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NABU-Bundesverband  Wir sind, was wir tun. Die Naturschutzmacher. #wirsindwaswirtun

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📱 SOS fĂŒrs Meer 📱 Dringender Appell an die Bundeskanzlerin: Verhindern Sie inhaltleere Verordnungen und sorgen Sie dafĂŒr, dass Arten und LebensrĂ€ume endlich effektiv geschĂŒtzt werden ❗ Unter dem Druck der Wirtschaftslobby drohen verwĂ€sserte Schutzgebietsverordnungen in Nord- und Ostsee. Auch zukĂŒnftig soll in Meeresschutzgebieten gefischt, Sand und Kies abgebaut und mit Schallkanonen der Meeresboden untersucht werden. Schweinswal, Katzenhai und Eisente sind massiv bedroht! Unterzeichnet den gemeinsamen Protestbrief der NaturschutzverbĂ€nde auf 📧 www.sosfuersmeer.de 📧 und signalisiert der Bundeskanzlerin, dass Euch die deutsche Nord- und Ostsee am Herzen liegt âŁïž

Endlich ist die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht. Morgendliche Vogelkonzerte zeigen deutlich, dass der FrĂŒhling da ist. Doch die hĂŒbsche Haubenlerche stimmt nur noch selten ihr Lied an. Ihr Bestand ist in den letzten Jahren drastisch zurĂŒckgegangen. đŸ€œ 🐩 Die Haubenlerche war einst eine hĂ€ufige Vogelart, aber kaum ein anderer Vogel hat in den letzten 30 Jahren solche enormen BestandseinbrĂŒche hinnehmen mĂŒssen. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise gab es zu Beginn der 1980er Jahre noch rund 1.000 Paare, doch bereits seit 2003 gibt es dort im gesamten Bundesland keinen Brutnachweis mehr. Nur noch am nördlichen Oberrhein und im Osten Deutschlands gibt es noch regelmĂ€ĂŸige Vorkommen dieses einst so hĂ€ufigen und auch zutraulichen Vogels. 😱

Zuckerlösung fĂŒr Ihre MajestĂ€t: Jetzt Hummel-Königinnen beim Start in die Saison helfen! 🐝 WĂ€hrend bei den Honigbienen auch einige Arbeiterinnen den Winter ĂŒberleben, sterben bei den Hummeln außer der bereits begatteten Jungkönigin alle Tiere im Herbst ab. Im zeitigen FrĂŒhjahr suchen die Königinnen einen Nistplatz, um dort ein neues Volk zu grĂŒnden. Dabei zehren die Jungköniginnen zunĂ€chst noch von NahrungsvorrĂ€ten, die sind aber schnell aufgebraucht. Wenn ihr eine entkrĂ€ftete Hummelkönigin findet, dann löst einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auf und bietet es dem Tier mit einem Löffel an. Mit dieser Hilfe rettet ihr nicht nur ein einziges Tier, sondern gleich einen ganzen, noch im Entstehen begriffenen Hummelstaat!

Der FrĂŒhling hĂ€lt langsam Einzug und es zeigen sich erste BlĂŒten. Mit den steigenden Temperaturen lassen sich auch erste Insekten beobachten. Zu den auffĂ€lligsten unter ihnen gehören die Schmetterlinge, ĂŒber fĂŒnf Arten sammelt das NABU-Naturgucker-Monitoring „FrĂŒhe Falter“ Daten. Wir wollen wissen, was ist dran am Insektensterben und wie hat sich der vergangenen Winter auf die BestĂ€nde ausgewirkt? In den ersten Tagen wurden ĂŒberwiegend Zitronenfalter gesichtet. Sie machen rund 80 Prozent aller Beobachtungen aus. Kleiner Fuchs und Admiral kommen auf je zehn Prozent, fĂŒr Trauermantel und Aurorafalter ist es noch zu frĂŒh. Habt Ihr auch schon was flattern gesehen? 🩋

🩉🩉 Live aus dem Leben der WaldkĂ€uze: Vor gut 2 Wochen haben wir gemeinsam mit dem @lbv_bayern zwei Waldkauz-Webcams gestartet. Eine in Berlin und die andere im bayerischen Kempten. Seitdem ist unheimlich viel passiert. Es wird gekuschelt und gebrĂŒtet, bereits 8 Eier liegen in den beiden Nestern. WaschbĂ€r, Eichhörnchen und EichelhĂ€her kommen regelmĂ€ĂŸig zu Besuch vorbei. Schaut doch mal rein unter đŸŽ„ www.nabu.de/webcam đŸŽ„

Die NABU-Senderstörche sind auf dem Heimweg! Ihre abenteuerliche Reise könnt ihr verfolgen unter: blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen
Das Projekt verfolgt ĂŒber mehrere Jahre den Zug der Störche in den SĂŒden. Dadurch wollen wir unter anderem Erkenntnisse darĂŒber gewinnen, welche Gefahren die Störche auf ihrer Reise ausgesetzt sind, wo die Störche den Winter genau verbringen und wovon sie sich dort ernĂ€hren.

Die Rotmilane sind auf dem Heimflug. Die Sendervögel Isolde, Neptun und Noah aus Hessen haben ihr Winterquartier in Spanien verlassen. Sie sind auf dem Weg in ihr Brutgebiet am Vogelsberg. Der NABU Hessen berichtet in einem Blog-Tagebuch mit Fotos und Karten ĂŒber die anstrengende Reise der Rotmilane: blogs.nabu.de/hessen/category/milan/

Live im Wohnzimmer bei Familie Waldkauz: Zwei Webcams in Berlin und Bayern zeigen ab heute Brut und Aufzucht des Vogel des Jahres 2017. Die Kameras verfolgen Nestbau und AusbrĂŒten der Eier und sind Tag und Nacht geschaltet. Der Waldkauz brĂŒtet nur einmal im Jahr. Verliebte KĂ€uze weisen der Dame ihres Herzens den Weg zu geeigneten Bruthöhlen und prĂ€sentieren ihre JagdkĂŒnste. Stimmt die QualitĂ€t und Menge der Beute und gefĂ€llt der Waldkauzdame der Brutplatz, entscheidet sie sich fĂŒr eine meist lebenslang andauernde, treue Paarbeziehung. 🩉🩉
Das FĂ€llen alter HöhlenbĂ€ume, eintönige WĂ€lder und ausgerĂ€umte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind die grĂ¶ĂŸten Gefahren fĂŒr einen gesunden Waldkauzbestand. Hier geht’s zu den Webcams: www.NABU.de/webcam

Die Kraniche kommen zurĂŒck! Es sind bereits mehrere Zehntausende der Zugvögel unterwegs. Nach dem vorlĂ€ufigen KĂ€lteende sind sie nun aus ihren Winterquartieren aufgebrochen. Aus Spanien und Frankreich kommend, ĂŒberqueren die Vögel auf ihrer Reise in die Brutreviere Deutschland. Überflogen wird ein rund 150 km breiter Korridor, ausgehend vom Zwischenstopp in der Champagne ĂŒber Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bis nach Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Haltet Augen und Ohren offen!

Der Kleingefleckte Katzenhai ist die hĂ€ufigste Hai-Art der europĂ€ischen KĂŒstengewĂ€sser. Er ist durch Beifang mit Grundschleppnetzen bei uns fast ausgerottet, im Wattenmeer Deutschlands und der Niederlande ist er bereits ausgestorben. Um die deutsche Nord- und Ostsee steht es  insgesamt schlecht. Mehr als ein Drittel der Arten und LebensrĂ€ume gelten nach Roter Liste als „gefĂ€hrdet“. Doch immer wieder setzen sich Wirtschaftsinteressen gegen die Interessen des Meeresschutzes durch. Der Ausverkauf von Nord- und Ostsee geht weiter. Wir alle mĂŒssen uns dieser Bedrohung entgegenstellen!

Ki-witt, die Kiebitze kommen! Einst weit verbreitet, gilt der Kiebitz heute europaweit als gefĂ€hrdet. Um mehr ĂŒber den Lebensraum des FrĂŒhlingsboten zu erfahren und ihn letztlich besser schĂŒtzen zu können, rufen wir dazu auf, uns Sichtungen aus ganz Deutschland zu melden. Je mehr Daten zusammenkommen, umso besser. Wie genau ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr unter ➀➀➀ bit.ly/kiebitz
Ab Februar sieht man Kiebitze oft in großen SchwĂ€rmen zu ihren RastplĂ€tzen ziehen. Ab MĂ€rz können die Tiere bei ihren spektakulĂ€ren BalzflĂŒgen beobachtet werden. Kiebitze brĂŒten hauptsĂ€chlich in offenen, flachen Landschaften auf Wiesen und Weiden oder auf AckerflĂ€chen. Bitte helft mit, den gefĂ€hrdeten Wiesenvogel zu schĂŒtzen und meldet dem NABU Sichtungen.

Auf geht's Richtung Norden! Der NABU-Senderstorch Michael hat sein Winterquartier am Tschadsee in Afrika verlassen und den langen Weg nach Norddeutschland angetreten. Seine Route, das Reisetagebuch und wann die anderen Weißstörche nachziehen, könnt Ihr hier verfolgen: blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen/

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