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Melly Glückskecks  Fashion Designer | vegan, fair trade Runner | Triathlete 🏁 Berlin Marathon 2017 mellyglueckskecks@outlook.com Intuitive Esserin Neustes YouTube-Video

https://youtu.be/YQ9EABx9d0Y

Wisst ihr, dieser Spruch birgt soviel Wahres. Ich bin ein Träumer. Wir sind Träumer. Aber ich bin auch gleichzeitig Realist. Es ist wichtig, beides zu sein.
Träume sind dafür da, Realität zu werden. Indem wir anfangen, an ihnen zu arbeiten und kleine Schritte in die richtige Richtung machen, können sie wahr werden. Und wenn nicht, dann haben wir es wenigstens versucht.
Was wäre wenn? Was wäre, wenn es klappt? Was wäre, wenn wir genau das richtige zum richtigen Zeitpunkt tun?
Und was ist, wenn wir den Moment verpassen?
Ich will ihn nicht verpassen. Ich möchte es wagen und vielleicht damit auf die Nase fallen. Aber ich möchte es probiert haben. Manchmal muss man mutig sein, manchmal muss man unangenehm Dinge tun.
Manchmal muss man nebenbei einen Job machen, der einen nicht erfüllt und immernoch wenig Geld verdienen.
Aber was ist das schon für ein Preis für gelebte Träume?
Ich habe meine Träume lange weg geschoben. Irgendwann, sagte ich mir. Manchmal stimmt das und die Zeit ist noch nicht reif. Aber manchmal muss man auch sagen: okay ich habe Angst, dass ich noch nicht so weit bin, aber ich versuche es.
Die Realität kommt. So sitze ich aktuell über den Produktionszahlen und frage mich wie ich in dieser Modewelt Fuß fassen soll, die von Geld und Schnelligkeit bestimmt wird. Aber da gibt es Menschen wie @alice_denkefair die mir ständig durch ihren eigenen Weg Mut machen. Oder meinen Freund, der alles dafür gegeben hat, seine Träume zu verwirklichen.
Wir werden sehen, wo ich in ein paar Jahren bin. Was soll schon schlimmes passieren?! (In meinem Kopf sind übrigens SEHR viele Szenarien, was schlimmes passieren könnte 😂) aber hey, es wird schon schief gehen!
Also: Machen! Es gibt nur den einen Weg!

Noch 6 Tage bis zum Berlin Marathon!
Gestern habe ich meinen letzten langen Lauf mit 23 km und 300 Höhenmeter absolviert. Und es lief super!
Die Marathonvorbereitung lief nicht nach Lehrbuch. Der Umzug, eine Erkältung und die Berge haben es mir nicht besonders leicht gemacht. Motivationsprobleme und Zweifel, ob das alles machbar ist waren oft mein Wegbegleiter. Vieles hat sich während dieser Vorbereitung verändert und ich musste mich erstmal einleben.

Aber ich habe meine langen Läufe gemacht, viele Kilometer runtergelaufen und das ganze Jahr fleißig trainiert. Ich denke ich habe eine ganz gute Grundform und dabei doch keine Ahnung, was für eine Zeit drin ist. Seit dem Umzug bin ich nicht eine flache Strecke gelaufen. Trotzdem sind die Zeiten besser als in Berlin und meine Beine gewöhnen sich langsam an die Hügel.

Ganz ehrlich: Die Zeit ist Nebensache. Wenn eine gute dabei raus kommt, bin ich sehr happy. Aber ich freue mich vor allem auf das Wiedersehen mit so vielen Menschen, die mir sehr fehlen, auf einen wunderbaren, langen Lauf in der Stadt, die mir so ans Herz gewachsen ist und auf das Brandenburger Tor, dass mich hoffentlich auch beim dritten Berlin Marathon mit so viel Gänsehautfeeling empfangen wird.

Ich freue mich auf den Schmerz, die vielen schönen Momente und Erinnerungen, die diese vielen Ecken Berlins mir bietet und hoffe einfach, dass ich mit so viel Lächeln wie in den letzten beiden Jahren meinen dritten Marathon ins Ziel bringe.

15,5km | 6:30 Pace | 300 HM

Und dann habe ich realisiert, wie klein ich bin. Und wie unbedeutend meine Probleme.

Diesen Lauf habe ich wirklich gebraucht. Ich bin so froh, dass ich gestern nicht im Regen laufen war, sondern heute dem Tag beim erwachen zuschauen durfte.
Es war kalt. Es war nass. Aber es wunderschön.

Dieser Hund ist zwar riesig, aber ein ganz großes Senibelchen.
Er ist mir den ganzen Tag nicht von der Seite gewichen und war immer in meiner Nähe - und wenn es nur seine nasse Nase an meinem Fuß war.

Tiere sind so wahnsinnig einfühlsam. So schön. Er hört auch wenn ich hinter verschlossener Türe mal schluchze und legt sich dann direkt davor.
Er nimmt sich zurück, wenn es uns mal nicht so gut und gibt sich mit wenig Auslauf zufrieden. Und dann nervt er uns wieder mit seinem Pupertätsgehabe und der Ignoranz, die er manchmal an den Tag legt 😂😂 Ich hätte nicht gedacht, dass er mir in kurzer Zeit so ans Herz wachsen kann und wir eine Verbindung aufbauen.

Manchmal frage ich mich, ob es nur mir so geht.
2 von 4 Wochen im Monat bin ich hormongeplagt.
Natürlich nicht jeden Tag der zwei Wochen, aber schon ein paar. Ich bin teilweise sehr innerlich unruhig, kann kaum still sitzen, bin genervt und gereizt, ein paar Tage später eher selbstmitleidig und ein kleiner Jammerlappen. An manchen Tagen bin ich müde und antriebslos. Ich denke mir halt: das kann doch nicht nur PMS sein?! Aber seit ich die Pille abgesetzt habe wird das Hormonchaos immer schlimmer. Ich weiß, dass es ein normaler Zyklus ist, aber es nervt.
Klar kann man was dagegeben machen: weniger Stress, gute Ernährung, Ruhe und zurückziehen.
Aber ich möchte das nicht immer, will auch Dinge schaffen und erreichen. Da ist manchmal kein Platz für Ausruhen und Zeit nehmen. Außerdem ist es für mich und auch mein Umfeld anstrengend.
Gerade diese Jammertage, an denen ich mich selbst nicht leiden kann und einfach mal anfange zu weinen - warum auch immer - nerven.
Kennt das noch jemand?!

An manchen Tagen hat man volle Power. Man powert 12 Stunden durch, muss sich sowohl zur Mittagspause als auch zum Feierabend zwingen. Die Produktivität ist super hoch und viele Aufgaben können erledigt werden. Das Gefühl ist natürlich super, weil man einfach im Flow ist!
An anderen Tagen ist man müde, antriebslos und hat zwar Lust, aber keine Kraft oder Energie.
So ein Tag war heute. Anstatt mir Zeit für mich zu nehmen und mich zurückzuziehen habe ich versucht trotzdem einiges zu erledigen. Das habe ich auch geschafft, aber produktiv war ich nicht so wirklich.
Ob es der Lauf von gestern, die Arbeit bei der heute viel los war oder der Weg zur Arbeit mit dem Rad über die ganzen Hügel war weiß ich nicht und spielt keine Rolle.

Was macht ihr an solchen Tagen? Ruhe oder trotzdem weiter machen.
Ich bin eigentlich ein Freund von Fleiß und Power und mag dieses Rumgenöle nicht.
Aber heute muss es sein 😂

Lektion des gestrigen Laufs:
Ich brauche eine Stirnlampe.

Ich bin recht spät los und der Fiffi musste auch noch raus. Daher habe ich ihn mitgenommen. Das mit Hund alles länger dauert, habe ich vergessen. Auch das ich jetzt in der Pampa lebe und im Wald laufe, wo keine Lichter sind, habe ich vergessen.

Es wurde immer dunkler, der Boden war sehr nass, meine Schuhe waren nass, ich stand teilweise bis zu den Waden im Schlamm, der Fiffi hatte mehr Angst als ich und ich war am Ende einfach nur genervt. Als es dann anfing zu regnen hatte der Hund endgültig die Nase voll und wollte nur noch nachhause 😂
Der Lauf lief eigentlich gut, ich bin spontan und sehr locker recht schnell gelaufen - einfach weil ich Bock drauf hatte. Vielleicht sollte ich meine Trainingspläne intuitiver gestalten 🤔
Es fühlte sich einfach gut und richtig an so schnell zu laufen und das trotz der Höhenmeter! Voll geil!

Manchmal muss man einfach Sachen machen.
Dieses Label-Ding ist glaube ich das krasseste, was ich bisher gemacht habe.
Ich habe schon viele Kollektionen entworfen und Projekte gemacht, aber das, puh! Der Wechsel der Emotionen geht sehr schnell: oh mein Gott, WordPress ist geil zu WordPress ist das schlimmste! Und das innerhalb von Sekunden.
Manchmal sind die Tage schwerfällig, manchmal sind sie super leicht und es funktioniert einfach - so wie gestern.
Texte über mich und meine Ideen schreiben, selbstbewusst sagen: das ist mein Produkt und es ist gut. Das fällt mir manchmal schwer. Das schöne ist aber, dass ich mich trotzdem traue. Aus Angst, dass etwas nicht klappt es nicht zu versuchen ist nicht mein Ding.
Ich zweifle zwischendurch, Tränchen fliessen, aber ich mache es trotzdem.
Die Unterstützung meiner Familie ist toll, ohne wäre es sicher schwer.
Und die Unterstützung meines Freundes ist nicht mehr wegzudenken. Sich mit jemand auszutauschen, der die Situation kennt ist wirklich das beste, was mir hätte passieren können.
Wagt ihr in Moment etwas, dass euch lachen und weinen gleichzeitig bringt?!

Eigentlich war der Lauf gut.
Trotz müden Beinen war das Tempo okay, der Puls okay und es lief auch okay. Aber für den Kopf waren 30km heute einfach nicht machbar. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber aus geplanten 30km wurden 15.

Ich ärgere mich, dass ich nicht mehr geschafft habe. Aber irgendwie ist es auch okay. Heute war ich einfach nicht in der Lage mich zu mehr zu motivieren und freue mich deshalb auf die Badewanne und das Sofa.

Man kann da jetzt viel rumanalysieren oder einfach akzeptieren, dass ich heute mental nicht 100% geben konnte.
Ich weiß wie wichtig dieser Lauf für den Marathon war. Aber meine Ausdauer ist dank regelmäßigem Training gut und irgendwie werde ich da schon durch kommen.

Wie liefen eure Longruns heute?

Manchmal vergesse ich, wo ich gestartet habe.
Damals, 2013, konnte ich keine 3km am Stück laufen. Es dauerte Wochen, bis ich die 5km geschafft habe, Monate bis 10km in 80 Minuten drin waren.
Vieles hat sich seit dem geändert. Aber eins ist seit Mai 2013 unverändert: ich laufe. Ich laufe um des Laufens Willen. Manchmal länger, manchmal kürzer, manchmal erfolgreicher, manchmal mit Frustration.
Ich mache nicht immer die Fortschritte, die ich gerne hätte. So steht das Ziel die 10km SUB50 zu laufen immer noch, genauso den HM unter 1:50.

Aber bei all diesen Minutenzielen vergesse ich manchmal, wo ich gestartet habe: Bei nicht mal 3km.
Was sind schon ein paar Minuten, wenn ich seit 4 Jahren im Durchschnitt 3 Mal pro Woche die Laufschuhe schnüre?
Eigentlich nichts.

Ziele sind wichtig und auch ich brauche sie zur Motivation. Nur möchte ich neben all den Zielen und Plänen auch dankbar sein für all die Kilometer, die ich bisher gelaufen bin und dieses Hobby, dass zur Leidenschaft wurde und mich auf so vielen Ebenen bereichert.

Über einen Monat ist mein Umzug jetzt schon her.
Auch wenn es schon oft Ungewissheiten in meinem Leben gab, war die Entscheidung ins Allgäu zu gehen eine der ungewissesten, die ich bisher getroffen habe. Und bisher habe ich es nicht bereut, im Gegenteil!
Ich bin so froh, nicht mehr sonntags meine Sachen packen und 8 Stunden Zug fahren zu müssen. Nicht mehr zwischen zwei Welten zu hängen und sich in beiden nicht wirklich zuhause zu fühlen. Meine Wohnung nicht mehr mit einem fremden Mitbewohner, sondern meinem Freund zu teilen.
Ich bin dankbar, ihm beim Frühstück gegenüber sitzen zu können und nicht mehr hoffen zu müssen, dass unser WLAN funktioniert und wir uns über FaceTime guten Morgen sagen.
Ich bin dankbar, dass wir uns über Kerzenständer streiten und stundenlang Amazon Prime und Netflix nach dem Film durchsuchen bis wir einen Film finden auf den wir beide Lust haben.
Aber manchmal ist es auch schön, Zug zu fahren und zwei Tage in der Großstadt zu verbringen.
Trotzdem freue ich mich auf zuhause. Und das ist jetzt im Allgäu.

Heute gibt es mal wieder einen #futterbeuteldestages!
Mit ins Gepäck darf heute ein grüner Smoothie aus Mangold, Banane, Pfirsich, 2 Datteln und Proteinpulver "Banane" von @nutritionplusgermany, Gemüsereis, ein Stück veganer Käsekuchen und Alpro Heidelbeere mit Banane.

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