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NABU-Bundesverband  Wir sind, was wir tun! Seit über 100 Jahren schützt der NABU mit mehr als 620.000 Mitgliedern aktiv die Natur. Macht mit, für Mensch und Natur!

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Willkommen zurück! Der Wiedehopf wurde nach 50 Jahren wieder als Brutvogel im Kreis Esslingen gesichtet, nicht zuletzt dank des unermüdlichen Einsatzes der ehrenamtlich Aktiven des NABU Neuffen-Beuren. In Baden-Württemberg brütete der Wiedehopf regelmäßig sonst nur am Kaiserstuhl und im Freiburger Raum.

Wieder ein Wolf erschossen 🐺 Am 8. Juli wurde im Schluchsee (Schwarzwald) ein Wolfsrüde tot aufgefunden. Eine Obduktion durch das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin ergab nun: Der Wolf wurde nachweislich erschossen. Er war vermutlich erst der vierte Wolf, der Baden-Württemberg seit der Ausrottung der Art vor über 150 Jahren besuchte. Damit erhöht sich die traurige Bilanz auf 24 Fälle von illegalen Tötungen in Deutschland seit dem Jahr 2000. Die Politik darf illegale Tötungen mit Forderungen nach Abschussquoten nicht salonfähig machen! Foto von @karachoberlin

Erster Wolfsnachwuchs in Bayern! 🙌 Wie das Bayerische Landesamt für Umwelt mitteilt, gibt es im Freistaat zum ersten Mal seit 150 Jahren wieder Nachwuchs bei freilebenden Wölfen. Bei der routinemäßigen Auswertung einer Fotofalle im Nationalpark Bayerischer Wald wurden drei Jungtiere nachgewiesen. 🐺🐺🐺 Foto von @karachoberlin

Braunes Langohr – Die großen Ohren dieser heimischen Fledermausart sorgen dafür, dass sie noch leiseste Echos ihrer Ultraschallrufe und Krabbelgeräusche ihrer Beute wahrnehmen können. Bei der Jagd erbeuten die wendigen Flugakrobaten Tag- und Nachtfalter, Raupen und Spinnen, die direkt von Baumstämmen oder der Oberfläche von Blättern abgesammelt werden. Naturnah gestaltete Gärten und Grünflächen sorgen für ein vielfältiges Insektenleben von dem auch die Langohrfledermäuse profitieren können. Ihren Winterschlaf verbringen die Braunen Langohren vorwiegend in feucht-kühlen unterirdischen Kelleranlagen, Bunkern oder Höhlen. Aber auch oberirdische Verstecke in Gebäuden oder Baumhöhlen werden als Winterquartiere genutzt. 🦇

Batnight 2017 - seid ihr dabei? 🦇🦇🦇 Am letzten Augustwochenende könnt ihr euch wieder auf die Spuren der Fledermäuse begeben und diese faszinierenden Tiere besser kennenlernen. Bei der internationalen Fledermausnacht bieten viele NABU- und LBV-Gruppen Führungen, Veranstaltungen oder Vorträge rund um die Flugakrobaten der Nacht an. Alle Infos und Batnight-Termine findet ihr unter www.batnight.de

Der kleinste Adler Deutschlands droht auszusterben! 100 Schreiadler-Brutpaare sind viel zu wenige zum Überleben 🦅

Heute ist der Internationale Tag des Tigers. 🐯 Tiger sind die größten Katzen der Welt und waren in Asien einst weit verbreitet. Durch den Druck der wachsenden menschlichen Bevölkerung haben die imposanten Großkatzen 93 % ihres einstigen Lebensraumes verloren. Heute gelten Tiger als stark gefährdet. Im letzten Jahrhundert lebten weltweit etwa 100.000 Tiger. Nun gibt es weniger als 3.900. Experten warnen, dass Tiger in wenigen Jahren ausgestorben sein könnten. 😥

Zwar sind die Jungvögel längst ausgezogen, doch das Schwalbenjahr ist noch längst nicht vorbei: Denn die Glücksboten wagen bei guten Witterungsbedingungen ab Mitte Juli eine weitere Brut im Jahr. 🐣 Helft den Schwalben, etwa mit einem naturnahem Garten mit heimischen Pflanzen, damit sie ihre Jungen gut versorgen können. Wer Schwalben unterstützt, kann zudem mit unserer Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet werden. www.nabu.de/schwalben

An heißen Sommertagen braucht jeder mal eine Abkühlung. 💦 So auch dieser junger Eichelhäher, er genießt das kühle Nass bei einem Bad. Vögel freuen sich besonders im Sommer, wenn man ihnen eine Wasserstelle bietet. Eine Vogeltränke im Garten oder auf dem Balkon bietet Vögeln einen Platz zum trinken, baden und putzen. Probiert es mal aus und erfreut euch an den gefiederten Gästen. 🐦

Als kleine, etwas rundliche Wildbiene kann man die Gehörnte Mauerbiene leicht mit einer kleinen Hummel verwechseln. 🐝 Sie lebt solitär und legt ihre Eier zum Beispiel in hohlen Pflanzenstängeln ab. Die Gehörnte Mauerbiene sieht ihrer Verwandten, der Roten Mauerbiene, sehr ähnlich. Diese ist allerdings wärmebedürftiger und hat sich auf unsere warmen Städte eingestellt. Da Wildbienen bei uns immer seltener werden, freuen sich die verschiedenen Arten über jede Unterstützung, zum Beispiel durch eine bunte heimische Bepflanzung, eine Totholzecke, eine Lehmkuhle oder eine Stelle mit offenem Boden oder Sand. In eurem Garten könnt ihr die friedlichen Bienchen also aktiv unterstützen. 🌻🌿🌺

Nur noch 4.000 bis 6.400 Schneeleoparden leben heute in freier Wildbahn. Jeden Tag wird einer von ihnen getötet. Um das zu ändern, haben die Staatschefs der zwölf Schneeleoparden-Verbreitungsländer 2013 beschlossen, bis zum Jahr 2020 zwanzig Schutzgebiete für die seltene Großkatze zu errichten. Nun ist die Hälfte der Zeit verstrichen – und noch ist wenig passiert. Immer noch werden Schneeleoparden illegal gewildert oder sterben durch Vergeltungsakte von Hirten, während ihr Lebensraum weiter schrumpft. Die Zeit drängt! Macht mit und unterschreibt jetzt die gemeinsame Petition von NABU, WWF und Snow Leopard Trust 📝 www.NABU.de/schneeleo-petition

Glühwürmchen sind gar keine Würmer, sondern Käfer. Nachdem sie als Larve 3 Jahre damit verbracht haben, Schnecken zu fressen, beginnt der Tanz der leuchtenden Käfer: Als erwachsene Tiere können Männchen wie Weibchen bis zu 3 Stunden das Sonnenlicht speichern und wieder abgeben. So erzeugen sie das magische „Glühen“. Der Zweck dient einzig und allein der Fortpflanzung. Unmittelbar danach stirbt das Männchen. Das Weibchen legt noch die Eier ab und stirbt danach auch. Die Larven schlüpfen nach 35 Tagen und fressen Schnecken, die doppelt so lang und bis zu 15-mal schwerer sind als sie selbst. Das freut jeden Gärtner, denn die Larve verfolgt die Schnecken anhand ihrer Schleimspur und spürt sie so überall auf. 🐌

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