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Melly Glückskecks  Fashion Designer | vegan, fair trade @otherwise_veganknit Runner | Triathlete

Ich war 18, als ich zum ersten Mal ins Tattoostudio stolperte. Er war bis vor 2 Jahren nicht „mein“ Tätowierer, sondern der Kollege meines Tätowierers. Wir kannten uns flüchtig. Ich kaufte damals schon ein Shirt von @amoklinesclothing . Seit dem sind 10 Jahre vergangen und viel ist passiert. Heute darf ich mitwirken, mit gestalten und mit entscheiden. Er wurde nicht nur mein Tätowierer, Kollege und Chef, er wurde auch mein Lebenspartner. Tagtäglich sehe ich, wieviel Herzblut in seine Arbeit fließt. Während Tätowierungen und Kleidung immer mehr zu reiner Ware werden, werden sie bei ihm zu Kunstwerken. Er fängt Geschichten ein, packt sie in Bilder. Im Siebdruckkeller druckt er die Motive auf Bio-Baumwolle gedruckt und ich verpacke sie. Wer also Kunst auf Kleidung möchte, darf gerne bei @amoklinesclothing vorbei schauen oder im Shop - Link findet ihr in meiner Bio.
Wollt ihr mehr von unserer Geschichte und den Storys hinter den Motiven hören?

Mein Kopf ist voll mit 1000 offenen Tabs. Trotz aufschreiben und planen fällt mir das Abschalten im Moment schwer. Die neugewonnene Freiheit bringt auch noch mehr Gedanken. Die größte Herausforderung an der Selbstständigkeit ist die Unberechenbarkeit. Im einen Moment hatte ich noch eine Woche Zeit für die Entwicklung von neuen Kollektionsteilen. Im nächsten bin ich für eine Woche komplett voll mit Aufträgen und Bestellungen. Das nächste ist das liebe Geld: Nicht, dass es nicht vorhanden ist. Vielmehr darf ich mich daran gewöhnen, dass das Geld auf dem Konto nicht zu 100% mir gehört, sondern davon XY bezahlt wird, Steuern abgehen und Rechnungen bezahlt werden. So etwas wie „Mein Gehalt“ gibt es nicht mehr wirklich.
Manchmal möchte ich mich kurz in embryonalstellung auf den Boden legen. Dann entdecke ich in meinem Tagebuch den Eintrag: „2016: Langsam lerne ich es auszusprechen: ich gründe ein Label“ und heute ist es Realität. Ach leben. Du bist spannend.

Stirnband gibt es übrigens bei @Otherwise_veganknit

Dieses Landleben. Es ist schon sehr besonders. Ich liebe es und gleichzeitig ist es mir manchmal zu viel. Manchmal fehlt mir das schrille Berlin und die verrückten Menschen. Für meine Zukunft und meine Gegenwart ist das Land genau das richtige. Mit dem Hund im Wald sein, mit dem Rad meine Runden drehen oder durch mein großes Atelierfenster den Bäumen zuschauen könnte nicht schöner sein. Seit ich hier bin habe ich so viel erreicht. Was noch vor drei Jahren unerreichbar schien ist heute Realität. Nicht zuletzt die Ruhe auf dem Land hilft mir dabei. Wir haben hier bei uns alles was man braucht und ich lebe nicht hinter dem Mond. Man bekommt alles wichtige und es reicht vollkommen. Ich muss nicht bis 24 Uhr einkaufen gehen können und das die Tankstelle um 20 Uhr schließt ist auch okay. Ich bekomme veganen Döner und Kuchen. Und ich finde Walderdbeeren bei unserer Abendrunde 😍😍 Alles hat Vor- und Nachteile. Ich habe es keine Sekunde bereit, hierher gezogen zu sein.

Das beste nach dem Training: Erdbeer-Bananen-Shake 😍😍 Eine Schale Erdbeeren, Bananenproteinpulver von @nutritionplusgermany * und Wasser. So lecker 😍😍 Ich mache gerade nur Sport, auf den ich Lust habe. Tatsächlich habe ich Lust auf Krafttraining und den Crosstrainer 🧐🧐 *Werbung da Markennennung

Wie kann man den besser in den Urlaub starten als mit einer Radtour 😍😍?! Ich habe im Moment so viel Spaß an Bewegung, dass ich zuhause noch ein kleines Kraftworkout ran hängen werde.
Die Tour war so schön, vom Allgäu zum Bodensee, Döner essen am See, abgeholt werden und zuhause geht es zurück an die Arbeit.

Urlaub heißt für mich, mir mehr Zeit für mich und Dinge die liegen geblieben sind zu nehmen. Arbeiten werde ich trotzdem 💕

Es fühlt sich nach purer Freiheit an!

Ich habe diese Woche jeden Tag etwas für meinen Körper getan. Radtour, Workout, Yoga im Garten. Dazu habe ich jeden Tag meditiert.
Ich habe das nicht gemacht, weil ich es mir vorgenommen habe, sondern weil es sich gut angefühlt hat. Manchmal war ein bisschen Überwindung dabei, mir die Zeit zu nehmen. Aber meistens habe ich es einfach gemacht, weil es sich gut angefühlt hat. In den ganzen letzten Wochen habe ich viel gearbeitet, etwas wenig geschlafen, hatte Sorgen und habe Entscheidungen getroffen. Ab und an habe ich versucht, Sport einzubauen. Manchmal hat es geklappt. Manchmal nicht. Umso schöner, dass Sport jetzt wieder einen Platz in meinem Leben, meinem Kopf und meinem Tagesplan hat.
Laufen werde ich - wenn alles gut geht - im Juli wieder. Solange gehe ich auf den Crosstrainer, mache Yoga oder Krafttraining.
Sport tut mir gut und hilft mir gesund zu bleiben. In manchen Lebenslagen ist es aber ein weiterer Stressfaktor, den ich mir nicht antun will.
Jetzt ist aber wieder Zeit für #healthyhabits 😍😍😍

Wenn @simplyvgenuss nur 8 Minuten von zuhause entfernt ist und man abends sagen kann: 🖤 können wir ein bisschen Auto fahren und veganen Käse kaufen gehen?!

So verrückt. Ab heute bin ich selbstständig. Mein letzter Tag in Nebenjob ist vorbei und ich kann mich jetzt voll auf @otherwise_veganknit konzentrieren. Ich habe Respekt. Ich bin gespannt. Ich freue mich.
Manchmal muss man Dinge einfach machen, weil sie sich gut anfühlen 💕😍

Es geht nicht darum, direkt alles perfekt zu machen. Ich möchte gerne täglich meditieren, dehnen, blackrollen, mich eine Stunde aktiv bewegen, 10.000 Schritte pro Tag laufen, Hobbyyogi werden und Muskeln aufbauen.
Bei all den Zielen fange ich oft mit nichts an. Dann lass ich einfach alles sein. Aber! Es zählen Babysteps. Mit dem Rad zur Arbeit, morgens zwei Sonnengrüße, ein 5 Minuten Workout und 10 Minuten meditieren. Das ist ne ganze Menge. Jede Kleinigkeit zählt. Es geht um ein bisschen - aber regelmäßig. Jetzt gibt es aber endlich Abendessen und Eis 😍💕 Kennt ihr diese Gedanken? Wie geht ihr damit um?

Ja. Es ist wahr. Ich ernähre mich nur noch von Eis. #bikinifigur2018#abgerechnetwirdamstrand

Die Wahrheit ist jedoch, unsere Gefriertruhe ist voll mit den verschiedensten Eissorten 😍😱 Gefunden bei Kaufland.

Her mit den #healthyhabits
Die Zeit des extremen Alltagsstress ist fast vorbei. Natürlich werde ich weiter viel arbeiten - vermutlich sogar mehr als vorher. Aber jetzt kann ich mir alles selbst einteilen. Ganz wichtig ist mir gesunde Ernährung, Sport und Meditation. Alles wird einen festen Platz im Alltag bekommen.
Ich bin überzeugt, dass wir mit mehr Zeit für uns selbst auch mehr leisten können. #balanceisthekey
Soll ich euch auf dieser Reise mitnehmen?

#dasallgäubrauchtkeinenfilter

Es war ein innerer Kampf - soll ich wirklich nur für eine Dreiviertelstunde los gehen? Das ist doch lächerlich 😳
Früher bin ich 90km gefahren! Sogar mein Weg zur Arbeit ist fast so lang!
All diese Gedanken sind bestimmt aus einem Grund da. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen das 42 Minuten Rad fahren nach Feierabend toll und lohnenswert sind. Vielleicht war ich letztes Jahr fitter. Aber dieses Jahr ist mein eigenes Label mein Lebensmittelpunkt und keine Sportveranstaltung. Wie paradox, dass es in meinem Hirn mehr Sinn machte, ganz zuhause zu bleiben anstatt die 43 Minuten zu nutzen.
Zum Glück habe ich auf die innere Stimme gehört, die gesagt hat: mach es einfach. Egal wie lange. Egal wie weit. Egal wie schnell. Es wird dir gut tun.

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