche Liebe. In Träumen waren wir beide ein glückliches Paar und zusammen lebten wir in einem größeren Haus, wir hatten ein Kind und drei Hunde. Nun war ich alleine im Dunklem. Er war das Licht, was mit jeden Tag alles erhellte. Ich wurde Tag für Tag immer glücklicher und ich wollte nicht, dass diese Gefühle aufhörten. Jeder Kuss, jeder Körperkontakt, jedes Lachen, jeder Ton aus seinen Stimmbändern, jede Umarmung in seinen starken Armen oder jeder Sex mit ihm war einzigartig. Alle lösten in mir ein wunderschönes Gefühl von Liebe und Geborgenheit aus. Nun konnte ich nichts mehr spüren und die Wärme aus dem Herzen war verschwunden. #currbi #currbiislife
#sorry 🙇

*POV Tobi*
Mit der Sonne am Morgen war ich wieder auf dem Baum aufgewacht. Gleich ging ich wieder runter und machte mich auf die hoffentlich richtige Richtung. Der Regen hörte zum Glück über Nacht auf, aber so gemütlich war es trotzdem nicht. Ich wusste nicht wie lange ich gelaufen war, aber meine Kraft schwindete immer mehr. Schließlich hatte ich mich irgendwie bei den Bomben verletzt und war schon öfters mit den Füßen umgeknackst. Ich summte während dem Laufens wieder unser Lied und irgendwann konnte ich mein Lager wieder entdecken. Ich freute mich fast schon und ging ein bisschen schneller. Als ich dort ankam fand ich allerdings niemanden. Verdutzt ging ich durch fast alle Zelte, aber nicht mal ein Kommander war mehr hier! Nirgends war ein Soldat oder ein Offizier zu finden. Ich war vollkommen alleine im Lager, was zur Hölle war hier los?
*POV Curry*
Am Samstag Morgen wurde ich so um 10 Uhr aus dem Bett geschmissen, indem es an der Tür klingelte. Völlig verschlafen und müde schlufte ich zur Tür. Am Vortag lernte ich bis spät in die Nacht. Schlecht gelaunt öffnete ich die Tür und es standen zwei Offiziere vor mir. "Kevin Dorissen? Lebt Tobias Fulk bei Ihnen?", sprach einer mit rauer Stimme. "Äh.. ja. Ist was mit ihm?" "Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass er gefallen ist. Er kam nicht mehr mit uns zurück.", erklärte mir der andere. Ich starrte diese nur mit offenen Mund an und glaubte ihnen kein Wort. "Was.. was ist passiert?" "Wir wurden vor Tagen überrschend von den Vietnamesen angegriffen. Es wurden Bomben abgefeuert und viele Soldaten wurden mitgerissen. Darunter auch Herr Fulk. Wir müssen dann jetzt auch schon weiter Herr Dorissen. Nochmal unser Beileid. Auf Wiedersehen." Der eine übergab mir eine Tasche, die er hinter sich hatte. Er drückte sie mir in dir Hand und damit verschwanden sie. Perplex ging ich auf das Sofa und.... überlegte. Bomben. Vietnam. Tobi. Tod. Getötet. Er kam nicht wieder. Er war gefallen. #currbi #currbiislife
➡🙇❤

*POV Tobi*
Zu meinem Pech handelte es sich nicht um mein Lager, das ich in sicherer Entfernung sah. Wahrscheinlich waren das Feinde und ich ging die ganze Zeit in einem Bogen rund um unser Lager. Es war nicht das Dorf, das wir überfallen wollten, dieses kannte ich nicht. Mein Körper schrie förmlich danach in das Dorf zu laufen um mir das wichtigste zu besorgen. Mein Gehirn sah das allerdings als richtig blöde Idee. Ich musste etwas machen, da ich es nicht mehr aushielt mich zu bewegen. Es war mir egal, ob die Kammeraden dachten ich wäre tot. Die interessierte es eh nicht. Ich war so erschöpft und einfach nur fertig. Mein Körper brauchte Ruhe und nicht soetwas! Ich musste schlafen.. doch wo und wie? Mir fiel wieder der Wald ein in dem wir überfallen wurden. Vielleicht konnte ich ja dort zur Ruhe kommen. Also ging ich wieder zurück und schon war ich bei ein paar anscheinend gesunden Bäumen angekommen. Daneben lag eine Leiche von uns und ich schnappte mir einfach den Rucksack. Bepackt kletterte ich zu einem stabilen Ast und durchstöberte den Rucksack. Wie in meinem auch fand ich Wasser, einen Strick, eine Art Decke und Monition. Damit ladete ich meine Waffe nach, band mich mit dem Strick am Baum fest und legte die Decke über mich. Den Rucksack hängte ich wo anders hin. Es regnete immer noch, doch ich hatte mich schon fast daran gewöhnt. Wie es Curry wohl so ging? Ob das Studium gut lief? Vermisste er mich genauso wie ich ihn? Liebte er mich noch wie am ersten Tag? Kümmerten sich Erik und Tatti ein wenig um ihn? Wie ging es ihnen? Fragen über Fragen, doch ich bekam noch keine Antwort. Ich vermisste Kevin so sehr. Mein Herz fühlte sich so leer ohne ihn an. Es fehlte etwas. Seine Liebe, sein Körper, sein Lachen, einfach er fehlte mir. Meine Tränen vermischten sich mit dem Regen in meinem Gesicht. Ich schluchzte und weinte in der Nacht nur für mich alleine. Er war nicht hier um mich zu trösten. Meine Hände umfassten die Kette von ihm und fest umklammert schlief ich langsam ein. Ich war in dieser Nacht ein einsamer Mann auf einem Baum, der Sehnsucht nach seiner großen Liebe hatte. #currbi #currbiislife
➡ 🙌❤

*POV Curry*
Mein Leben sah trüb und leer aus. Tag ein Tag aus immer das gleiche. Ich versucht konzentiert meine Prüfungen zu schreiben bzw im Unterricht aufzupassen, dann lernte ich am Nachmittag, aß sehr wenig und ging schlafen. So sah es seit zwei Wochen ungefähr aus, seit dem Tobi nicht mehr bei mir war. Ich bekam keine Antworten auf meine Briefe, das hätte ich mir auch denken können. So gern hätte ich gewusst wie es ihm ginge. So gerne wäre ich bei ihm gewesen. So gern hätte ich ihn wieder bei mir gespürt. *POV Tobi*
Eine Zeit lang kniete ich im Regen bei der Leiche von Dennis, doch langsam kam mein logisches Denken wieder zurück. Ich müsste zum Lager. Damit rappelte ich mich auf und mit wackligen Beinen ging ich einfach gerade aus weiter. Keine Ahnung ob das die richtige Richtung war, aber ich war froh, dass ich mich überhaupt noch einigermaße bewegen konnte. Der Regen peitschte meinen Körper ab und der Wind hätte mich fast umgehauen. Zum Glück kam mir keiner in den Weg, aber der Sturm wurde immer schlimmer, so dass es mich in die Knie zwingte. Ich fing zum Weinen an, legte mein Gesicht in die Hände und fing für mich zum Schreien an. Warum musste es Dennis sein? Warum musste ich in den Krieg ziehen? Warum lebte ich überhaupt noch? Warum konnte ich nicht bei Curry sein? Bei den Gedanken an ihn fasste ich an die Kette, die er mir zuschickte. "If i can't help... falling in love.. with... you. Take a riverflows... show me to the see..." So sang ich das Lied. Ich sang unser Lied. Ich stand deswegen wieder auf und kämpfte mich immer weiter durch den Sturm. "Take my hand... take my hole... life too. But I... can't help.. falling in love... with.. you." Gerade als ich diese Zeilen sang fand ich vor mir ein paar Zelte und ich hoffte so sehr, dass sie auch von uns waren. #currbi #currbiislife
➡ Irgendwie... nich so gut... 😕

*POV Tobi*
Meine Ohren waren taub. Meine Augen waren blind. Mein Körper war gelähmt. Mein Gehirn war tod. In meinem Kopf allerding gab es ein Bild von meinem Curry. Er weinte. Er brach fast zusammen. Er schrie, doch ich hörte ihn nicht. Ich sah seine Lippenbewegungen, doch langsam kamen Töne... "...steh auf! Verdammt nochmal Tobi! Bleib bei mir. Du hast es mir versprochen!.... Komm zu dir! Wach auf!" Mein Körper fing an zu kribbeln. Mein Gehirn fing zum Abreiten an. Meine Augen fanden das Licht wieder. Meine Ohren konnten die Geräusche wahr nehmen. Ich lag auf dem Boden und mein Körper schmerzte. Ich hörte Schritte in meine Richtung kommen. So schnell es ging rappelte ich mich vom Boden auf und versuchte den Gegner zu finden. Auf wackligen Beinen ging ich ein paar Schritte und sah vor mir ein paar Menschen. Waffe nehmen. Zielen. Schießen. Rückstoß. Zielen. Schießen. Rückstoß. Zielen..... so ging es weiter bis ich keinen mehr sah. Ich drehte mich ein paar mal und sah niemanden mehr. Langsam fasste ich einen wichtigen Gedanken. Dennis, wo war er? Da war diese Bombe. Ich flog nach vorne. Ein paar Schritte ging ich weiter und sah einen Körper in unserer Uniform auf dem Bauch gedreht. Ich fiel auf die Knie und drehte den Körper auf den Rücken. Mein Herz stoppte für einen Augenblick, als ich das Gesicht von Dennis sah. An der linken Schulter in der Nähe des Herzens befand sich eine tiefe Wunde. Mit zittrigen Händen holte ich das bisschen Verbandszeug aus meiner Jackentasche und versuchte es so gut es ging zu verbinden. Der Verband wurde durchtränkt und das Pflaster festigte alles. Nun prüfte ich seinen Puls, der nur noch sehr schwach vorhanden war. Er war auch nicht bei Bewusstsein und atmete noch ganz leicht. Sofort schnallte ich die Waffe auf den Rücken, nahm meinen Arm unter seine Kniekehlen, seinen Arm um meinen Nacken und meinen anderen Arm auf seinen Rücken. Somit hob ich ihn hoch und versuchte so schnell es ging mit wackligen Beinen zu unserem Lager zu kommen. Der Schlamm machte es mir nur noch schwerer und der Regen hörte nicht auf, der mir die Sicht nahm. Mein Körper schmerzte nur noch mehr, doch ich wollte ihn nicht zurück lassen, das konnte ich nicht!

*POV Tobi*
Am nächsten Tag brachen wir zu einem langen Marsch auf zum gegnerischen Dorf. Dies war sehr weit weg, also dementsprechen viel anstrengender. Seit den Morgen liefen wir durch Wälder, Flüssen und totem Land. Mein Rücken schmerzte wegen diesem schweren Rucksack und meine Füße waren noch schlimmer. Es wurde allerdings auch nicht besser. Nach Mittag ungefähr fing es extrem zum Regnen an, es schüttete wie aus Eimern. Die Sicht wurde immer schlechter, der Körper war durchgetrieft bis in die Knochen und die Beine konnte man kaum heben wegen dem tiefen Dreck bzw. Schlamm. In mir herrschte eine Eiseskälte und am liebsten wär ich schreiend wieder nach Deutschland gelaufen. Schritt für Schritt schläppte ich mich weiter mit festen Griff um meine Waffe in den Händen. Dennis neben mir ging es natürlich nicht anders. Auf einmal hörte man nur noch einen lauten Knall und wir mussten schnell reagieren. Alle schmissen sich sogut es ging auf den Boden und wir alle starrten geradeaus. Es wurden noch mehrere Bomben geschmissen und die Erde flog umher und es war alles voller Rauch. Es fielen viele Schüsse und anscheinend starben viele unserer Soldaten. "RÜCKZUG!", schrie der Kommandant, den ich gerade noch so hörte. Ich dachte an nichts anderes mehr außer ans Laufen. Ich kroch über den Boden, dann stütze ich mich auf und sprintete weg. Den Rucksack lies ich liegen und so hatte ich noch ein wenig Verbandszeug, meine Waffe und Monition.  Ich achtete nicht auf meine Kollegen sondern rannte was das Zeug hielt. Auf einmal explodierte etwas hinter mir und ich wurde stark nach vorne geschleudert. Den Boden fühlte ich unter meinen Beinen nicht mehr und dann prallte ich mit meinem Oberkörper auf den Boden. #currbi #currbiislife

*POV Tobi*
Nach 3 Tagen war es soweit. Ich verbrachte diese Zeit nur mit Curry, solange er auch bei mir war. Wir machten es uns so schön es ging. Wir blieben viel im Bett, schauten die besten Filme und kochten nur das Schmackhafteste. Allerdings musste ich dann am Sonntag abreisen. Wir trafen uns mit Erik und Tatti am Flugplatz, wo alle Soldaten in die Flugzeuge steigen mussten. Zuerst umarmte ich Tatti und Erik fest und flüsterte, dass sie auf meinen Curry aufpassen sollten. Die beiden wussten, dass wir ein Paar waren und haben es akzeptiert. Zudem war Kevin ja auch ihr Freund. Sie versprachen mir es und wünschten mir nur das Beste. Tatjana fing dazu auch noch zum Weinen an, weil sie dachte ich käme nie wieder zurück und würde qualvoll sterben. Ich sah auch, dass Erik sich stark zurückhalten musste. Nach unserer Kuschelaktion ging ich die kurzen Schritte zu Curry hinüber. Zuhause haben wir uns innig geliebt und geküsst, doch jetzt kam der seelische Abschied. Wir blickten uns in die Augen und in allen vier Augen konnte man die Tränen aufblitzen sehen. Ich nahm ihn stark in meine Arme und vergub mein Gesicht in seiner Halsbeuge und zog genießerisch seinen Geruch ein. Nun kullerten langsam Tränen aus meinen Augen und Curry ging es nicht anders. "Ich werde zurück kommen, das versprech ich dir. Ich liebe dich Curry über alles.", flüsterte ich in sein Ohr. Ich küsste kurz seinen Hals und entfernte mich dann von ihm. Ich schnappte mir meine Tasche und ging mit gesenktem Kopf in Richtung Kommander. Er kontrollierte Name, Herkunft und alles und schon saß ich in dem Flieger drin. Durch das Fenster sah ich die drei, wie sie langsam weg gingen und schon wurden sie immer kleiner, da wir nun in die Luft kamen. Mein Herz wurde leer und es kam mir vor, als wäre keine Liebe mehr in meinem Körper vorhanden, denn ich musste meine große Liebe gerade verlassen. Ich fühlte mich alleine, kalt und verlassen. Ich blickte mich im Flieger um und die anderen Männer machten für mich den Eindruck, als ginge es ihnen genauso schlecht wir mir im Moment. Sie mussten schließlich auch ihre Familie verlassen. Ich wollte nicht in den Krieg, doch ich musste. Nun hieß es das Beste daraus zu machen.

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